Topspiel in der Verbandsliga: Bleibt die Defensive des FC Holzhausen „bergfest“?

Auf den FC Holzhausen wartet am Samstag ein formstarker Gegner.
Andreas WagnerTSV Berg – FC Holzhausen (Samstag, 15.30 Uhr). Weiter geht’s in der Verbandsliga mit dem neunten Spieltag: Der FC Holzhausen (19 Punkte) und der TSV Berg (18 Punkte) wollen jeweils an der Spitze dranbleiben. Damit treffen Ligaplatz zwei und drei am Samstag (15.30 Uhr) im Schussental aufeinander.
Bei der fast zweistündigen Auswärtsfahrt gilt Holzhausen als Favorit, denn die Mannschaft von Daniel Seemann steht erst bei sieben Ligaspielen, während sowohl der TSV Berg, als auch Liga-Primus Young Boys Reutlingen (22 Punkte) schon acht Spiele absolviert haben.
Wiedersehen steht bevor
Für FCH-Coach Daniel Seemann ist klar: „Berg ist aktuell sehr stark. Da kommt ein wuchtiger Gegner auf uns zu. Sie haben einen klaren Plan, und den setzen sie zurzeit sehr gut um.“ Besonders freut sich Seemann auf ein Wiedersehen mit Daniel Schachtschneider, denn Bergs 36-jähriger Mittelstürmer war einst Teamkollege von Holzhausens Trainer. „Ich habe mit Daniel zusammen beim SSV Reutlingen gespielt, und wir sind oft gemeinsam ins Training gefahren, da wir im selben Ort gewohnt haben“, erinnert sich Seemann.
Schachtschneider selbst stammt aus der Jugend des TuS Ergenzingen und trug als aktiver Spieler unter anderem das Trikot des VfL Nagold sowie des FV Ravensburg. In der laufenden Spielzeit steht Seemanns ehemaliger Teamkollege bei vier Treffern in sechs Einsätzen.
Fragezeichen bei Seeger
Personell sieht es beim FC Holzhausen etwas durchwachsen aus. Außer Tim Zölle, der Verteidiger fällt nach seiner OP am Knie lange aus, wird auch Lars Czerwonka gegen Berg fehlen; zudem ist sich Seemann bei einem weiteren Akteur unsicher: „Henry Seeger ist noch fraglich, da er aktuell mit Adduktorenproblemen kämpft.“
Goalgetter Janik Michel, der nach seinem Dreierpack gegen Schwäbisch Hall ausgewechselt wurde, wird hingegen fit sein.
„Wir haben gegen Hall relativ viel richtig gemacht, und ich gehe davon aus, dass es ein ganz anderes Spiel werden wird“, blickt Seemann auf den jüngsten Sieg zurück. Trotzdem weiß der ambitionierte Jung-Coach, dass es immer Luft nach oben gibt: „Wenn es etwas zu bemängeln gab, dann die Chancenverwertung – was allerdings bei einem 4:1 auch Meckern auf hohem Niveau ist“, weiß Seemann, der mit der Bilanz von 20:4 Toren aus sieben Spielen mehr als zufrieden sein kann.