UCI Mountainbike Weltcup: Ronja Eibl ist in Soldier Hollow beste Deutsche

Ronja Eibl ist deutsche Gravelmeisterin und holte kürzlich erst auch den deutschen Bergmeistertitel beim Riderman in Bad Dürrheim.
Clement Siegfried- Ronja Eibl war in Soldier Hollow beste Deutsche im Short Track und im Cross Country.
- Ergebnisse: Platz 13 im Short Track, Platz 19 im Cross Country – 68 Weltcup-Punkte.
- Siegerin bei den Damen im Cross Country: Martina Berta; Deutsche auf den Rängen 19 bis 26.
- Eibl lobte Landschaft und Strecke, spürte die Höhe und verlor nach Kollision zwei Plätze.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Italienerin Martina Berta hat nach ihrem Erfolg im Short Track auch das Cross-Country-Rennen der Damen in Soldier Hollow für sich entschieden.
Die deutschen Fahrerinnen mischten indes nicht im vordersten Feld mit: Ronja Eibl, Kira Böhm und Luisa Daubermann belegten als bestplatzierte deutsche Fahrerinnen die Positionen 19 bis 21, Sina van Thiel und Nina Graf folgten unwesentlich dahinter auf den Rängen 24 und 26.
Weltcup-Punkte gesammelt
68 Punkte sprangen am Ende für die Grosselfinger Elite-Mountainbikerin heraus. Ihr Rückstand auf die Spitze betrug 5:10 Minuten. Auf der Kurzstrecke hatte die 27-Jährige am Vortag - ebenfalls als beste Deutsche den 13. Platz verbucht. Die 1,68 Meter große Mountainbikerin, die für das Team Origine Racing Division fährt, belegt im Weltcup somit aktuell Platz 26.
„Ich war noch nie in Soldier Hollow, landschaftlich hat mir das echt gut gefallen. Die Strecke war ein bisschen anders, als bei den anderen Weltcups“, erzählt Ronja Eibl. Als „ziemlich schnell“ und „weniger technisch“ beschreibt die 27-Jährige die US-Strecke. Dazu würden flachere Anstiege kommen. Das mache das Rennen aber auch spannender, da es auch taktischer werde, so Eibl.
Positive Bilanz
„Für mich liefen die beiden Rennen ganz gut. Im Short Track war ich die ganze Zeit mit vorne dabei und habe erst zum Schluss an einer blöden engen Stelle etwas den Anschluss verloren. Mit Platz 13 war ich am Ende zufrieden.“
Tags darauf ging es im eigentlich nordischen Wintersportgebiet im US-amerikanischen Bundesstaat Utah weiter. „Im Cross Country lief es auch ziemlich gut. Mitte des Rennens habe ich doch ein bisschen die Höhe gemerkt, weil wir ja doch auf 1800 Meter waren. Da musste ich zwischenzeitlich ein bisschen langsamer machen.“
Bremshebel verbogen
In der letzten Runde gab es zudem eine kleine Kollision mit einer vor ihr fahrenden Mountainbikerin. „Es war kein richtiger Sturz, ich bin nur so kurz umgefallen. Dadurch hat sich mein Bremshebel voll verbogen. Deswegen habe ich dann nochmals zwei Plätze eingebüßt.“ Insgesamt war die Grosselfingerin Ronja Eibl jedoch ganz zufrieden mit dem Wochenende.
