UCI Gravel World Series in Singen: Tobias Sindlinger beißt sich durch

Tobias Sindlinger fuhr am Limit.
Mast-SindlingerKürzlich war Singen Schauplatz eines hochkarätigen Rennens der UCI Gravel World Series. Über zwei fordernde Runden à 54 Kilometer gingen zahlreiche internationale Top-Fahrer an den Start — mit dabei auch Tobias Sindlinger vom Team Dowe Simplon der RSG Zollern-Alb.
Der 108 Kilometer lange Kurs verlangte den Athleten alles ab: Schotterpassagen, steile Anstiege und knackige Rampen prägten das Rennen. Tobias Sindlinger erwischte zunächst einen guten Start und zeigte in der ersten Runde eine gute Leistung und überquerte die Zwischenzeitnahme auf Rang 67.
RSG-Fahrer kann hohes Tempo nicht halten
Doch in der zweiten Runde kam der Einbruch: Vor allem an den steilen Rampen hatte Sindlinger zunehmend Schwierigkeiten, das hohe Tempo zu halten. Zusätzlich machten ihm aufkommende Krämpfe das Leben schwer. „Die Beine haben irgendwann komplett zugemacht, und ich musste richtig kämpfen, um noch ins Ziel zu kommen“, berichtete Sindlinger nach dem Rennen.
Großer Kampfgeist
Trotz der Probleme bewies er großen Kampfgeist und erreichte das Ziel schließlich als 98. Die UCI Gravel World Series in Singen bot ein eindrucksvolles Bild vom wachsenden Reiz des Gravel-Rennsports.
U15-Fahrerin auf Platz sieben
Marlene Bilger vom Team Dowe Simplon war in St. Georgen beim Schwarzwälder MTB-Cup am Start. Die U15-Fahrerin erreichte nach gut 30 Minuten das Ziel. Rang sieben konnte sich sehen lassen.