Skispringen – neue Regeln und Auftakt
: Statt Andreas Wellinger und Co. – zwei Schwarzwälder wollen in Wisla glänzen

Nicht nur Deutschland schwitzt – und das erste Sprung-Wochenende im Rahmen des FIS Sommer Grand Prix steht an. Im polnischen Wisla sind drei DSV-Adler am Start – zwei davon wurden am Furtwanger Skiinternat (Skif) ausgebildet.
Von
Gunter Wiedemann
Furtwangen
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ROTH Luca (Deutschland), GER, FIS Viessmann Skisprung Weltcup, Vierschanzentournee Neujahrsspringen Garmisch-Partenkirchen, Wettkampf Einzelspringen, Saison 2024/2025, 01.01.2025 Foto: Eibner-Pressefoto/Michael Memmler

Luca Roth ist einer von drei DSV-Adlern, die beim Auftakt des Sommer Grand Prix in Polen starten.

Eibner-Pressefoto
  • Auftakt in Wisla: Drei DSV-Adler starten beim Sommer Grand Prix auf der Großschanze.
  • Zwei Starter aus dem Skiinternat Furtwangen: Finn Braun und Luca Roth – dazu Adrian Tittel.
  • Frauen-Team in Polen mit sechs Athletinnen, darunter Juliane Seyfarth und Kim Amy Duschek.
  • Neuerungen laut DSV: Reduzierte Nationenquoten und dichte Terminplanung im Damenspringen.
  • Nächste Stationen der Serie: Courchevel, Rasnov und Klingenthal als Finale.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Im polnischen Wisla geht es am Samstag und am Sonntag von der Großschanze vom Bakken. Der Deutsche Skiverband hat insgesamt neun Athletinnen und Athleten für diese Einzel-Wettkämpfe nominiert.

Die FIS-Sommerserie wird danach in Courchevel (Frankreich, August), Rasnov (Rumänien, September) und Klingenthal (Finale, Oktober) fortgesetzt.

Das Frauen-Team

Bei den Frauen vertreten in Polen Kim Amy Duschek (SK Wernigerode), Anne Häckel (VSC Klingenthal), Alvine Holz (WSV Bad Freienwalde), Julina Kreibich (VSC Klingenthal), Anna Fay Scharfenberg (SC Motor-Zella Mehlis) und Juliane Seyfarth (WSC Ruhla) die deutschen Farben.

Frauen-Bundestrainer Heinz Kuttin lässt sich in einer DSV-Mitteilung so zitieren: „Der erste Sommer-Grand-Prix der Saison steht an. Es gibt viele Neuerungen im Damen-Skisprungsport, die wichtigste: Der Terminkalender ist extremst gefüllt, wir haben sehr viele Weltcups. Dementsprechend wollen wir uns individuell vorbereiten, mit sehr viel Umfang, damit wir dann in der Wintersaison möglichst lange viel Energie haben, um möglichst viele Wettkämpfe bestreiten zu können. Die zweite Neuigkeit betrifft die Quotenregelung. Auch im Damenskisprungsport hat man die Quoten reduziert: Pro Nation starten maximal fünf Athletinnen aus der Weltrangliste. Einen weiteren Startplatz kann man aus der Juniorenweltmeisterschaft heraus gewinnen, ebenso einen aus der Intercontinentalcup-Wertung heraus, für den man in jeder Periode unter den Top-3 platziert sein muss. Dieselbe Regelung gilt auch bei den Herren.“

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Das Männer-Trio

Mit Finn Braun (SV Baiersbronn) und Luca Roth (SV Meßstetten) wollen zwei Skispringer, die im Furtwanger Skiinternat ihren Feinschliff bekamen, in Wisla gleich gut in den Sommer starten. 
Das deutsche Trio vervollständigt Adrian Tittel (SG Nickelhütte Aue).

Bundestrainer Andreas Mitter meint: „Zum Ende der ersten Vorbereitungsphase im Sommer fahren drei Athleten nach Wisla zum Grand-Prix-Auftakt. Wir schicken drei junge aufstrebende Sportler zur ersten Standortbestimmung nach Polen. Ziel ist es, in die Punkteränge zu springen. Betreut werden Finn Braun, Luca Roth und Adrian Tittel von Christian Heim und Paul Winter. Der Rest der Mannschaft wird dann in Courchevel mit Karl Geiger, Felix Hoffmann, Pius Paschke, Philipp Raimund und Andreas Wellinger in den Sommer-Grand-Prix einsteigen. Das ist dann der Abschluss der ersten Sommervorbereitung, anschließend geht es in den Urlaub, ehe wir Mitte/Ende August wieder in die weitere Vorbereitung starten.“