3. Handball-Liga
: Albstadt kämpft sich in Gmünd zurück – Spannung bis zum Schluss

Die HSG Albstadt kämpft sich in der 3. Handball-Liga beim TSB Schwäbisch Gmünd trotz Fehlstarts mehrfach zurück und macht es in der Schlussphase noch einmal spannend.
Von
Giovanni De Nitto
Schwäbisch Gmünd
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Noa-Gabriel Alilovic traf dreimal gegen Schwäbisch Gmünd für die HSG Albstadt.

Noa-Gabriel Alilovic traf dreimal gegen Schwäbisch Gmünd für die HSG Albstadt.

Kara
  • HSG Albstadt verliert beim TSB Schwäbisch Gmünd mit 31:35 nach einem Fehlstart.
  • Albstadt holte mehrfach auf – in Minute 54 stand es 29:30, die Wende blieb aus.
  • Gmünds Wurfquote lag bei 64 Prozent, Albstadt bei 58 Prozent – Torhüterwerte 37 zu 31.
  • Lasse Fuchs sah Rot, kurz darauf musste Gmünds Schwenk nach Foul an Fabian Mayer vom Feld.
  • Trainer Andres Wendel sieht Fortschritte trotz dünnem Kader und verpasster erster Punkte.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Auch nach dem fünften Spieltag der 3. Handball-Liga Süd wartet die HSG Albstadt auf den ersten Punkt. Im Aufsteiger-Duell beim TSB Schwäbisch Gmünd mussten sich die Schwarz-Roten vor rund 800 Zuschauern mit 31:35 (15:19) geschlagen geben.

Trotz eines Fehlstarts und eines zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Rückstands kämpfte sich die HSG mehrfach zurück und war in der Schlussphase ganz nah dran.

Fehlstart der HSG Albstadt

Ohne Magnus Betz, Simon Flügel und Dennis Fouß erwischten die Gastgeber den besseren Start. Gmünd zog schnell auf 5:1 (4.) und 8:3 (10.) davon. „Wir haben den Start leider etwas verschlafen und sind dadurch früh einem Rückstand hinterhergelaufen. Danach haben wir uns aber gefangen, stabilisiert und sind wieder ins Spiel zurückgekommen“, sagte HSG-Coach Andres Wendel.

In der Halbzeit Taktik verändert

Tatsächlich fand Albstadt zunehmend besser in die Partie. Noa Alilovic verkürzte in der 15. Minute auf 8:9. Die Gastgeber legten jedoch erneut zu und nahmen eine 19:15-Führung mit in die Pause. „In der Halbzeit haben wir ein paar taktische Dinge verändert, die dann auch gut funktioniert haben“, erklärte Wendel.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Gmünd zunächst wieder das Tempo und setzte sich auf 22:16 (34.) ab. Die HSG gab sich jedoch nicht geschlagen und arbeitete sich erneut heran. Beim 23:26 (45.) war Albstadt wieder in Schlagdistanz. Die Partie wurde nun intensiver. HSG-Toptorschütze Lasse Fuchs sah nach einer unglücklichen Abwehraktion die Rote Karte, wenig später musste auch Gmünds Schwenk nach einem harten Foul an Fabian Mayer vorzeitig vom Feld.

Starke Albstädter Schlussphase

Albstadt blieb dran und verkürzte durch großen Einsatz in der 54. Minute auf 29:30. Für die Wende reichte es jedoch nicht.  Ein Blick auf die Zahlen verdeutlicht, wo die entscheidenden Unterschiede lagen: Gmünd kam auf eine Wurfquote von 64 Prozent, Albstadt auf 58 Prozent. Auch zwischen den Torhütern gab es einen kleinen Vorteil für die Gastgeber – 37 Prozent standen 31 Prozent auf Albstädter Seite gegenüber. In einer engen Partie können solche Details am Ende den Ausschlag geben.

„Gerade in der Schlussphase haben wir uns Tor um Tor herangerobbt und waren wirklich nah dran, das Spiel noch einmal komplett aufzumachen. Leider lassen wir genau in dieser Phase wieder ein paar Abschlüsse liegen und schaffen es nicht, uns für den Aufwand zu belohnen“, sagte Wendel. Gmünd brachte den knappen Vorsprung schließlich über die Zeit. „Natürlich ärgert mich die Niederlage, weil wirklich etwas drin war. Gleichzeitig waren wir noch nie so nah an unserem ersten Punktgewinn in der 3. Liga. Das müssen wir mitnehmen“, bilanzierte der HSG-Coach.

HSG-Kader aktuell dünn besetzt

Trotz der weiterhin schwierigen personellen Situation sieht Wendel Fortschritte: „Man merkt, dass wir uns entwickeln und näherkommen. Jetzt müssen wir weiterarbeiten, diese kleinen Unterschiede reduzieren und uns irgendwann endlich auch mit Punkten belohnen.“

Seine Mannschaft habe sich trotz des dünnen Kaders erneut voll reingehängt. „Insgesamt bin ich stolz auf die Mannschaft. Umso mehr muss man den Jungs zugutehalten, wie sie sich Woche für Woche reinhängen und trotz der schwierigen personellen Situation alles investieren. Diese Einstellung und dieser Zusammenhalt stimmen mich positiv“, so Wendel.