UCI Mountainbike-Weltmeisterschaft
: Ronja Eibl wird von technischen Problemen ausgebremst

Zwei Zollern-Alb-Mountainbiker stellten sich bei der WM in Val di Sole der internationalen Konkurrenz. Maximilian Wagenstetter fuhr bei den Junioren auf den 38. Platz.
Von
Frank Campos
Val di Sole
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1079606522 / 2026 UCI Mountain Bike World Cup Ronja Eibl of Germany, representing Origine Racing Division, competes during the 2026 UCI Mountain Bike World Cup Women s Cross-country Short Track in Pal, Andorra, on July 10, 2026. Pal Andorra PUBLICATIONxNOTxINxFRA Copyright: xMartinxSilvaxCosentinox originalFilename:silvacosentino-ronjaeib260601_np8ln.jpg

Mountainbikerin Ronja Eibl feierte am Sonntag ihren 27. Geburtstag.

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  • WM in Val di Sole: Zwei Zollern-Alb-Mountainbiker starten für ihre Nationalteams.
  • Junior Maximilian Wagenstetter wurde 38., viertbester Deutscher, Rückstand 5:55 Minuten.
  • Ronja Eibl belegte Platz 34 – sie startete weiter hinten und hatte Schaltungsprobleme.
  • Kette sprang mehrfach ab, Schaltwerk blockierte, Tech Zone-Stopp mit Kettenwechsel.
  • Siegerin war Sina Frei, beste Deutsche Nina Graf auf Rang 18.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der 17-Jährige wurde bei der UCI vor dem Rennen auf Platz 105 geführt. Daher kann sich Platz 38 im Endklassement gut sehen lassen. Am Ende lag er bei seiner Premiere im Nationaltrikot 5:55 Minuten hinter dem Sieger Connor Wright aus Australien. Damit war er viertbester Deutscher in Daolasa di Commezzadura in der Region Trentino.

Die Mountainbike-Weltmeisterschaft ist kein gewöhnliches Weltcuprennen. Die Fahrer treten nicht für ihre professionellen Rennställe, sondern für ihre jeweiligen Nationalmannschaften an. Wer einen Wettbewerb gewinnt, darf für ein Jahr das berühmte Regenbogentrikot tragen.

Das Problem mit der Kette

Möglichst gut wollte auch die Grosselfingerin Ronja Eibl abschneiden. Am Ende wurde es Platz 34 für die Wahl-Freiburgerin, die am Sonntag ihren 27. Geburtstag feierte.

„Ich  musste weiter hinten starten, da auch beim jüngsten Weltcup nicht dabei sein konnte“, erzählt die Cross Country-Fahrerin. Zwei Tage vor dem Rennen im französischen Haute-Savoie hatte sie eine Wespe am Auge gestochen und an einen Start beim Siebten von neun Weltcups war nicht zu denken.

Was wäre möglich gewesen?

Bei der WM erwischte sie trotz des Startnachteils eigentlich einen guten Tag: „Es ging richtig nach vorne. Ab der zweiten Runde hatte ich dann Probleme mit meiner Schaltung. Mir ist andauernd die Kette runter. Ich musste immer wieder anhalten und fünf, sechs Leute haben mich überholt, dann habe ich zurück überholt. Das mit der Kette hat sich durch das ganze Rennen durchgezogen“, erzählt die 27-Jährige.

Nach drei Runden hat es ihr komplett das Schaltwerk in die Kassette reingezogen. Sie konnte nicht mehr treten und musste in die Tech Zone fahren, „Dort stand ich zwei Minuten und ich habe eine neue Kette bekommen. Dann war es für eine Runde ok, doch dann ging die Kette wieder runter. Ich weiß wirklich nicht, was da los war. Es war halt echt schade, weil ich wirklich einen guten Tag gehabt hätte und echt was gegangen wäre.“

Den Sieg im Val di Sole holte sich die Schweizerin Sina Frei. Beste Deutsche war Nina Graf auf Platz 18.