Black Forest Panthers: Revanche vor heimischer Kulisse?

Die Black Forest Panthers wollen auch ihr zweites Saisonspiel vor heimischer Kulisse gewinnen.
Roger Müller- Black Forest Panthers empfangen am Sonntag um 17 Uhr den MTV Stuttgart in der Deutenberghalle.
- Nach dem 70:65 gegen Lich soll zu Hause der zweite Sieg folgen – Tempo und Druck sind geplant.
- Stuttgart gilt als erfahrenstes Team. Im Test gab es ein 78:88, was die Panthers vermeiden wollen.
- Fokusspieler beim MTV: Vaseleios Lampropoulos und Danilo Mitrovic mit starkem Saisonauftakt.
- Jeremiah Littlepage spielt nicht: Unstimmigkeiten bei medizinischen Checks, Abschied mit Dankesworten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am zweiten Wochenende in Folge wird die Deutenberghalle zum Schauplatz eines Auftritts der Black Forest Panthers. Die Schwenninger Basketballer starteten am vergangenen Samstag mit einem 70:65-Erfolg gegen Lich in die neue Regionalliga-Saison und wollen nun – erneut vor heimischer Kulisse – direkt die erste Siegesserie starten. Eine leichte Aufgabe wird das gegen Lou's Foodtruck MTV Stuttgart jedoch keineswegs.
Erfahrenste Mannschaft der Liga
„Stuttgart ist die Mannschaft mit der meisten Erfahrung in der Liga“, spricht Panthers-Headcoach Pascal Heinrichs dem kommenden Gegner vor dem Aufeinandertreffen am Sonntag ein deutliches Lob aus. „Wir haben uns schon im Testspiel gegen sie extrem schwergetan – und da haben sogar noch ein paar Spieler bei ihnen gefehlt“, warnt der 37-Jährige davor, dass sich die Geschichte aus der Vorbereitung wiederholt. Denn vor ziemlich genau einem Monat zogen die Schwenninger gegen den MTV noch mit 78:88 den Kürzeren. Das soll diesmal natürlich anders laufen.
Um den zweiten Sieg im zweiten Saisonspiel einzufahren, wollen sich die Panthers vor allem auf ihre eigenen Stärken besinnen: „Wir müssen viel Druck ausüben, das Spiel schnell machen, viel Intensität an den Tag legen“, so Heinrichs. „Stuttgart ist eine sehr clevere Mannschaft, die lieber eher langsam spielt. Das wird die große Frage sein: Wer kann sein Spiel besser durchbekommen? Wenn es ein schnelleres – hier und da auch hektisches – Spiel wird, dann ist das ein Vorteil für uns.“
Zwei starke Routiniers
Auf zwei Stuttgarter Akteure muss die Panthers-Defense einen besonderen Fokus legen. „Vaseleios Lampropoulos ist ein unglaublicher Scorer, der die Liga in- und auswendig kennt. Dazu haben sie jetzt noch mit Danilo Mitrovic den Top-Scorer aus der zweiten Regionalliga geholt“, so Heinrichs. Dass die beiden Routiniers auch im hohen Alter – 36 bzw. 42 Jahre – jeden Gegenspieler vor große Probleme stellen können, bewiesen sie beim starken Saisonauftakt des MTV. An dem deutlichen 82:62-Heimsieg gegen den VfL Bensheim waren Lampropoulos mit 22 Punkten (in nur 17 Minuten Spielzeit) und Mitrovic mit 15 Punkten maßgeblich beteiligt.
Zusammenfassend schätzt Pascal Heinrichs den kommenden Gegner als „sehr gute, sehr tiefe und sehr erfahrene Mannschaft“ ein. Dennoch verrät der Schwenninger Übungsleiter: „Natürlich lag der Fokus im Training diese Woche auch darauf, was Stuttgart macht. Aber vor allem ist uns wichtig, was wir machen müssen und wie wir unser Spiel weiter verbessern.“
Trennung von Littlepage
Wie seit dieser Woche feststeht, werden die Panthers ohne die Dienste von Jeremiah Littlepage in ihr zweites Saisonspiel gehen. Aufgrund von Unstimmigkeiten bei den medizinischen Checks wird der erst vor knapp zwei Wochen als Ersatz für den abgewanderten Jermaine Hamlin verpflichtete US-Amerikaner nicht am Deutenberg auf dem Parkett stehen. „Es ist natürlich sehr, sehr traurig, wie das Ganze gelaufen ist. Für ihn tut es mir unendlich leid, dass er nicht für uns spielen kann. Aber in erster Linie geht es natürlich um seine Gesundheit“, so Pascal Heinrichs zu dem Abschied.
Littlepage selbst verabschiedete sich ebenfalls mit emotionalen Worten: „Ich möchte mich beim Verein, meinen Mitspielern, den Trainern und vor allem den Fans bedanken, dass sie mich willkommen geheißen haben und ich mich wie zu Hause fühlen konnte! Leider muss ich nach Hause zurückkehren und mich darauf konzentrieren, gesund zu werden. Aber ich werde die Panthers aus der Ferne unterstützen. Danke für alles!“
