Verbandsliga: FC Holzhausen zurück aus der Pause – Kader fast vollständig

Aktuell ist für Enrico Huss (in Rot) und Co. der Konkurrenzkampf groß. Denn nur ein Spieler im Kades des FC Holzhausen fehlt verletzt.
Andreas WagnerFC Holzhausen – Spf Schwäbisch Hall (Samstag, 15.30 Uhr). Während der FC Holzhausen am vergangenen Wochenende eine Pause einlegen durfte, hatten die Sportfreunde aus Schwäbisch Hall es mit dem jüngsten Holzhausener Gegner zu tun. Calcio Leinfelden-Echterdingen schickte das Team von Thorsten Schift mit einem 4:2-Erfolg nach Hause, obwohl der Gegner bereits nach acht Minuten mit zwei Toren führte. Somit erlebte der kommende Gegner einen ähnlichen Spielverlauf wie der FC Holzhausen, der auch lange einem Rückstand hinterherlief und das Spiel kurz vor Ende drehte.
Selbstvertrauen gewonnen
„Dort in Leinfelden auf dem kleinen Rasen bei Flutlicht ist es aber noch mal etwas anderes zu bestehen“, sagt Holzhausen Coach Daniel Seemann auf die Frage, ob beide Erfolge vergleichbar seien. Trotzdem will er den Sieg der Sportfreunde nicht schmälern, die sicher auch eine ordentliche Portion Selbstvertrauen aus der Partie mitgenommen haben.
Seemann schätzt Schwäbisch Hall insgesamt besser ein, als ihr Start mit drei Siegen aus sieben Spielen es vermuten lässt. „Meiner Meinung nach gehören die unter die Top-Fünf. Mir fällt es allerdings generell schwer, die Gegner gegen uns richtig einzusortieren, da jeder heiß ist, gegen uns etwas zu holen“, weiß Seemann, dass Spiel- und Gegneranalysen oft gar nicht viel aussagen.
Wieder im Training
Seinem Team hatte er nach dem 2:1-Sieg gegen Calcio freigegeben bis Montag. „Es war ein brutal intensives Spiel.“ Auch die Wochen zuvor seien hart gewesen, hinzu komme die lange Saison des FCH durch die Relegation. Am Montag sind nun auch Nils Schuon und Lars Czerwonka wieder ins Mannschaftstraining miteingestiegen. So fehlt aktuell lediglich der an der Kniescheibe operierte Tim Zölle. Nicht dabei sein wird am Samstag Vladan Djermanovic, der nach seiner Gelb-Roten Karte gegen Calcio seine Sperre absitzen muss.
Ansonsten hat Seemann für die Partie gegen Schwäbisch Hall die Qual der Wahl. Ist darüber aber ganz und gar nicht unglücklich. „So ist es mir lieber.“ Denn um in der Verbandsliga ein konstant konkurrenzfähiges Team auf den Platz zu bringen, braucht es einen großen Kader.
Topteams warten
Und in den kommenden vier Spielen warten zudem die beiden Topteams neben dem FCH. Erst geht es gegen den Dritten TSV Berg, am 12. Oktober muss die Elf von Seemann dann beim Tabellenführer Young Boys Reutlingen ran. Die haben aktuell fünf Punkte Vorsprung und ein Spiel mehr als der FC Holzhausen. „Dass Reutlingen so gut dasteht, habe ich erwartet. Wenn man deren Kader anschaut, sieht man die Qualität. Hinzu kommt, dass sie diesen Hunger haben, weil sie bisher noch nie so weit oben standen. Reutlingen will in die Oberliga und hat eine riesige Lust, das zu erreichen“, weiß Seemann über den bislang härtesten Gegner Bescheid. Bis zum Gipfeltreffen sind es aber noch ein paar Spiele und der FCH muss es schaffen, die Spitzenposition auch zu verteidigen.
