26. Riderman in Bad Dürrheim: Grosselfingerin Ronja Eibl räumt kräftig ab – Florian Sauer triumphiert

Die neuen deutschen Bergmeisterinnen in Bad Dürrheim: Ronja Eibl (Siegerin bei der Frauen Elite), Edda Bieberle (U19) und Joelle Messemer (U23, von links).
Heinz Wittmann- Riderman in Bad Dürrheim: Florian Sauer gewinnt die Gesamtwertung der Herren.
- Lydia Ventker ist insgesamt schnellste Frau und siegt auf allen drei Etappen.
- Deutsche Bergmeisterschaft der Frauen: Ronja Eibl holt den Titel im Zielsprint.
- U23-Meisterin wird Joelle Messemer, in der U19 triumphiert Edda Bieberle.
- Zeitfahren eröffnete das Event, ein Teilnehmer aus Zürich schildert positive Eindrücke.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Florian Sauer (Team Strassacker) hat bei den Herren in Bad Dürrheim den 26. Riderman gewonnen. Bei den Frauen war Lydia Ventker (RSV Gütersloh) insgesamt die Schnellste. Das Frauen-Bundesligarennen und auch die deutsche Bergmeisterschaft gewann die gebürtige Top-Fahrerin Grosselfingerin Ronja Eibl.
Zum Auftakt des Riderman in Bad Dürrheim stand am Freitag das Einzelzeitfahren über 16,1 Kilometer auf dem Programm. Es siegte Benedikt Helbig vom Team Magnesium pur (20:15 Minuten). Schnellste Frau war Lydia Ventker in 24:38 Minuten.
Die Sichtweise eines Teilnehmers aus Zürich
Immerhin auf Rang 110 der 448 gewerteten männlichen Starter kam beim Zeitfahren Raphael Sutter (25:06). Sutter reiste aus Zürich nach Bad Dürrheim. „Das Rennen hat super viel Spaß gemacht. Ich habe mich gut gefühlt“, sagte der 26-Jährige nach dem Zeitfahren. Sutter war zum ersten Mal beim Riderman dabei. Von Haus aus ist er eigentlich Triathlet, deshalb war ein Mehretappenrennen auf dem Rad für ihn ein Novum. Pro Woche trainiert Sutter zehn Stunden.
Zu Beginn der Zeitfahrstrecke über Sunthausen nach Biesingen hatten ihm eine Schlaglöcher zu schaffen gemacht. „Danach war es aber eine sehr schöne Strecke“, so Sutter. Ihm ging es laut eigener Aussage übrigens weniger darum, sich mit Gegnern zu messen, als vielmehr „,mit der eigenen Leistung zufrieden zu sein.“
Lydia Ventker und Florian Sauer
Lydia Ventker war auch am Samstag beim Rennen über 112,9 Kilometer und 1520 Höhenmeter in 3:09,55 Stunden die schnellste Frau. Die zweite Etappe bei den Männern gewann der Südafrikaner Geyser in 2:41,57 Stunden.
Bei der dritten Etappe am Sonntag über 95,6 Kilometer und 1390 Höhenmeter siegte erneut Geyser (Team Aerobole Stereoide) in einer Zeit von zwei Stunden zwölf Minuten und 27 Sekunden. Sauer, der Mann aus dem Odenwald, wurde zeitgleich Zweiter. Den Gesamtsieg des 26. Riderman sicherte sich aber damit Florian Sauer vom Team Strassacker. Der Südafrikaner Geyser gewann das Bergtrikot. Ventker gewann auch am Sonntag bei den Frauen (2:32,50 Stunden) und sicherte sich somit souverän den Gesamtsieg.
Deutsche Bergmeisterschaften der Frauen sind ein Höhepunkt
Eines der bedeutendsten Rennen das Wochenende neben dem Riderman und den U17-Nachwuchrennen war die deutsche Bergmeisterschaft der Elite Frauen, sowie der weiblichen Altersklassen U23 und U19. Über eine Strecke von 103,6 Kilometer waren 1399 Höhenmeter zu überwinden. Vier Runden wurden mit den steilen Anstiegen in Aasen und in Öfingen gefahren.
Völlig überraschend feierte die Brasilianerin Gabriela Guerra, die solo ins Ziel kam, den Sieg. Sie wurde aber nicht gewertet. Deutsche Bergmeisterin wurde Ronja Eibl (vin Team Originie). „Es war nicht einfach. Wir mussten uns erst einmal durch das ganze U19-Starterfeld durcharbeiten. Dabei habe ich mich nicht so wohl und sicher gefühlt. Am Ende konnte ich mich aber auf meinen Zielsprint verlassen“, bilanzierte die gebürtige Grosselfingerin. Eibl fährt eigentlich mehr Mountainbike, wurde im Gravel am Nürburgring erst Ende Juli ebenfalls deutsche Meisterin.
Neue deutsche Bergmeisterin der U23 wurde Joelle Messemer (Canyon-Sram Generation) und bei der U19 feierte Edda Bieberle (RSV Osterweddingen) den Sieg.

