WFV-Pokal VfB Bösingen
: Veränderte Aufgabe für den VfB

Warum Bösingens ursprünglicher Gegner VfL Pfullingen nachträglich disqualifiziert wurde jetzt und der Verbandsliga-Aufsteiger TSV Ehningen der neue Gegner heißt
Von
Holger Rohde
Bösingen
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In der letzten Pokalsaison warfen Julian Bihler (rechts vorne), Adi Dobricean und der VfB Bösingen Verbandsligist FC Rottenburg in der 3. Runde raus.

In der letzten Pokalsaison warfen Julian Bihler (rechts vorne), Adi Dobricean und der VfB Bösingen Verbandsligist FC Rottenburg in der 3. Runde raus.

Rohde
  • VfB Bösingen spielt im WFV-Pokal gegen Verbandsliga-Aufsteiger TSV Ehningen am Freitag, 19 Uhr.
  • Gegnerwechsel nach Protest: Pfullingen setzte einen nicht gemeldeten Spieler ein – 3:0 für Ehningen.
  • Trainer Leopold betont die Pokal-Bedeutung und hofft auf eine Überraschung – Traum von den Kickers.
  • Spiel auf dem kleinen „Pokal-Rasen“ ohne Flutlicht, enge Zuschauernähe schafft besondere Atmosphäre.
  • Viele Ausfälle beim VfB: u. a. Armbruster im Urlaub, Hezel verletzt, mehrere Spieler langfristig raus.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

WFV-Pokal, 3. Runde: VfB Bösingen – TSV Ehningen (Freitag, 19 Uhr). Alle Jahre wieder steht auf dem Bruckäcker ein Pokal-Abend an. Diesmal fordert der VfB einen Verbandsligisten heraus. Und das Ziel ist klar: Eine Überraschung schaffen, weiterkommen und das Achtelfinale der letzten 16 Mannschaften erreichen.

Der Traum von den Kickers lebt

VfB-Trainer Peter Leopold, der aktuell mit einer Schleimbeutel-Entzündung im Knie nicht auf dem Trainingsplatz stehen kann, erinnert an die Bedeutung des Pokal-Bewerbs in Bösingen. „Zum Einen haben wir die vergangenen  Jahre immer wieder überrascht, zum Anderen träumen wir beim VfB immer noch von einem Duell gegen die Blauen.“ Gemeint sind natürlich die Stuttgarter Kickers. Letzten August warf der VfB den damaligen Verbandsliga-Neuling FC Rottenburg mit 2:1 aus dem Bewerb. Diesmal könnte es wieder einen Aufsteiger erwischen.

Ehningen Einspruch ist erfolgreich

Unter kuriosen Umständen: Eigentlich verloren die Ehninger am vergangenen Wochenende nach zwei späten Gegentoren (90. und 91. Minute) beim VfL Pfullingen mit 1:2. Dann legten Trainer Johannes Pfeiffer und Co Protest gegen die Spielwertung ein. Der Grund: Pfullingen hatte trotz Hinweis vor der Begegnung einen Spieler eingesetzt, der nicht auf dem Spielberichtsbogen stand. Das Verbandssportgericht entschied auf eine 3:0-Wertung der Ehninger.

Veränderte Spielvorbereitung für das Leopold-Team

„Für uns hat die Neubesetzung und die auf Wunsch des TSV vorverlegte Partie von Sonntag auf Freitag natürlich Folgen auf die Spielvorbereitung. Angesichts unserer vielen Ausfälle ist es aber gar nicht schlecht, dass die Jungs am Wochenende eine Pause erhalten“, so Leopold. Gespielt wird wegen des fehlenden Flutlichts wieder auf dem kleinen „Pokal-Rasen“, auf dem schon mancher Favorit gestrauchelt ist. Da die Zuschauer direkt am Spielfeld stehen können, dürfte es eine besondere Atmosphäre geben.

Bösinger Coach muss auf zahlreiche Akteure verzichten

„Für uns ist der Pokal immer wichtig und eine Gelegenheit. In den ersten beiden Runden war es zudem zweimal auswärts keine Selbstverständlichkeit in Seedorf mit 1:0 und bei der TSG Tübingen mit 2:0 zu gewinnen.“ Personell muss der VfB-Trainer auf zahlreiche Akteure verzichten: Torhüter Ron Armbruster ist im Urlaub. Kevin Hezel laboriert aus dem Aasen-Spiel an einer Zerrung. Ben Fischer fehlt, weil er sich an einem Megalauf/Ultramarathon beteiligt. Andy Zimmermann ist studienbedingt in Bielefeld. Lucien Teclaw ist nach seinem Mittelfußbruch im Aufbau. Marvin Schlosser (Sprunggelenk-Operation) und Leon Schlosser (Mittelfußprellung) sowie Felix Flaig (Kreuzbandriss) fallen auf. Andreas Griesser ist derweil wieder im Mannschaftstraining, ebenso Steffen Kramer im Aufbau in Richtung 100 Prozent Belastbarkeit.

Leopold sieht Gäste in der Favoritenrolle

Die Ehninger Gäste mit ihrem in die dritte Saison gehenden Coach Johannes Pfeiffer (31) haben einige Neuzugänge für das Abenteuer Verbandsliga. „Vor zwei, drei Jahren spielten wir noch gegen sie in der alten Landesliga. Da waren sie als Zweiter und Dritter schon knapp am Aufstieg dran“, weiß Leopold um die Herausforderung gegen den Favoriten.