Maschinenbauer aus Ditzingen
: Trumpf schafft wohl über 200 Stellen für Chipgeschäft

Für die Chipindustrie entwickelt Trumpf Technik, die Strukturen im Bereich von wenigen Nanometern ermöglicht. Was der Maschinenbauer am Standort Ditzingen nun plant.
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red/dpa
Ditzingen
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Trumpf will 200 zusätzliche Stellen am Stammsitz Ditzingen schaffen. (Archivbild)

Marijan Murat/dpa
  • Trumpf schafft am Stammsitz Ditzingen mehr als 200 Stellen – Ausbau der Chipsparte.
  • Die Produktionskapazitäten in der Chipsparte werden innerhalb von zwei Jahren verdoppelt.
  • Die Halbleitersparte führt beim Auftragseingang und bei der Umsatzprognose im Unternehmen.
  • Trumpf stellt Laser für Strukturen unter sieben Nanometern her und liefert Plasmageneratoren.
  • Im Geschäftsjahr 2025/26 lag der Gewinn bei 393,5 Mio. Euro, die Belegschaft sank weltweit.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Der Maschinenbauer Trumpf will mehr als 200 Stellen am Stammsitz Ditzingen (Landkreis Ludwigsburg) schaffen, um die Chipindustrie auszubauen. „Die Produktionskapazitäten in der Chipsparte werden innerhalb von zwei Jahren verdoppelt“, sagte Technik-Vorstand Berthold Schmidt dem „Handelsblatt“. Beim Auftragseingang und bei der Umsatzprognose sei die Halbleitersparte im Unternehmen proportional führend.

Nach einem Minus im Vorjahreszeitraum hat Trumpf im Geschäftsjahr 2025/26 unterm Strich 393,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Dieses endete am 30. Juni. Im Vorjahr hatten die schwächelnde Weltwirtschaft und Kosten für Stellenabbau die Zahlen belastet. Nun arbeiteten für Trumpf zum Ende des Geschäftsjahrs weltweit 17.583 Menschen und damit 720 weniger als im Vorjahr, wie das Unternehmen im Oktober mitgeteilt hatte. In Deutschland sei die Zahl der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen um 7,1 Prozent auf 8.675 gesunken.

Trumpf stellt dem „Handelsblatt“-Bericht zufolge unter anderem hochpräzise Lasersysteme her, die für Maschinen gebraucht werden, die Chips mit Strukturen von weniger als sieben Nanometern produzieren - und damit für die leistungsstärksten Halbleiter der Künstlichen Intelligenz (KI). Zudem beliefere Trumpf nach eigenen Angaben sämtliche relevanten Ausrüster von Chipfabriken mit Plasmageneratoren, hieß es weiter. „Wir entwickeln gerade neue Generatoren, um Schichten von Atomdicke zu bearbeiten“, sagte Manager Schmidt.