Champions League
: Neue Gelb-Regel – der VfB Stuttgart war mehrfach betroffen

In der Königsklasse und den anderen europäischen Clubwettbewerben ziehen künftig erst vier Verwarnungen eine Sperre nach sich.
Von
David Scheu
Stuttgart
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Bilal El Khannouss sah in der vergangenen Saison in der Europa League drei Gelbe Karten.

Bilal El Khannouss sah in der vergangenen Saison in der Europa League drei Gelbe Karten.

IMAGO/Michael Weber
  • Champions League startet mit neuer Gelb-Regel: Sperre erst nach vier Verwarnungen.
  • Die Uefa führt dies in Champions, Europa und Conference League ein.
  • Nach vier, sechs und acht Gelben Karten folgt jeweils eine Sperre – unverändert danach.
  • Hintergrund ist die neue Ligaphase mit mehr Partien, was Anpassungen notwendig macht.
  • Sperren gelten nur europäisch. Bundesliga und DFB-Pokal bleiben davon unberührt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

An diesem Dienstag startet die Champions League – mit einer wichtigen Regeländerung. Während bislang drei Gelbe Karten eine Sperre im nächsten Spiel zur Folge hatten, muss ein Spieler künftig erst nach vier Verwarnungen für eine Partie aussetzen. Diese Änderung führte der europäische Fußballverband Uefa in allen Vereinswettbewerben ein, also neben der Königsklasse auch in der Europa und der Conference League.

Ein Hintergrund: Durch den 2024 neu eingeführten Modus mit einer Ligaphase statt Gruppen werden mehr Partien als früher absolviert, unter anderem Bayern-Trainer Vincent Kompany hatte sich deshalb für eine Anpassung ausgesprochen. Hat ein Spieler vier Gelbe Karten gesehen, bleibt das weitere Vorgehen indessen wie gehabt: Nach zwei weiteren Verwarnungen folgt erneut eine Sperre – also nach der sechsten, nach der achten. Und so weiter.

Auch der VfB Stuttgart war von Gelb-Sperren in den vergangenen Jahren auf internationaler Bühne mehrfach betroffen. In der Saison 2024/25 verpasste Verteidiger Anthony Rouault in der Ligaphase der Champions League das letzte Spiel gegen Paris Saint-Germain wegen drei Verwarnungen, in der Spielzeit 2025/26 gab es in der Europa League dann mehrere Zwangspausen.

Jeff Chabot war in der Europa League gleich zweimal gesperrt

Verteidiger Jeff Chabot fehlte nach der dritten Gelben Karte in der Ligaphase gegen Maccabi Tel Aviv sowie nach der fünften Gelben Karte im Rückspiel der Play-offs gegen Celtic Glasgow. Bilal El Khannouss war zudem in der Ligaphase gegen die AS Rom gesperrt – was aber nicht weiter ins Gewicht fiel, da sich der Offensivspieler damals ohnehin vom Afrika-Cup erholte.

Unverändert gilt: Die Sperren haben nur auf europäischer Ebene Gültigkeit, die Spiele des VfB in der Bundesliga und im DFB-Pokal bleiben davon unberührt. Hier folgt in beiden Fällen nach der fünften Gelben Karte eine Sperre für das nächste Spiel im jeweiligen Wettbewerb.