Ringen Regionalliga
: Zweiter Heimsieg ist da

Am Doppelkampfwochenende hat es für den Regionalligisten KSV Tennenbronn zumindest den zweiten Saisonheimsieg gegeben.
Von
Lothar Herzog
Tennebronn
Jetzt in der App anhören
Fabian Reiner (rotes Trikot) gab wieder einmal alles, obwohl der Kampf längst zugunsten des KSV Tennenbronn entschieden war.

Fabian Reiner (rotes Trikot) gab wieder einmal alles, obwohl der Kampf längst zugunsten des KSV Tennenbronn entschieden war.

Lothar Herzog
  • KSV Tennenbronn gewann zu Hause 23:5 gegen KG Fachsenfeld/Dewangen.
  • Zuvor gab es beim RSV Schuttertal trotz sechs Einzelsiegen eine 12:16 Niederlage.
  • Rusu und Hutuleac holten klare Vierer; Jonas und Mathias Schondelmaier punkteten.
  • Weitere Siege: David Brenn per Schulter, Leo Tudezca 5:3, Nagel 15:0.
  • Nächste Aufgabe beim Schlusslicht TSV Herbrechtingen – Chance im Kampf um den Klassenerhalt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Das verschafft der Brenn-Moosmann Zehn im Kampf um den Klassenerhalt vorerst etwas Luft. Nachdem es beim RSV Schuttertal selbst mit sechs gewonnenen Einzelduellen trotzdem eine 12:16 Niederlage gab, war beim 23:5 Kantersieg gegen die KG Fachsenfeld/Dewangen die Effizienz wieder da. Constantin Rusu rückte wieder in die 57 kg ab und lieferte mit seinem 16:0 Punktsieg in nur eineinhalb Minuten voll ab.

Vornamenskollege Constantin Hutuleac wollte da nicht nachstehen und holte den Vierer in ähnlich überzeugender Manier. Jonas Schondelmaier (98 kg/1:1 Punktsieg und David Brenn (66 kg/Schultersieg) legten nach, so dass die Gastgeber mit einer beruhigenden 13:4 Führung in die Halbzeitpause gehen konnten.

Auch nach Wiederanpfiff änderte sich am Kampfverlauf nicht viel. Zwar musste Lukas Brenn (86 kg) durch seine 2:4 Punktniederlage gegen Samuel Santana einen „Einser“ abgeben, doch ab da hatten die Gäste von der Ostalb ihr Pulver restlos verschossen.

In der Folge schraubten Leo Tudezca (71 kg/5:3 Punktsieg), Timo-Marcel Nagel (80 kg/15:0) und Mathias Schondelmaier (75 kg Fr./16:0) das Ergebnis uneinholbar auf 22:5 hoch.

Voller Einsatz von Fabian Reiner

Und obwohl die Begegnung längst zugunsten der Schiltach-Ringer entschieden war, kämpften Fabian Reiner (75 kg/Gr.) und Christoher Klanyi, als ginge es erst jetzt um die Entscheidung. Nach 1:4 Rückstand kam Reiner Mitte der zweiten Runde mit seinem Spezialgriff durch und holte sich einen 6:4 Punktsieg.

Mit jetzt 4:6 Punkten rangiert der KSV Tennenbronn zwar im Mittelfeld, weist aber ein negatives Siegverhältnis auf. Da aber die Konkurrenz übers Wochenende gänzlich leer ausging, besteht derzeit keine Beunruhigung. Ganz im Gegenteil, am kommenden Samstag müssen die KSV-Ringer beim Schlusslicht TSV Herbrechtingen antreten und können mit einem Sieg einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt hinlegen.