Ironman-WM auf Hawaii: „Überlebenskampf“ und Kampfansage – so hat Dominik Sowieja die Strapazen erlebt

Dominik Sowieja verlor im welligen Pazifik viel Zeit.
Rico Glück- Dominik Sowieja absolvierte seine Hawaii-Premiere bei der Triathlon-WM in Kailua-Kona.
- Er verlor im welligen Pazifik den Anschluss und stieg mit rund zehn Minuten Rückstand aus dem Wasser.
- Auf dem Rad fehlte ihm der Druck, das Rennen wurde für ihn zum Überlebenskampf.
- Beim Marathon stabilisierte er sich durch Verpflegung und Kontrolle und wurde Gesamt-25.
- Sein Fazit war ehrlich – seine Ansage: Nächstes Jahr wird es besser gemacht.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Trotz eines von Beginn an gebrauchten Tages bewies der Langdistanz-Athlet mentale Härte und kämpfte sich nach 3,86 Kilometern Schwimmen, 180,2 Kilometern Radfahren und dem Marathon über 42,195 Kilometer auf einen 25. Gesamtrang ins Ziel auf dem berühmten Ali’i Drive.
Wellen machen zu schaffen
Der Hochemminger war nach einer intensiven Vorbereitung mit viel Zuversicht in den Ozean gestiegen. „Beim Schwimmen hatte ich im Vorfeld ein sehr gutes Gefühl“, blickt Sowieja zurück. Doch im Pazifik kam der erste Dämpfer: Der 34-Jährige verpasste direkt nach dem Start den Anschluss an seine gewohnte Gruppe.
Bei den welligen Bedingungen auf offener See bedeutete das kräfteraubende Führungsarbeit im Alleingang. Mit rund zehn Minuten Rückstand auf die Spitze stieg er auf Rang 48 aus den Fluten der Kailua Bay. Nach einer zähen ersten Wechselzone warteten die berüchtigten 180 Kilometer durch die Lavafelder des Queen Kaʻahumanu Highway.
Sowieja fehlte der gewohnte Druck auf den Pedalen: „Das ist für mich völlig ungewöhnlich, da ich hinten raus normalerweise eher stärker werde. So wurde das Rennen bereits auf dem Rad zu einem echten Überlebenskampf.“
Die Kampfansage
Der Wechsel in die Laufschuhe brachte keine Erlösung. Bereits bei Kilometer sieben stand das Rennen für Sowieja auf der Kippe: „Ich konnte mir kaum vorstellen, dieses Rennen überhaupt noch ins Ziel zu bringen.“ Mit akribischer Verpflegung und stoischer Rennkontrolle verhinderte er einen totalen Einbruch und sammelte auf den letzten Kilometern Konkurrent um Konkurrent ein. Nach einem zähen Marathon überquerte er als 25. die Ziellinie.
„Am Ende ist das natürlich nicht ganz das Resultat, das ich mir im Vorfeld vorgenommen hatte“, zog Sowieja ein ehrliches Fazit. „Aber wenn man sich die enorme DNF-Quote anschaut, kann ich vor allem mit meinem Verpflegungsmanagement und meiner mentalen Leistung an einem solch kraftlosen Tag extrem zufrieden sein.“
Seine Kampfansage: „Nächstes Jahr wird es besser gemacht.“



