Turnen
: Vorzeitiger Ligaverbleib als Ziel der Balinger Frauen

Die Turnerinnen der TSG Balingen sind gut gerüstet für den vorletzten Wettkampf der Saison in der 3. Bundesliga Süd in Nürtingen und peilen eine gute Platzierung an.
Von
Thomas Hauschel
Oberndorf
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Mannschaftskapitänin Florine Wörz zeigt eine neue Boden-Choreographie.

G. Hrivatakis

Optimistisch blicken die Turnerinnen der TSG Balingen dem drittem Wettkampf in der 3. Bundesliga Süd am Samstag in Nürtingen entgegen.

Lani Gruner ist zurück und verstärkt das Team

Denn Lani Gruber ist aus dem Ausland zurück und in Deutschland wieder im Training angekommen. Sie wird an allen vier Geräten starten und ist damit eine wichtige Stütze für das Team. Auch Teamkollegin Anna-Maria Netzer turnt einen Vierkampf. Das besondere Highlight: Sie wird am Boden einen Doppelsalto zeigen und damit als erste Balinger Turnerin die Doppelsalto-Anforderung in der Bundesliga erfüllen

Anna-Maria Netzer präsentiert am Boden den Doppelsalto

„Anna-Maria hat sich dieses schwierige Element trotz widriger Trainingsumstände hart erarbeitet. Wir mussten oft sonntags nach Tübingen fahren, da es dort eine Schnitzelgrube gibt. Daher freuen wir uns ganz besonders, dass sie den Doppelsalto nun auch im Wettkampf zeigen wird. Sie soll es ganz ohne Druck angehen, die Wertung ist erstmal zweitrangig“, so das Balinger Trainerteam, das auch in der zweiten Saisonhälfte wieder aus Oliver Merz, Katja Bisinger, Jessica Bader und Denise Meboldt besteht. Letztere wertet zudem zusammen mit Janine Kern als erfahrene A-Kampfrichterin in der Bundesliga.

Cosima Lork gibt ihr Debüt in der 3. Bundesliga

Auf ihren ersten Bundesligaeinsatz darf sich Cosima Lork freuen. Die 16-Jährige hat im vergangenen Jahr eine starke Verbandsligarunde geturnt und ihr Potenzial auch beim Stauseepokal unterstrichen. Für die Balingerinnen wird sie am Boden ihr Debüt geben.

Doch nicht nur die jungen Starterinnen sind bereit für den Wettkampftag. Auch die erfahrenen Turnerinnen stehen fest im Training. Sonja Lubitz wird an Balken, Stufenbarren und Sprung zum Einsatz kommen. „Wir freuen uns sehr, dass Sonja nach ihrem Australien-Aufenthalt direkt wieder eingestiegen ist. Sie ist eine wichtige Punktegarantin für das Team und auch motivational eine große Stütze.“

Luisa Schneider und Katharina Bisinger mit starken Übungen

Luisa Schneider, die zuletzt beim Stauseepokal ins Winners Final am Boden einzog, wird diese Kür auch in der Bundesliga wieder zum Besten geben. Des Weiteren startet sie für die TSG am Balken und erstmals wieder mit einem gebückten Tsukahara am Sprung.

Katharina Bisinger hat im letzten Jahr den Schwierigkeitswert ihrer Stufenbarrenübung aufgewertet und gleich zwei Anforderungen eingebaut. Diese wird sie auch in Nürtingen zum Besten geben. „Katharina hat hart für diesen Einsatz gearbeitet. Wir freuen uns, ihre neue Übung zu sehen“, so das Trainerteam.

Luise Heim, die seit diesem Jahr bei der TSG turnt, startet mit einer hochklassigen Übung am Barren und wird das Team außerdem am Balken unterstützen.

Kapitänin Florine Wörz mit neuer Bodenchoreographie

Mannschaftskapitänin Florine Wörz sorgt nicht nur für Harmonie im Team, sondern wird auch ihren verlässlichen Tsukahara sowie ihre neue Bodenchoreographie zeigen. „Florine hat ihre gymnastischen Elemente im letzten Jahr noch weiter stabilisiert, das hat sich auch beim letzten Wettkampf gezeigt, als sie die höchste Bodenwertung fürs Balinger Team zog“, freut sich das Trainerteam für die 28-Jährige.

Antonia Maurer konzentriert sich derzeit auf ihr Studium und wird der Mannschaft beim nächsten Wettkampf nicht zur Verfügung stehen.

Das Trainerteam blickt dem Wettkampf optimistisch entgegen

Das Trainerteam ist dennoch optimistisch: „Mit Antonia fehlt uns eine unserer stärksten Turnerinnen, aber wir sind uns sicher, dass die aufgestellten Starterinnen den Verlust gut ausgleichen können. Insgesamt gehen wir zuversichtlich in den nächsten Wettkampftag. Unsere Turnerinnen haben hart trainiert, und am einen oder anderen Gerät haben wir den Schwierigkeitsgrad erhöht und weitere Anforderungen erfüllt. Am Sprung starten wir beispielsweise mit fünf Tsukaharas, auch am Stufenbarren zeigen unsere Turnerinnen immer mehr Handstände. Damit steigt natürlich auch das Risiko. Wir hoffen, dass die Mädels in Nürtingen gut durchkommen und am Ende auf Platz sechs oder sieben landen. Damit wäre der Klassenerhalt bereits vorzeitig sicher.“

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