CTS Ladies Open Hechingen: Kampf ums Achtelfinale

Eva Bennemann verlor einen Satz an Josy Daems, erreichte aber trotzdem das Achtelfinale
Kara- Hechingen: Beim heißen dritten Turniertag fielen Favoritensiege und einige Überraschungen.
- Fiona Ferro und Angela Fita Boluda gewannen, Fita Boluda siegte nach engem zweiten Satz.
- Deutsche Bilanz gemischt – Julia Stusek erreichte das Achtelfinale, mehrere schieden aus.
- Nastasja Schunk setzte sich gegen Chelsea Fontenel durch und haderte mit Hitze und Bällen.
- Xinxin Yao schlug die gesetzte Dayeon Back klar, Eva Bennemann gewann deutsches Duell.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Deutsche Tennis Bund (DTB) hatte die CTS Ladies Open jüngst als bestes internationales Turnier ausgezeichnet. Und die spezielle Amosphäre beim mit 60.000 Dollar dotierten Turnier wird auch in diesem Jahr ihrem Ruf wieder gerecht.
Nur eine deutsche Siegerin gab es in den letzten zehn Jahren bei den Ladies Open. Tamara Korpatsch siegte 2017 gegen die Italienerin Deborah Chiesa. Mit Noma Noha Akugue stand 2022 eine weitere Deutsche im Finale. 2018 hatte Laura Siegesmund ebenfalls im Finale – wie 2014 - den Kürzeren gezogen.
Über 35 Grad auf dem Centercourt
Es war ein sehr heißer Tag auf der Anlage des TC Hechingen. Das Thermometer sollte über die 35 Grad klettern. Nachdem zwei Partien das 32er-Hauptfeld bereits am Dienstagabend eröffnet hatten, ging es am dritten Turniertag in die Vollen. Für die beiden jungen deutschen Spielerinnen Lola Giza und Victoria Pohle, die mit einer Wild Card ins Rennen gegangen waren, war bereits Schluss.
Die an Zwei gesetzte Französin Fiona Ferro und die an Drei gesetzte Spanierin Angela Fita Boluda gaben früh ihre Visitenkarte ab. Die Topgesetzte Italienerin Nuria Brancaccio bekam es am Nachmittag mit der Türkin Cagla Buyukakcay zu tun. Die ein oder andere deutsche Hoffnungsträgerin kämpfte um den Einzug ins Achtelfinale.
Fita Boluda setzt Ausrufezeichen
Die Französin Ferro siegte souverän mit 6:1 und 6:3 gegen die Griechin Sapfo Sakellaridi. Die Spanierin Fita Boluda hatte etwas mehr Mühe. Den ersten Satz gegen die Italienerin Aurora Zantedeschi gewann sie zwar klar mit 6:1. Der zweite Satz war dann sehr umkämpft. Beim Stande von 4:4 gelang Fita Boluda das entscheidende Break zum 5:4. Zantedeschi kämpfte aber bis zum Schluss – hatte sogar noch einen Breakball - doch letztlich ging der Satz mit 6:4 und das Match an die spanische Linkshänderin.
Aus deutscher Sicht war es mittelmäßiger Tag. Zunächst verabschiedete sich Francesca Parcelli mit 2:6 und 1:6 gegen die Tschechin Barbora Palikova. Wenig besser erging es Emily Victoria Eigelsbach, die sich mit 2:6 und 0:6 der Italienerin Noemi Basiletti beugen musste. Julia Stusek machte es sehr spannend und zog letztlich durch ein 6:1, 4:6, 7:5 gegen die Schweizerin Paula Cembranos ins Achtelfinale ein.
Linkshänderin kämpft mit der Hitze
Nastasja Schunk blieb im Tournament, die 22-jährige Linkshänderin war aber mit ihrem Spiel gegen die Schweizerin Chelsea Fontenel nicht sonderlich zufrieden. „Es war für mich schwierig mich anzupassen. Es waren wieder neue Bälle, die sehr schnell sind und viele Platzfehler. Deswegen war es für mich schwierig, aber ich bin froh, dass ich durchgekommen bin und meinen Aufschlag gehalten habe.“
Auch die Hitze wurde von der Mainzerin thematisiert: „Es war schon sehr heiß, ich bin froh, dass die Ballwechsel nicht so lange waren. Zur allgemeinen Zielsetzung für das Turnier sagte Nastasja Schunk: „Besser spielen, als am Mittwoch.“
Deutsches Duell
Eva Bennemann und Josy Daems lieferten sich am Nachmittag ein deutsches Duell. Der erste Satz ging mit 6:3 an Daems, der Zweite mit 6:1 an Benneman. Im dritten Satz hatte dann die favorisierte Eva Bennemann beim 6:2 die Nase vorn.
Überzeugen konnte auch die Chinesin Xinxin Yao, die ihr Erstrundenmatch mit 6:2 und 6:2 gegen die Nummer fünf der Setzliste, die Südkoreanerin Dayeon Back, deutlich gewann.
