Nationalmannschaft: DFB-Team bangt um Schlotterbeck

Nico Schlotterbeck muss abwarten, was die Untersuchung bringt. Er hat sich im Training der Nationalmannschaft verletzt.
IMAGO/Marc Schueler- Nico Schlotterbeck verletzte sich im Training am rechten Sprunggelenk.
- Das Länderspiel am Donnerstag in München gegen Serbien ist für ihn gefährdet.
- Er wurde zu einer MRT-Untersuchung gebracht – das Ausmaß ist noch unklar.
- Jürgen Klopp verzichtet im Zweifel auf den Einsatz des BVB-Kapitäns.
- Alternativen in der Innenverteidigung sind Waldemar Anton, Finn Jeltsch und Malick Thiaw.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Einmal mehr hat es Nico Schlotterbeck erwischt, diesmal am rechten Sprunggelenk. Der Abwehrspieler ist beim Abschlusstraining der deutschen Nationalmannschaft umgeknickt und droht nicht nur für das Länderspiel an diesem Donnerstag (20.45 Uhr/ZDF) in München gegen Serbien auszufallen. Der Innenverteidiger von Borussia Dortmund wurde direkt zu einer MRT-Untersuchung gefahren, um das Ausmaß der Verletzung zu erfassen.
Passiert ist es bei den Aufwärm-Wettkämpfen in Herzogenaurach, wo sich das Team zurzeit auf die Nations-League-Spiele vorbereitet. Plötzlich lag Schlotterbeck mit Schmerzen am Boden und neben der medizinischen Abteilung eilte Jürgen Klopp herbei. Sorgenvoll blickte der Bundestrainer auf den Innenverteidiger, der sich erst während der WM im vergangenen Sommer eine schwere Verletzung am linken Knöchel zugezogen hatte. Erst beim Länderspiel in Amsterdam vor einer Woche hatte der 26-Jährige beim 1:1 gegen die Niederlande sein Comeback im Nationaltrikot gegeben.
Nun könnte Schlotterbeck die nächste Zwangspause erwarten. Ohnehin ist davon auszugehen, dass Klopp bei dem BVB-Kapitän kein Risiko eingeht und ihn im Zweifel nicht aufstellt. Als Alternativen im Abwehrzentrum bieten sich neben dem Dortmunder Waldemar Anton noch Finn Jeltsch vom VfB Stuttgart und Malick Thiaw von Newcastle United an. Hinter ihnen dürfte Jonas Urbig das Tor hüten. Der Münchner steht in vertrauter Umgebung vor seinem Länderspieldebüt.

