VfB bei Eintracht Frankfurt
: Unentschieden reicht – VfB macht Qualifikation für Champions League perfekt

Der VfB Stuttgart spielt am letzten Spieltag bei Eintracht Frankfurt 2:2 – und qualifiziert sich nach einem Jahr Europa League erneut für die Champions League.
Von
red/sid
Stuttgart
  • Jamie Leweling und Nikolas Nartey bejubeln das zwischenzeitliche 2:0.

    IMAGO/Jan Huebner
  • Die Frankfurter Fans zündeten massenhaft Pyrotechnik.

    IMAGO/Jan Huebner
  • VfB-Keeper Alexander Nübel im Nebel.

    IMAGO/Schüler
  • In der Gästekurve stieg roter Rauch auf.

    Baumann/Hansi Britsch
  • Maximilian Mittelstädt gegen Arnaud Kalimuendo.

    IMAGO/HMB-Media
  • Nach nur 10 Minuten fiel das erste Tor für den VfB Stuttgart durch Chema Andrés.

    Baumann/Hansi Britsch
  • Torjubel nach dem 0:1.

    IMAGO/HMB-Media
  • Torjubel nach dem 0:1.

    Baumann/Hansi Britsch
  • Jean Matteo Bahoya (Eintracht Frankfurt) verletzte sich in der ersten Halbzeit.

    IMAGO/Jan Huebner
  • Aurele Amenda gegen Ermedin Demirovic.

    IMAGO/Jan Huebner
  • Deniz Undav im Zweikampf mit Can Uzun.

    IMAGO/Jan Huebner
  • VfB-Trainer Sebastian Hoeneß am Spielfeld-Rand.

    IMAGO/Sportfoto Rudel
  • Nikolas Nartey traf kurz vor Ende der ersten Halbzeit zum 0:2 für den VfB Stuttgart.

    Baumann/Hansi Britsch
  • Der Torschütze jubelte.

    IMAGO/Sportfoto Rudel
  • Ritsu Doan ging an Jamie Leweling vorbei.

    IMAGO/Beautiful Sports
  • Eintracht-Trainer Albert Riera.

    IMAGO/Beautiful Sports
  • Jonathan Burkardt sicherte Eintracht Frankfurt beim Elfmeter das 1:2.

    IMAGO/Revierfoto
  • Der Stuttgarter Keeper Alexander Nübel konnte den Ball nicht halten.

    IMAGO/Jan Huebner
  • Nur wenig später schießt Jonathan Burkardt das 2:2 für Eintracht Frankfurt.

    IMAGO/HMB-Media
1 / 19

Der VfB Stuttgart hat am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga vom Patzer der Konkurrenz profitiert und die Qualifikation für die Champions League perfekt gemacht. Trotz des 2:2 (2:0) am letzten Spieltag bei Eintracht Frankfurt sicherten die Schwaben im Fernduell mit der TSG Hoffenheim (1:4 bei Borussia Mönchengladbach) den begehrten vierten Tabellenplatz. Die Schwaben kehren nach nur einem Jahr Abstinenz in die Königsklasse zurück.

Chema Andrés (10.) per Kopf und Nikolas Nartey (45.+4) trafen für Stuttgart, der eingewechselte Jonathan Burkardt (72., Foulelfmeter und 90.+2, Handelfmeter) glich für Frankfurt aus. Die Eintracht steht trotz des Punktgewinns am Ende einer ernüchternden Spielzeit enttäuscht da. Erstmals seit der Saison 2020/21 spielt die Eintracht im kommenden Jahr nicht international.

Während sich die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß mit dem DFB-Pokalfinale gegen Bayern München am 23. Mai in Berlin auf ein weiteres Highlight freut, steht bei den Frankfurtern der nächste Umbruch bevor: Der Verein dürfte die Zusammenarbeit mit Trainer Albert Riera nach der Saison beenden.

Pfeifkonzert für Riera

Den Gedanken an das Endspiel gegen die Bayern hatte Hoeneß im heißen Saisonendspurt gedanklich erst einmal beiseite geschoben. „Es fällt nicht schwer, den Fokus scharf zu stellen. Erst kommt der Samstag, dann das nächste Ziel“, hatte der Trainer betont. Die Schwaben waren als Tabellenvierter vor der punktgleichen TSG Hoffenheim (0:4 bei Borussia Mönchengladbach) von der Pole Position aus ins letzte Spiel gegangen.

Albert Riera stand womöglich das letzte Mal als Eintracht-Trainer an der Seitenlinie.

Foto: Uwe Anspach/dpa

Bei der Eintracht scheint dagegen nach einer Achterbahn-Saison die Zeit von Coach Riera nach dreieinhalb Monaten schon wieder vorbei zu sein. Eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit dem Spanier ist sehr unwahrscheinlich. Über die Gerüchte um seine Entlassung habe er „noch nicht eine halbe Sekunde“ nachgedacht, hatte Riera vor seiner wohl letzten Partie beteuert: „Es geht mir nur um die drei Punkte. Danach habe ich einen fantastischen Sommer vor mir.“ Die Fans empfingen den Noch-Trainer mit einem lauten Pfeifkonzert vor dem Spiel.

VfB-Fans feiern, Eintracht-Fans sauer

Der Einsatz von Pyrotechnik und zahlreichen Raketen durch die Eintracht-Fans verzögerte den Anpfiff um sechs Minuten. Als der Ball dann rollte verbuchte Stuttgart die erste gute Chance durch Chris Führich (8.). Kurz darauf stand Chema bei einer Ecke völlig frei und nickte aus kurzer Distanz ein. Auch die Eintracht bekam ihre Chance, Can Uzun scheiterte an Alexander Nübel (22.).

Ansonsten plätscherte das Spiel mit wenig Höhepunkten vor sich hin - bis Nartey Sekunden vor dem Pausenpfiff erhöhte. Die Eintracht-Fans reagierten mit Galgenhumor und sangen: „Die SGE ist wieder da“. Die Realität aber blieb trotz der Treffer von Burkardt eine andere.

Schwabo Powerplay
Freitag um 12.00 Uhr
Die sportlichen Highlights der Woche und die Top-Events für das Wochenende auf einen Blick.