Derbyzeit in Bezirksliga Schwarzwald/Zollern: Jonas Jehle und die Torgefahr

Marc-Philipp Kleiner (li.) und Stefan Bach freuen sich auf das Duell in Straßberg. Zum Nachbarschaftsduell werden viele Zuschauer erwartet.
Eibner/Kara- Derby am Samstag um 15 Uhr im Schmeienstadion: Straßberg empfängt Harthausen/Scher.
- 21 Duelle bisher, Bilanz: acht Straßberger Siege, elf Harthausener, zwei Remis.
- Straßberg im Aufwind und Favorit, fünf Spiele ungeschlagen und dreimal ohne Gegentor.
- Harthausen reist mit Personalsorgen an, will aber 90 Minuten für den Derbysieg arbeiten.
- Kapitän Jonas Jehle ist Straßbergs Topscorer mit sechs Toren – beide Teams defensivstark.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es ist das ewig junge Duell der Schmeien-Kicker mit den Scher-Kickern. In der Historie gab es 21 Duelle. Acht Straßberger Siege stehen elf Harthausener Erfolge gegenüber. Zweimal trennte man sich Remis.
„Voller Vorfreude blicken wir dem Derby entgegen. Es wird sicherlich ein sehr umkämpftes Spiel. Beide Mannschaften werden hoch motiviert in die Begegnung gehen“, ist sich Straßbergs Übungsleiter Marc-Philipp Kleiner sicher. Sein Team siegte zuletzt mit 4:0 beim FC Hechingen.
Besonderes Spiel für Stefan Bach
Sein Gegenüber Stefan Bach erinnert sich, dass die Duelle immer besondere Spiele waren. „Auch für den Bezirk ist Straßberg gegen Harthausen immer was Besonderes. Ich habe es bisher immer nur von der Straßberger Seite her erlebt“, erzählt der ehemalige Coach der Gastgeber. „Es war immer sehr hitzig und sehr umkämpft. Jetzt darf ich es aus Harthausener Seite erleben. Ich freue mich natürlich auch auf bekannte Gesichter. Ich denke, dass die Kleiner-Elf ganz klar der Favorit ist.“
Beim Tabellenzweiten kann man mit der Favoritenrolle nicht ganz so viel anfangen. „Harthausen hinkt den Erwartungen hinterher und ist vom Kader her sicherlich besser aufgestellt als der aktuelle Tabellenplatz neun“, weiß Marc-Philipp Kleiner.
Straßberg im Aufwind
Bei Harthausen kann man die Ausgangslage gut einschätzen: „Straßberg hat die letzten zwei Spiele überzeugend gewonnen. Individuell ist das eine sehr gut besetzte Mannschaft, die in der Vorsaison eine überragende Runde gespielt hat. Daran sieht man auch die Qualität, die bei den Gastgebern auf dem Platz steht“, sagt Stefan Bach.
Das Lauterbach-Ergebnis (0:3) spreche nicht dafür, aber Bach ist der Meinung, dass sich sein Team in den zurückliegenden Wochen fußballerisch weiterentwickelt habe. „Da möchten wir auch ansetzen. Wir fahren nicht nach Straßberg und ergeben uns. Wir wollen 90 Minuten für den Derbysieg ackern.“
Serie soll nicht abreißen
Das wollen auch die formstarken Gastgeber. Marc-Philipp Kleiner: „Wir sind seit fünf Spielen ungeschlagen und sind die letzten drei Spiele ohne Gegentor geblieben. Wir haben unsere Form gefunden und wollen den nächsten Sieg, die Mannschaft ist hungrig.“
Derweil plagen die Gäste aus Harthausen personelle Sorgen. Erdem Zorlu ist Rot gesperrt. Tunay Balci hat Oberschenkelprobleme, der beste Torschütze Marcel Kosic (6 Tore) hatte Angina und Philip Koch konnte die Woche über wegen Sprunggelenksproblemen nicht trainieren.
Trotzdem will der TSV Harthausen - auch aus der Außenseiterrolle heraus - Paroli bieten und die bestmöglichste Leistung am Samstag auf den Platz bekommen.
Defensive ist Trumpf
Auf Seiten der Gastgeber ist übrigens nicht Stürmer Jan Ferdinand der beste Torschütze, sondern Kapitän Jonas Jehle. Er steht nach neun Spielen schon bei sechs Saisontoren. Er ist auf Straßberger Seite auch der Dauerbrenner und stand als einziger die vollen 810 Minuten auf dem Platz.
Das Derby ist auch das Aufeinandertreffen zweier defensivstarker Mannschaften. Straßberg hat erst neun Gegentore bekommen (Ligabestwert), Harthausen nur 13 Gegentore.