UFC-Traum geplatzt: Erste Niederlage für Emilio Quissua

Emilio Quissuas Traum von der UFC ist nach der Niederlage gegen den Polen Damian Piwowarczyk in Las Vegas geplatzt.
Oktagon MMA- Emilio Quissua verlor bei der „Dana White Contender Series“ in Las Vegas erstmals als Profi.
- Gegner Damian Piwowarczyk drehte den Kampf kurz vor Ende der ersten Runde und siegte.
- Quissua kontrollierte zunächst die Mitte und landete die besseren Treffer – dann kam die Wende.
- Eine Guillotine leitete Piwowarczyk’s Comeback ein, danach stoppte der Ringrichter den Kampf.
- Sobotta kritisierte zu hohes Risiko in der Schlussminute; Quissua steht nun bei 8:1 Siegen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Was für ein bitterer Auftritt für Emilio Quissua bei der „Dana White Contender Series“ in Las Vegas! Nachdem für den Kämpfer aus dem Balinger MMA-Stall Planet Eater gegen den Damian Piwowarczyk zunächst eigentlich alles nach Plan lief, drehte sein Kontrahent plötzlich den Spieß um und entschied das Duell kurz vor Ende der ersten Runde für sich. Während der Pole seinen ersten UFC-Vertrag unterschreibt, ist Quissuas Traum von der größten Bühne seiner Sportart vorerst geplatzt.
„Guillotine“ bringt die Wende
Von Beginn an kontrollierte der Balinger das Geschehen von der Mitte des Oktagons aus. Auch der Pole setzte den ein oder anderen Nadelstich, doch es war Quissua, der die besseren Treffer landete und seinen Gegner damit sichtlich zermürbte. „Aber dann hat er Emilio in die Guillotine gepackt“, beschreibt Planet-Eater-Gründer und Ex-UFC-Kämpfer Peter Sobotta den Moment, in dem der ebenfalls 29 Jahre alte Pole das Blatt mit einem Würgegriff – mehr oder weniger aus dem Nichts – zu seinen Gunsten wenden konnte.
Nachdem sich Quissua aus der Umklammerung befreien konnte, wurde es eine wildere Auseinandersetzung, in der Piwowarczyk den Deutsch-Angolaner schließlich mit einer harten Rechten zu Boden schickte. Der „Sniper“ kam zwar noch zweimal kurz auf die Beine, konnte sich schließlich aber nicht mehr wehren, woraufhin der Schiedsrichter den Kampf beendete.
„Er wollte zu viel“
„Er wollte in der letzten Minute zu viel. Piwowarczyk hat gewackelt und Emilio hat das Finish gerochen, war aber nicht mehr so verantwortungsbewusst in der Defensive und wurde ausgekontert“, analysiert Sobotta die letzten Momente seines Schützlings und ergänzt: „Es ist natürlich extrem bitter – aber so ist das eben im MMA.“ Für Quissua war es die erste Niederlage im neunten Profi-Kampf.

