DFB-Team
: Klose ruft zu Zusammenhalt auf – „Vorbild“ Argentinien

Miroslav Klose fordert nach dem WM-Debakel mehr Zusammenhalt und Vertrauen in den deutschen Fußball. Vom Neustart unter Jürgen Klopp erhofft er sich neue Euphorie.
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red/sid
Köln
Miroslav Klose

Miroslav Klose wünscht sich für das DFB-Team mehr Zusammenhalt nach dem Vorbild Argentiniens (Archivfoto).

Daniel Karmann/dpa
  • Klose fordert mehr Zusammenhalt und Vertrauen in den deutschen Fußball nach dem WM-Debakel.
  • Neustart unter Jürgen Klopp soll frische Euphorie bringen – die Stimmung sei zuletzt negativ.
  • Vorbild Argentinien: körperbetonter Fußball, Widerstandskraft und auch provozieren, wenn nötig.
  • Klose vermisst diese Robustheit bei der DFB-Elf und will mehr Körperlichkeit im Spiel.
  • Er betont: Deutschland solle sich seiner Stärken erinnern und nicht alles infrage stellen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

DFB-Rekordtorjäger Miroslav Klose wünscht sich in Fußball-Deutschland wieder mehr Zusammenhalt und eine widerstandsfähigere Nationalmannschaft nach dem Vorbild Argentiniens. „Wir dürfen nicht alles in die Tonne kloppen und dürfen nicht vergessen, dass wir immer noch Deutschland sind. Wir wissen, was wir können“, sagte der Trainer des Zweitligisten 1. FC Nürnberg bei Sport1 zum anstehenden Neuaufbau unter Jürgen Klopp nach dem erneuten WM-Debakel.

Mit dem neuen Bundestrainer werde frische Euphorie entfacht, meinte Klose (48). „Es freut mich, dass wir wieder eine andere Stimmung in Deutschland reinbekommen. Das muss auch so sein, weil ich das Gefühl habe, dass jeder gerade ein bisschen negativ und pessimistisch denkt. Das ist auch völlig normal, wenn man sich die letzten drei Turniere anschaut."

Wie es anders geht, hätten Lionel Messis Argentinier vorgemacht. „Das ist die Art von Fußball, die sie auszeichnet. Da muss man sich wehren, da gehört es auch dazu, ein bisschen zu provozieren. Das ist extrem körperbetont, aber ich mag es. Du musst dich wehren“, sagte Klose, der diese Art der Widerstandskraft bei der DFB-Elf zuletzt vermisst hat. „Da können Argentinien und auch andere Mannschaften ein gutes Vorbild sein: Wir müssen wieder ein bisschen mehr Körperlichkeit in unser Spiel bringen.“