Tennis-Oberliga, Herren
: Spitzenspiel am Grenzacher Gmeiniweg

In der Tennis-Oberliga der Herren empfängt die SG TC 1923 Grenzach/TC Grenzach-Wyhlen am Sonntag den TC 1902 Überlingen.
Von
Mirko Bähr
Oberndorf
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Dimitar Grabul ist in dieser Saison sowohl im Einzel als auch im Doppel noch ungeschlagen

Daniel Kavur

Damit konnte man nicht so wirklich rechnen: Die Oberliga-Herren der TSG TC 1923 Grenzach/TC Grenzach-Wyhlen spielen in der aktuellen Sommerrunde nicht gegen den Abstieg, sondern im Konzert der Großen mit. Am vierten Spieltag kommt es nun zum Spitzenspiel der bislang noch unbesiegten Teams. Die Grenzacher bekommen es am Sonntag (ab 11 Uhr) bei hochsommerlichen Temperaturen mit dem TC 1902 Überlingen zu tun.

Gäste vom Bodensee mit blütenweißer West

Auch die Weste der Gäste vom Bodensee ist noch blütenweiß. Weil sie bisher vier Matches mehr für sich verbuchen konnten als die Hausherren, grüßen sie von ganz oben. „Jetzt geht es um die Wurst. Es ist ein 50:50-Spiel“, lässt ein gelassener Teamchef wissen. Marcel Rodewald & Co. spielen auf eigener Anlage am Gmeiniweg ohne Druck auf.

Schließlich ist das Saisonziel Klassenerhalt so gut wie eingetütet und ein Wiederaufstieg in die Badenliga zumindest offiziell kein Thema. Die Partie gegen Überlingen ist nun das erste von drei Begegnungen gegen die schlagkräftigsten Teams der Oberliga.

8:1 gegen Hochdorf, 9:0 in Villingen und 5:4 gegen Schönberg II – die Ergebnisse der Überlinger sprechen eine deutliche Sprache. Bis dato sind sie auch noch nicht mit der nominell besten Mannschaft angetreten. Von den Spitzenspielern kam bisher immer nur einer zum Einsatz. Man wechselte sich ab.

Grenzacher sehen dem Duell gelassen entgegen

Die Nummer eins der Meldeliste, Laurin Aerne aus der Schweiz (LK 2,4), kam ebenso nur auf einen Einsatz wie auch der Tscheche Robin Bulat (Nummer vier / LK 3,0) oder Lukas Raible (Nummer sieben / LK 2,8).

Wie die Grenzacher Mannschaft gibt es einen Stamm von drei Cracks, die Woche für Woche den Schläger in die Hand nehmen und in der Oberliga um Punkte kämpfen. Felix Wohlgenannt (Österreich) etwa, der eine LK von 3,0 aufweist, Valentin Steinmann (LK 3,2) oder der Inder Yashvardhan Singh (LK 4,8) sind hier zu nennen.

Bei den Hausherren bilden Routinier Dimitar Grabul (LK 2,8), der nach drei Partien im Einzel und auch im Doppel noch immer ungeschlagen ist, sowie die Grenzacher Eigengewächse Moritz Schmidt (LK 4,4) – ebenfalls noch ohne eine Niederlage – und Marcel Rodewald (LK 4,8/2:1-Einzelsiege) das Grundgerüst.

Um sie herum kommen immer wieder echte Könner ihres Fachs zum Einsatz –der Argentinier Cristian Villagran (LK 2,6) etwa oder Martin Poplawski, Jan Jauch (beide Schweiz) sowie Jacob und Philipp Kahoun (alle LK 2,8), die bisher mindestens einmal mitmischten. Der eine oder andere von ihnen wird auch am Sonntag gefordert sein. „Es wird ein enges Ergebnis, es kommt auf jedes Match an. Wir spielen zuhause, da wollen wir natürlich am Ende auch gewinnen“, lässt Rodewald wissen.

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