Ringen
: Mit Volldampf in die Rückrunde

Auf fast alle Ringermannschaften aus der Region wartet am Wochenende ein Doppelkampftag, bei dem es um einen guten Start in die zweite Saisonhälfte  geht.
Von
Lothar Herzog
Kreis Rottweil
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Der Hardter Dmytro Zlatkin (unten) verlor im Vorkampf gegen den AC Röhlingen knapp mit 3:5 Punkten. Gelingt ihm nun die Revanche?

Der Hardter Dmytro Zlatkin (unten) verlor im Vorkampf gegen den AC Röhlingen knapp mit 3:5 Punkten. Gelingt ihm nun die Revanche?

Herzog
  • Rückrunde startet mit Doppelkampftag und Stilartwechsel in acht von zehn Klassen.
  • KSV Tennenbronn ringt zuerst daheim gegen RG Lahr, danach bei WKG Weitenau-Wieslet.
  • AV Hardt will in Röhlingen den Vorkampfsieg absichern – Aalen kommt tags darauf nach Hardt.
  • KSV Winzeln peilt Punkte in Ebersbach an, Neckarweihingen gastiert am Samstag.
  • AV Sulgen empfängt am Sonntag Tabellenführer KSV Unterelchingen, Samstag ist kampffrei.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Mit einem Doppelkampftag von Freitag bis Sonntag wird bei den Ringern die Rückrunde gleich mit Volldampf in Angriff genommen. Verbunden ist damit ein Stilartwechsel in acht von zehn Gewichtsklassen. Aber nicht allen Vereinen kommt dies entgegen, wodurch die Karten neu gemischt werden.

Regionalliga Baden-Württemberg

Dem KSV Tennenbronn stehen binnen 21 Stunden zwei schwere Kämpfe bevor. Zuerst erwartet die Brenn-Staffel am Samstag zu Hause (20 Uhr) den noch verlustpunktfreien Tabellenführer RG Lahr, tags darauf führt die Reise ins Kleine Wiesental zur heimstarken WKG Weitenau-Wieslet. Gegen beide Teams kassierte der KSV in der Vorrunde eine Niederlage, wobei beim 13:15 gegen die WKG die schlechte Chancenverwertung einen möglichen Sieg verhinderte. Immerhin war die Wiesentalhalle in Steinen-Höllstein schon mehrmals eine gute Adresse für die Schiltach-Ringer, aus der sie als Gewinner hervorgingen. Hinsichtlich des Stilartenwechsels räumte Tennenbronns Coach Matthias Brenn kürzlich allerdings ein, dass dieser seiner Mannschaft weniger liegt. Man darf also gespannt sein, wie sich dieses Szenario auf die Leistungsstärke auswirkt.

Oberliga Württemberg

Für den AV Hardt geht es zum Auftakt der Rückrunde gleich um sehr viel. Wenn die Schullian-Zehn den Vorkampfsieg in Hardt (20:13) gegen den AC Röhlingen auf dessen Matte wiederholt, rückt der Klassenerhalt ein ganz großes Stück näher. Wie jedoch die knappe 16:20-Niederlage des ACR gegen den SV Ebersbach zum Abschluss der Vorrunde gezeigt hat, haben sich die Ellwanger Vorstadtringer noch nicht aufgegeben. Die Hardter reisen mit einem komfortablen Sieben-Punkte-Vorsprung nach Röhlingen, den es hinsichtlich eines direkten Vergleichs mit aller Macht zu verteidigen gilt. Tags darauf sind die Chancen des AVH auf Punkte deutlich kleiner, denn mit dem KSV Aalen stellt sich eine Mannschaft in der Arthur-Bantle-Halle (16 Uhr) vor, die erst jüngst durch das 17:18 gegen Neckarweihingen aus dem Titelrennen ausschied.

Nach dem ersten Derbysieg nach 40 Jahren gegen den AB Aichhalden will der KSV Winzeln zumindest am heutigen Freitag in Ebersbach sein Punktekonto weiter aufbessern, zumal am Samstag mit dem KSV Neckarweihingen ein Team die Visitenkarte am Heimbach abgibt, das die Vizemeisterschaft anstrebt. Ob den Gastgebern die Revanche für die 13:14 Vorkampfniederlage gelingt?

Nach der historischen 13:16 Niederlage beim KSV Winzeln erwartet den AB Aichhalden beim TSV Ehningen gleich die nächste hohe Hürde. An die Schonbuch-Ringer hat der ABA ohnehin keine guten Erinnerungen, da gab es zum Saisonauftakt eine 13:19 Niederlage vor eigenem Publikum. Nochmals höher hängen die Punkte am Sonntag beim KSV Neckarweihingen, wie bereits der Vorkampf (10:20) zeigte.

Verbandsliga Württemberg

Dem AV Sulgen bleibt nicht viel Zeit, den 21:13 Derbysieg beim ASV Nendingen auszukosten. Allerdings können sich die Sulgener voll und ganz auf den Heimkampf am Sonntag (16 Uhr Festhalle) gegen Tabellenführer KSV Unterelchingen konzentrieren, da sie am Samstag frei haben. Ob die Malz-Zehn in Bestbesetzung eine Chance gegen die „Elche“ aus der Gegend Ulms haben, hängt auch davon ab, wie gut die beiden Klubs mit dem Stilartwechsel zurechtkommen.