Nächstes Heimspiel in der Fußball Oberliga: Interimscoach Baumgartner hofft auf Rückenwind für die TSG Balingen

Nach dem Sieg beim FC Teningen werden Kevin Founes und Co. für das Heimspiel gegen den Türk. SV Singen gerüstet sein.
Eibner/Thomas Hess- TSG Balingen empfängt am Samstag, 15.30 Uhr, den Tabellennachbarn Türk. SV Singen.
- Interimstrainer Jonas Baumgartner hofft nach dem 1:0 in Teningen auf Rückenwind.
- Er stellte von Fünferkette auf Viererkette um, um über die Flügel mehr Durchschlagskraft zu haben.
- Maxim Schmalz erzielte das Siegtor, die TSG verteidigte in Unterzahlphasen des Gegners robust.
- Balingen steht auf Oberliga-Platz 12 – ein Heimsieg soll Abstand nach unten bringen.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
In seiner neuen Rolle als temporärer Chefcoach der TSG Balingen hat sich Jonas Baumgartner direkt zurechtgefunden. „Ich war ja auch davor schon sehr nah an der Mannschaft dran, ganz so viel hat sich in dieser Hinsicht also gar nicht geändert“, sagt der vormalige „Co“ des kriselnden Fußball-Oberligisten, der vergangene Woche sein Debüt als Cheftrainer auf Zeit feierte. Und mit den Schwaben direkt einen wichtigen 1:0-Erfolg im Kellerduell beim FC Teningen einfuhr, den ersten „Dreier“ nach zuvor fünf sieglosen Punktspielen in Serie. „Der Sieg hat natürlich geholfen. Wir hoffen, dass er uns Rückenwind gibt.“
Und doch ist für den 40-Jährigen eine entscheidende Sache nun auch entscheidend anders: Er trifft die finalen Entscheidungen. Eine davon lautete in Teningen, von der dynamischen Fünfer-Kette, auf die sein Vorgänger Michael Schilling meist gebaut hatte, auf eine klassische Vierer-Abwehrformation umzustellen. „Ich wollte, dass wir über die Flügel mehr Durchschlagskraft entwickeln“, erklärt der in Rottweil wohnhafte Interimstrainer. Sein Fazit: „Das ist uns gelungen, gerade in der ersten Hälfte.“
Schmalz mit dem Goldenen Tor
Denn nach der Führung durch Maxim Schmalz und einer in Summe dominanten ersten Hälfte, tat sich die TSG nach der Pause etwas schwer. Und das ausgerechnet, nachdem der Gastgeber zwei Spieler mit Gelb-Rot verloren hatte. „Das war eine ungewohnte Situation“, schildert Baumgartner. Einerseits wollte man dann nicht mehr zu viel Risiko gehen, andererseits aber bestenfalls die Entscheidung herbeiführen, erklärt er.
Und der Gegner, nun emotional aufgewühlt und auch in der Folge mit dem Schiedsrichter auf Kriegsfuß, habe es in der Schlussphase ein ums andere Mal mit der Brechstange langer Bälle versucht. „Das hat uns vor Herausforderungen gestellt. Das war ab und zu auch brenzlig. Aber in Summe haben die Jungs alles ordentlich wegverteidigt und auch verdient gewonnen.“
Unbedingt nachlegen
Für den Ex-Regionalligisten war der Auswärtserfolg „immens wichtig“, wie auch Baumgartner weiß. In der Tabelle konnte die TSG mit Teningen einen Verfolger auf Distanz halten und sich zudem auf Oberliga-Platz 12 verbessern. Ein Lichtblick zwar, aber noch keine nachhaltige Wende. An der arbeiten die Württemberger am Samstag, wenn um 15.30 Uhr der Türk. SV Singen in der Bizerba-Arena zu Gast ist.
Der Klub vom Bodensee hat nach 14 Spielen zwei Zähler (14) weniger als die Balinger TSG (16) und folgt auch nur zwei Tabellenplätze hinter der Mannschaft von der Zollernalb. Ein Sieg – und ein weiterer Verfolger wäre auf Abstand gebracht und das Tabellenmittelfeld wieder in Reichweite. Eine Niederlage – und die TSG steckte erneut mitten im Abstiegskampf.
Heimsieg von Nöten
„Wir haben die große Chance, einen Sprung zu machen“, sagt Baumgartner. „Die wollen wir nutzen und vor allem wollen wir den Zuschauern endlich mal wieder einen Heimsieg bescheren.“ Der letzte liegt ziemlich genau zwei Monate zurück. Anfang September hatte die TSG damals Normandia Gmünd mit 3:0 geschlagen.
