Fußball Oberliga Baden-Württemberg: Gerücht um Daniel Seemann

Daniel Seemann steht in Diensten des FC Holzhausen.
Eibner/Andreas Ulmer- Bei der TSG Balingen kursiert ein Gerücht um Trainer Daniel Seemann vom FC Holzhausen.
- Laut Berichten soll der 34-Jährige zur kommenden Saison Nachfolger von Interim Baumgartner werden.
- Balingens Manager Jonathan Annel kommentiert keine Namen und setzt vorerst auf eine interne Lösung.
- Die TSG muss eine Corona-Hilfe von 125.000 Euro zurückzahlen – das erschwert Planungen.
- Schilling wird bis Saisonende bezahlt, Baumgartner bleibt mindestens bis zur Winterpause im Amt.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Seemann hatte fünf Jahre das Balinger Trikot getragen, ehe er 2022 als spielender Co-Trainer nach Empfingen und 2025 dann nach Holzhausen ging. „Wir werden keinerlei Namen kommentieren“, erklärte Balingens Manager Jonathan Annel auf Nachfrage unserer Zeitung.
Laut den Presseberichten soll es dabei um eine Verpflichtung des 34-Jährigen zur kommenden Saison gehen. Dass die TSG Balingen bis dahin auf eine interne Lösung bauen könnte, ergäbe Sinn: Schließlich sind die Schwaben derzeit gezwungen, eine Corona-Hilfe in Höhe von 125.000 Euro zurückzuzahlen – eine Lücke im Haushalt, die der Verein zwar stemmen könne, die sich aber zwangsläufig auf die Planungen der kommenden Jahre auswirke, hatte Annel kürzlich eingeräumt.
Geduld ist gefragt
Da der freigestellte Ex-Coach Michael Schilling noch bis zum Saisonende bezahlt werden muss, hätte die Verpflichtung eines neuen Trainers schon zur Winterpause zur Folge, dass die Balinger die Gehälter zweier Cheftrainer begleichen müssten. Baumgartner, zudem Geschäftsstellenleiter der TSG, steht derweil schon auf der Gehaltsliste. Er soll den Posten noch mindestens bis zur Winterpause (fünf Spiele) ausführen.
Bis dahin soll dann auch feststehen, wer die Balinger künftig trainieren wird, so Annel. Die neue finanzielle Ausgangslage habe aber bei der Beförderung Baumgartners keine Rolle gespielt, beteuert der Balinger Geschäftsführer. „Wir wollen natürlich auch wirtschaftlich verantwortlich handeln, aber das war nicht entscheidend“, sagte Annel, der auch in Sachen Neuverpflichtungen auf die Bremse drückt. Ausschließen werde er zwar nicht, dass die TSG im Winter einen Transfer eintütet. Explizit geplant sei dies allerdings nicht – und auch ohnehin nicht geplant gewesen.
Kein Aktionismus
„Wir glauben an den eingeschlagenen Weg und den aktuellen Kader. Er hat die notwenigen Qualität und ein enormes Entwicklungspotenzial“, erklärte Annel. So oder so werde man weder bei der Trainersuche noch bei der Kaderplanung „in Aktionismus“ verfallen.
