WFV-Pokal: VfB Bösingen zieht in die dritte Runde ein

Mit einer starken Leistung hat sich der VfB Bösingen im Pokal bei der TSG Tübingen mit 2:0 durchgesetzt. Foto: Eibner-Pressefoto
Eibner-Pressefoto/Ralph Kunze- VfB Bösingen gewinnt im WFV-Pokal bei der TSG Tübingen 2:0 und erreicht die dritte Runde.
- Der Blitzstart gelingt nach 20 Sekunden: Torsten Müller trifft nach Fehler der TSG-Defensive.
- Nach der Pause erhöht Jonathan Siegel per Abstauber auf 2:0 – Vorarbeit von Jannik Botzenhart.
- Tübingen vergibt mehrere Großchancen; kurz vor Schluss unterbricht ein Schiri-Ausfall die Partie.
- Nächster Gegner ist voraussichtlich der VfL Pfullingen, ein Protest des TSV Ehningen steht im Raum.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
TSG Tübingen - VfB Bösingen 0:2 (0:1). Eine starke Vorstellung mit einem fast durchspielenden Team ohne Wechsel wurde für die Gäste aus Bösingen mit dem Einzug in die dritte Runde des WFV-Pokals belohnt. Dort trifft das Team von VfB-Trainer Peter Leopold auf den VfL Pfullingen.
Torsten Müller sorgt für den Blitzstart
In die Karte spielte Bösingen ein Blitzstart: Bereits nach 20 Sekunden unterlief der Tübinger Defensive ein Abspielfehler. Der Ball landete in den Füßen von Jonathan Siegel. Der Neuzugang aus Sulz legte im Strafraum quer zu Torsten Müller der aus zehn Metern zum 1:0 für den VfB einschoss
Die Gäste blieben auch danach am Drücker: Wieder Siegel, der Julian Schneider bediente (10.) sowie Schneider nach Vorarbeit von Ben Fischer und Jannik Botzenhart (14.) hätten einen zweiten Treffer nachlegen können.
Beide Teams vergeben Chancen
Eine Doppelchance der Tübinger (22./26.) fand den Weg nicht ins Ziel zum Anschluss. Bis zur Pause vergab Samuel Schwämmle per Kopf (35.) das 2:0, wiederum markierte Lorenzo Cedrine aus einem Meter nicht den Tübinger Ausgleich (42.).
VfB erhöht auf 2:0
In der zweiten Hälfte sorgte Siegel nach einem schönen Spielzug per Abstauber für den zweiten Bösinger Treffer. Botzenhart hatte zuvor über die Grundlinie mustergültig vorbereitet (68.). Müller‘s Anschluss wurde von TSG-Keeper Finnegan Krohmer zunächst noch an die Latte gelenkt.
Tübingen vergibt weitere Chancen
Trotz des Rückstandes gab die TSG nicht auf - vergab zwei Riesenmögkichkeiten (72., 74.). Kurz vor Ende gab es eine Unterbrechung weil der Schiedsrichter mit Krämpfen nicht mehr weitermachen konnte. Für die Restzeit sprang allerdings der Schiefsrichter-Beobachter ein damit die Partie zu Ende fortgesetzt werden konnte.
VfB-Co Hodrus lobt den Auftritt seiner Mannschaft
Da VfB-Trainer Peter Leopold gesundheitlich außer Gefecht war, resümierte Co-Trainer Felix Hodrus lobend: „Hut ab was die Jungs gezeigt haben. Wir kommen etwas auf dem Zahnfleisch daher. Wir konnten nur zweimal wechseln. Läuferisch, physisch, im Zweikampf - da war alles top.“
Bei genauerer Betrachtungsweise merkte er allerdings an: „Dieses Spiel hätten wir einerseits früher entscheiden und nach Hause bringen können, andererseits sogar verlieren können. Nach dem 2:0 kann es kippen. Insgesamt war es ein geiles Pokalspiel mit viel Tempo gegen eine sehr starke Tübinger Mannschaft. Wir haben alles in die Waagschale geworfen.“
Der nächste Gegner heißt wohl Pfullingen
In der 3. Pokalrunde lautet der Gegner VfL Pfullingen, der gegen den TSV Ehningen mit 2:1 nach Verlängerung siegte. Allerdings mit Vorbehalt, da die Ehninger Protest einlegen weil sie einen nicht spielberechtigten Pfullinger Akteur vermuten. Hier ist der Ausgang daher noch völlig offen und könnte vor dem Sportgericht entschieden werden.
VfB Bösingen: Armbruster - Botzenhart, Wulle, Kimmich, Bihler, Dobricean, Fischer, Schwämmle, Schneider, Siegel, To. Müller (89. Be. Bantle).
Tore: 0:1 Torsten Müller (1.), 0:2 Siegel (68.).
Schiedsrichter: Benedikt Baßler (Reutlingen).
Zuschauer: 150.