WFV-Pokal
: Das sind die Gegner von VfL Nagold und TSV Möttlingen

Die erste Runde im WFV-Pokal ist ausgelost. Der VfL Nagold und der TSV Möttlingen haben jeweils ein Heimspiel.
Von
Tim Geideck
Oberndorf
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Um diesen Pott geht es: Der WFV-Pokal wird nach dem Finale am 23. Mai in Stuttgart an den Sieger überreicht.

Eibner-Pressefoto/Andreas Ulmer

Es hätte der SSV Reutlingen werden können – doch der muss in der ersten Runde des WFV-Pokals zum VfL Pfullingen II. Stattdessen zogen der VfL Nagold den TSV Harthausen und der TSV Möttlingen den Landesligisten Croatia Reutlingen. Die TSG Balingen, die normalerweise im gleichen Lostopf wie die beiden Vertreter aus dem Kreis Calw gewesen wäre, erhielt dagegen ein Freilos. Spannend: Die Kugel des TSV Möttlingen folgte ganz knapp hinter der des VfL Nagold. Um ein Haar wäre es also zum Kreis-Derby im WFV-Pokal gekommen.

Freude über Heimspiel

Der Nagolder Trainer Marcel Schuon ist zunächst einmal froh, dass es in der ersten Pokalrunde – wie gewünscht – ein Heimspiel im Reinhold-Fleckenstein-Stadion wird. „Wir hoffen auf viele Zuschauer“, sagt der Ex-Profi und meint zum TSV Harthausen: „Das ist auf jeden Fall machbar. Wir wollen in die zweite Runde.“ Die Partie, die am 26. oder 27. Juli ausgetragen wird, ist zugleich das erste Pflichtspiel der neuen Saison für den VfL Nagold. Schuon: „Im WFV-Pokal gegen einen Landesligisten – da sehen wir gleich, wo wir stehen.“ Verzichten muss der VfL Nagold dabei jedoch auf Marc Rück und Neuzugang Panagiotis Karapidis, die noch gesperrt sind.

Aufstiegsfeier auf Mallorca

Klar in der Außenseiterrolle sein wird der Bezirksliga-Aufsteiger TSV Möttlingen, der sich als Finalist des Bezirkspokals für den WFV-Pokal qualifiziert hatte, gegen Croatia Reutlingen. Der Landesligist musste schon vergangene Saison in der ersten Runde in den Bezirk Nordschwarzwald – zum TuS Ergenzingen. Dort gewann er mit 3:0. Nach einem 3:1-Sieg in der zweiten Runde gegen den SV Zimmern scheiterte Croatia in der dritten Runde im Stadtderby am SSV Reutlingen (0:7). Unklar ist, ob die Mannschaft des TSV Möttlingen überhaupt schon von dem Los im WFV-Pokal weiß. Sie feiert gerade ihren Aufstieg auf Mallorca und war nach der Auslosung für unsere Redaktion nicht zu erreichen.

Im Bezirk Nordschwarzwald treffen weiterhin der FC Holzhausen auf die TSG Tübingen, die SG Empfingen auf den BSV Schwenningen, die Spvgg Freudenstadt auf die Young Boys Reutlingen und der TuS Ergenzingen auf den SV Seedorf. Freilose erhielten im Lostopf 2, in dem sich auch die Vereine aus dem Bezirk Nordschwarzwald befanden, neben der TSG Balingen der VfB Bösingen, der VfL Pfullingen, der VfL Mühlheim, der FC Albstadt und der SV Zimmern.

Auch ein A-Ligist ist dabei

Freilose erhielten ebenfalls unter anderem die Stuttgarter Kickers, der SSV Ulm, Sonnenhof Großaspach mit dem aus Nagold stammenden Trainer Pascal Reinhardt, der SGV Freiburg und auch der TSV Ehningen, gegen den der VfL Nagold sein erstes Testspiel in der Sommervorbereitung an diesem Samstag (13 Uhr) bestreitet. Einziger A-Ligist im WFV-Pokal ist dieses Mal die SG Lautern/Essingen (Bezirkspokalsieger Ostwürttemberg), der Verbandsligist TSV Weilimdorf zog. Der ehemalige Zweitligist VfR Aalen muss zum FC Esslingen.

Ausgetragen wird die erste Pokalrunde am 26./27. Juli. Die zweite Runde folgt am 2./3. August, die dritte am 9./10. August. Das Finale findet am 23. Mai 2026 wie üblich im Stadion auf der Waldau der Stuttgarter Kickers statt.

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