„99 – Wer schlägt sie alle?“
: So hat sich der Leipferdinger im TV-Finale geschlagen

In der Spielshow konnte sich Patric Frank aus dem Kreis Tuttlingen bisher gegen einen Großteil der Konkurrenten durchsetzen. Im Finale hat er unter den Top 15 um 99.000 Euro gekämpft.
Von
Julia Maria Meene
Oberndorf
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Patric Frank aus Leipferdingen hat es in der Spieleshow „99 – Wer schlägt sie alle?“ bis zum Finale geschafft.

Joyn/Willi Weber

Nur noch „die Besten der Besten“ standen am Freitagabend in der Finalshow der Sat.1-Sendung „99 – Wer schlägt sie alle?“. Auch Patric Frank aus Leipferdingen im Kreis Tuttlingen hat sich bis in die letzte Folge gespielt.

Das Prinzip der Spieleshow ist einfach: niemals der Letzte sein. Hundert Kandidaten treten in kleinen Spielen gegeneinander an und der langsamste Teilnehmer fliegt jeweils raus – bis nach 99 Runden nur noch ein Sieger übrig bleibt. Zu gewinnen gibt es 99.000 Euro.

Am Freitag mussten sich dann die letzten verbleibenden 15 Teilnehmer in 15 Spielruden behaupten. Gleich zum Auftakt wurde es für den 33-Jährigen KFZ-Mechaniker aus Leipferdingen brenzlig: In einer Zirkusmanege galt es, eine Fliege, eine Blume und eine rote Clownsnase im Stroh zu finden.

In der ersten Runde ist es bereits knapp

Frank entdeckte die Gegenstände erst als Zweitletzter – und rettete sich damit ganz knapp in die nächste Runde. Fast wäre es für ihn hier bereits vorbei gewesen. „Ja, man merkt, die Luft wird immer dünner“, kommentierte er im Bus auf dem Weg zu den nächsten Spielen.

Ob bei Slalom mit balancierten Plastikkanistern, beim Geruchstest oder einem Geschicklichkeitsspiel: Während von Runde zu Runde immer weniger Kandidaten im Spiel sind, hält sich Frank meist im Mittelfeld.

Patric Frank

Foto: Joyn/Willi Weber

In Runde fünf müssen die Spieler dann eine Rechenaufgabe lösen, während sie am Tisch festgekettet sind. Die richtige Lösung verrät den Code für ein Zahlenschloss, um sich zu befreien. „Wenn man hier so angekettet ist, rechnet man vielleicht ein bisschen schneller als sonst“, sagt Frank lachend. Tatsächlich löste er die Aufgabe als Zweiter und sicherte sich damit den Platz in der nächsten Runde.

Auch im Bogenschießen und auf dem Skateboard-Simulator überzeugte der Leipferdinger. Beim Einkaufswagen-Parcours lief es holpriger: unter den drei langsamsten Teilnehmern gelang ihm dennoch der Sprung weiter.  

Drohnenflug wird zum Verhängnis

Das Aus kam schließlich in einem besonders kniffligen Spiel: Mit einer Drohne mussten Kerzen ausgepustet werden – bei Frank brannte am Ende noch eine. „Schade“ bedauert Frank nach seinem Ausscheiden als Sechstletzter. „Die letzte Kerze wollte einfach nichts ausgehen.“

Er sei trotzdem zufrieden mit seinem Ergebnis. Aber: „Klar, wenn man so weit gekommen ist, will man natürlich gewinnen.“ Er lasse sich von seinem Ausscheiden aber nicht unterkriegen: „Es hat sich schon gelohnt, dass ich hier mitgemacht habe, nur dass ich dich einmal in den Arm nehmen darf“, sagt er lachend zur Moderatorin Panagiota Petridou.

Immer mit einem Lächeln im Gesicht

Auch der Moderator Florian Schmidt-Sommerfeld fand lobende Worte für Frank: „Das ist so ein sympathischer Kerl. Ich kann mir das noch gar nicht vorstellen, ohne unseren Schwaben.“ In der Show sei der Leipferdinger immer ruhig geblieben, immer sympathisch und mit einem Lächeln im Gesicht.

Der Moderator sei anfangs besorgt gewesen, ob er mit seinem Dialekt in der TV-Show gut zurechtkommen werde. Für Schmidt-Sommerfeld sei Frank aber ein „absolutes Highlight“ gewesen. „Ich bin mir sicher, deine Tochter und deine Frau werden so, so stolz auf dich sein. Ihr habt einen überragenden Mann zu Hause, danke das du bei uns warst!“

Für Patric Frank ist der Traum von den 99.000 Euro geplatzt, im Finale landet er auf Platz 6.

Foto: Joyn/Willi Weber

Der Traum von den 99.000 Euro ist für Frank zwar geplatzt – doch einen bleibenden Eindruck hat der sympathische Schwabe in der TV-Show allemal hinterlassen.

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