MTB-WM in Val di Sole: Maximilian Wagenstetter fährt auf Rang 38

Maximilian Wagenstetter fährt bei der MTB-WM in Val di Sole auf Rang 38
Bernhard Mast-Sindlinger- Maximilian Wagenstetter fuhr bei der U19-MTB-WM in Val di Sole auf Rang 38.
- Er startete von Platz 107 und machte 69 Positionen gut – eine starke Aufholjagd.
- Die Startrunde war chaotisch, er musste laufen und um jede Position kämpfen.
- Auf dem anspruchsvollen Kurs fand er seinen Rhythmus und überholte Runde für Runde.
- Der Start bei der WM war für ihn ein lang gehegter Traum und ein stolzer Moment.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Traum ist für Maximilian Wagenstetter vom Team Dowe Simplon der RSG Zollern-Alb in Erfüllung gegangen. Bei den Mountainbike-Weltmeisterschaften im italienischen Val di Sole stand der U19-Fahrer erstmals am Start des größten Rennens seiner bisherigen Karriere. Was folgte, war eine beeindruckende Aufholjagd: Von Startplatz 107 kämpfte sich Wagenstetter bis auf Rang 38 vor und beendete seine Weltmeisterschaft damit mit einem Ergebnis, auf das er mit großem Stolz zurückblicken kann.
Kampf um jede Position
Schon die Ausgangslage war alles andere als einfach. Im riesigen internationalen U19-Feld ging Wagenstetter weit hinten ins Rennen. Gerade die Startphase entwickelte sich, wie er selbst beschreibt, zu einem regelrechten Kampf um jede Position. „Die Startrunde war absolutes Chaos. Ich musste drücken, laufen, um jede Position kämpfen und irgendwie einfach weitermachen“, schildert der 18-Jährige die ersten Rennminuten. Auf dem anspruchsvollen Kurs im Val di Sole war zunächst vor allem Durchhaltevermögen gefragt. Im dichten Fahrerfeld ging es eng zu, Positionen wurden umkämpft und jeder Meter musste hart erarbeitet werden. Wagenstetter ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Runde für Runde arbeitete er sich nach vorn und fand zunehmend seinen Rhythmus. Was zunächst als regelrechter Kampf begonnen hatte, entwickelte sich für den Fahrer des Team Dowe Simplon schließlich zu einem der besten Rennen seiner bisherigen Laufbahn. Mit zunehmender Renndauer konnte Wagenstetter immer mehr Konkurrenten hinter sich lassen und sich kontinuierlich nach vorn arbeiten. Am Ende standen 69 gewonnene Positionen zu Buche – von Platz 107 ging es bis auf Rang 38.
Entsprechend groß war die Freude nach der Zieldurchfahrt. „Das Rennen wurde danach zu einem der besten Rennen meines Lebens“, blickt Wagenstetter zurück. Entscheidend sei für ihn vor allem gewesen, am Ende zu wissen, alles gegeben zu haben. „Über die Ziellinie zu fahren und zu wissen, dass ich alles gegeben habe, war ein unglaubliches Gefühl.“
Der 38. Platz bei einer Weltmeisterschaft ist dabei weit mehr als nur eine Platzierung. Für Wagenstetter ging mit dem Start in Val di Sole ein Traum in Erfüllung, für den er über Jahre gearbeitet hat. „Ein Traum, den ich schon so lange hatte, wurde endlich wahr, als ich an der Startlinie des größten U19-Rennens der Welt stand“, formulierte Wagenstetter nach dem Rennen.
