VfB in der Europa League
: Stuttgart verliert Achtelfinal-Hinspiel gegen Porto

Früh liegt der VfB zu Hause gegen den FC Porto 0:2 hinten. Auch eine Leistungssteigerung reicht nicht, um die Niederlage zu verhindern.
Von
red/dpa
Stuttgart
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  • Die Schwaben verlieren das Achtelfinal-Hinspiel in der Europa League gegen Porto.

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  • Der VfB Stuttgart hat am Donnerstagabend den FC Porto in der MHP Arena empfangen. Die Fans zeigten zu Beginn eine Jubiläums-Choreografie.

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  • Kurz nach Anpfiff zündeten die Porto-Fans derweil Pyrotechnik.

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  • Die Schwaben starteten mit viel Schwung in die Partie.

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  • Doch bereits nach etwa 15 Minuten entglitt Stuttgart die Kontrolle über das Spielgeschehen. Erst gingen die Gäste in der 21. Minute durch ein Tor von Terem Moffi in Führung.

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  • Und nur sechs Minuten später fiel das Tor zum 0:2.

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  • Jubel bei den Fans des FC Porto.

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  • Doch die Schwaben kämpften sich zurück in die Partie.

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  • In der 40. Minute schoss Deniz Undav den VfB zum 1:2.

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  • Der VfB startete gut in die zweite Halbzeit und versuchte, zum Ausgleich zu kommen.

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  • In der 72. Minute dann ein Tor von Angelo Stiller für den VfB, doch...

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  • ... der Treffer zählte nicht: Tiago Tomás stand beim Freistoß in passiver Abseitsposition, griff jedoch anschließend ins Spielgeschehen ein. Deshalb wurde das Tor aberkannt.

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  • Am Ende blieb es beim 1:2 für den FC Porto.

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Dem VfB Stuttgart droht im Achtelfinale der Europa League das Aus. Das Team von Trainer Sebastian Hoeneß konnte gegen den FC Porto einen 0:2-Rückstand nicht mehr wettmachen und musste im Hinspiel im eigenen Stadion ein 1:2 (1:2) hinnehmen.

Vor 60.000 Zuschauern war der Anschlusstreffer des formstarken Torjägers Deniz Undav (40. Minute) zu wenig gegen den portugiesischen Tabellenführer. Zuvor hatte Porto die Gastgeber mit einem Doppelschlag binnen sechs Minuten geschockt. Terem Moffi (21. Minute) und der erst 18 Jahre alte Rodrigo Mora (27.) trafen für die Gäste und setzten den VfB vor dem Rückspiel damit erheblich unter Druck.

Im Nordwesten Portugals braucht der DFB-Pokalsieger am kommenden Donnerstag einen deutlichen Auswärtssieg, um doch noch erstmals seit 1998 ein internationales Viertelfinale zu erreichen.

„Ich freue mich sehr auf das Spiel, weil wir genau sehen werden, wo wir stehen“, hatte Hoeneß vor dem Anpfiff gesagt. Und seine Elf bekam im ersten Europapokal-Achtelfinale des Vereins seit 13 Jahren zu spüren, wovor der Coach vor dem Spiel gewarnt hatte: Dass Nachlässigkeiten gnadenlos bestraft werden können.

VfB bringt sich mit nachlässigem Defensivverhalten in die Bredouille

Nach einem spielbestimmenden Beginn der Schwaben allerdings ohne torgefährliche Abschlüsse bewiesen die Gäste, die sich anders als der VfB direkt für das Achtelfinale qualifiziert hatten, mit einem Doppelschlag Effizienz. Beim Führungstor von Porto durch Moffi ging es nach einem Abschlag von VfB-Torwart Alexander Nübel schnell, die Defensive gewährte zu viel Raum. Vor dem 0:2 spielte Abwehrchef Jeff Chabot einen schwachen Querpass.

Der Bundesliga-Vierte hatte zuvor den Beginn des Geschehens zwar bestimmt, aber die letzte Konsequenz vermissen lassen. Nach rund 20 Minuten entglitt den Schwaben dann die Partie. Schon der Lattenschuss von William Gomes vor den Gegentoren war ein Schockmoment für die Fans gewesen.

Undav lässt wieder hoffen

Der Zwei-Tore-Rückstand wirkte bei den Schwaben kurz nach. Dann aber gingen sie bissiger zu Werke. Sinnbildlich stand dafür der verdiente Anschlusstreffer von Undav, der sehenswert aus der Drehung traf. Im Strafraum hatten die Schwaben nachgesetzt. Per Zufall gelangte der Ball zu Undav, der seinen Körper geschickt einsetzte.

Somit war zur Halbzeit für den VfB wieder alles möglich. Nach der unterhaltsamen ersten Spielhälfte flachte die Begegnung mit dem 30-maligen portugiesischen Meister zwischenzeitlich ein wenig ab. Den Gastgebern fehlte im Angriff die Präzision, um den Ausgleich zu erzwingen.

Hoeneß reagierte auf den Rückstand und brachte Tiago Tomás für Ermedin Demirovic. Der einzige Portugiese im Kader der Schwaben agierte dann aber unglücklich. Wegen einer Abseitsposition von Tomás zählte der zunächst bejubelte Treffer von Kapitän Angelo Stiller nach Videobeweis nicht. Die Stuttgarter konnten ihre Comeback- und Last-Minute-Qualitäten diesmal nicht zeigen. Auch Porto kam noch zu Abschlussgelegenheiten, konnte diese aber nicht nutzen.

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