Ötztaler Radmarathon: 5500 brutale Höhenmeter, ein Unfall und am Ende drei überglückliche Villinger Radfahrer

Erschöpft, aber glücklich: Sebastian Mick, Roland Kienzler und Thomas Mick (von links).
Anke Mick- Drei RC-Villingen-Fahrer starteten beim Ötztaler Radmarathon über 227 km und 5500 Hm.
- Start in Sölden um 6:30 Uhr, Strecke über Kühtai, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch.
- Sebastian Mick finishte nach 7:56 Stunden und sicherte sich einen Startplatz für 2027.
- Roland Kienzler hatte nach einem Unfall Schaltungsprobleme und kam nach 8:13 Stunden an.
- Thomas Mick kämpfte am Timmelsjoch und erreichte Sölden nach 10:45 Stunden, AK-Platz 98.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bereits um 5 Uhr begann die Startaufstellung, ehe sich das Feld um 6:30 Uhr in Sölden auf die epische Runde über Kühtai, Brenner, Jaufenpass und Timmelsjoch machte.
Starker Beginn und frühe Rückschläge
Roland Kienzler durfte als schnellster Fahrer des RC Villingen aus der ersten Startgruppe der 450 Topstarter ins Rennen gehen. Sebastian und Thomas Mick reihten sich in der zweiten Gruppe ein – gemeinsam mit rund 3500 weiteren Teilnehmern.
Sebastian Mick erwischte einen Traumstart: Bereits kurz nach dem neutralisierten Beginn schloss er zur Spitze auf und bog mit der Elite in den Anstieg zum Kühtai ein. Dort jedoch folgte der Schreckmoment: Roland Kienzler wurde in einen unverschuldeten Unfall verwickelt und musste mit einer beschädigten Schaltung weiterfahren – ein technischer Nachteil, der auf den folgenden Pässen schmerzlich Zeit kostete.
Lange Vorbereitung lohnt sich
Sebastian Mick zeigte ein perfekt eingeteiltes Rennen und krönte seine 1,5‑jährige Vorbereitung mit einer überragenden Finisherzeit von 7:56 Stunden. Damit gehört er zu den schnellsten Amateurfahrern des gesamten Feldes und sichert sich für 2027 einen Startplatz in der begehrten ersten Startgruppe. Sein Ergebnis unterstreicht eindrucksvoll, wie konsequentes Training und professionelle Planung zum Erfolg führen.
Trotz seines Schaltungsproblems bewies Roland Kienzler große Moral und kam nach 8:13 Stunden ins Ziel – eine Zeit, die ohne den Zwischenfall wohl deutlich schneller ausgefallen wäre.
Für Thomas Mick begann das Rennen vielversprechend, doch die ersten drei Anstiege forderten ihren Tribut. Am Timmelsjoch musste er hart kämpfen, getragen vom festen Willen, das begehrte Finisher-Trikot zu erlangen. Nach 10:45 Stunden erreichte er Sölden und belegte damit Platz 98 in seiner Altersklasse – ein starkes Ergebnis angesichts der extremen Bedingungen.


