Stimmen zum VfB Stuttgart: „Und dann verlierst du so ein Spiel...extrem bitter"

Haderte nach dem Spiel mit seiner eigenen Leistung: Ermedin Demirovic.
IMAGO/Stefan Trocha- VfB verliert beim HSV 0:1 – trotz viel Ballbesitz und Kontrolle bis ins letzte Drittel.
- Hoeneß sieht Plan in Halbzeit eins aufgehen, kritisiert aber fehlende Effizienz und den Konter.
- HSV-Coach Polzin betont leidenschaftliche Defensive, Publikum im Volkspark habe Energie gegeben.
- Demirovic hadert mit zwei vergebenen Großchancen, nennt die Niederlage extrem bitter.
- Undav und Wohlgemuth fordern mindestens einen Punkt; Blick richtet sich nun nach vorn.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der VfB Stuttgart hat durch das 0:1 beim Hamburger SV in der Bundesliga weiterhin zu wenig Punkte auf seinem Konto – zumindest angesichts der gebrachten Leistungen. In Hamburg machen die Schwaben das Spiel, geben es in der Crunchtime aber aus der Hand. Wie ordnen die Spieler und Verantwortlichen das Geschehen ein? Die Stimmen zum Spiel im Überblick.
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Die Niederlage ist sehr bitter, weil ziemlich viel von unserem Plan aufgegangen ist, wenn ich mir die erste Hälfte anschaue. Wir haben keine größeren Chancen des HSV zugelassen. Wir hatten dann selbst genug Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Aber die Effizienz vor dem Tor war diesmal ein großer Faktor. In der zweiten Hälfte war es ein offenes Spiel. Beide Mannschaften waren da gefährlich.
Letztlich müssen wir uns aber an die eigene Nase fassen, weil wir den Konter, der zum 0:1 führt, nicht unterbinden. Auf das Spiel am Dienstag gegen Atlético Madrid möchte ich im Moment noch nicht groß eingehen. Aber das wird sicherlich ein großartiges Erlebnis – und wir werden bereit sein.“
HSV-Coach Merlin Polzin: „Wir haben etwas gebraucht, um in das Spiel zu kommen. Dann haben wir mehr am Spiel teilgenommen. Das hat uns das Gefühl gegeben, dass wir gegen den Favoriten etwas holen können. Wir sind dann nach der Halbzeit gut aus der Kabine gekommen und hatten unsere Momente. Dennoch mussten wir leidenschaftlich verteidigen und viel laufen. Auch das Publikum hat gespürt, dass die Mannschaft da ist und alles gibt. Dann ist der Volkspark ein Faktor. Das gibt Energie und hat uns geholfen.“
VfB-Spieler Ermedin Demirović: „Wir hatten allgemein viele Chancen, allein ich zwei Riesenchancen. Wir spielen gefühlt auf ein Tor und müssen das Ding vorher zumachen. Von meinen Chancen muss eine rein, wenn nicht sogar beide. Und dann läuft so ein Spiel in eine ganz andere Richtung. So wartet der HSV auf die eine Chance, bekommt sie am Ende und dann verlierst du so ein Spiel … extrem bitter.“
VfB-Spieler Deniz Undav: „Wir wollten gewinnen, hatten viele Chancen, wenn auch nicht die ganz krassen. Im Endeffekt müssen wir unentschieden spielen, dann kann keiner was sagen. Es war am Ende ein offener Schlagabtausch, den dürfen wir nicht zulassen. Aber es hilft nichts, wir müssen jetzt den Blick nach vorne richten."
VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Diese Niederlage tut sehr weh. Heute ist es extrem schade, denn unser Anspruch war, hier das Spiel zu bestimmen, was uns gelungen ist. Aber wenn du das Spiel vor dieser Kulisse bestimmst, dann willst du auch mindestens einen Punkt mitnehmen. So tut es umso mehr weh. Wir hatten Spielkontrolle, wir hatten Ballbesitz, wir hatten die Grundlagen, hier Tore zu erzielen. Bis ins letzte Drittel hatten wir gute Stafetten. Aber da muss man eben mehr daraus machen. Das hat gefehlt.“













