Ringen
: KSV Tennenbronn peilt nächsten Schritt in Richtung Klassenerhalt an

Schwere Aufgaben warten in der Oberliga auf den AV Hardt und AB Aichhalden. Der KSV Winzeln will in Ehingen in die Erfolgsspur zurück. Auf den AV Sulgen wartet in der Verbandsliga eine Wundertüte.
Von
Lothar Herzog
Kreis Rottweil
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Der Sulgener Marco Eckl (links, rotes Trikot) wird gegen den ASV Schorndorf II wohl wieder auf einen starken Gegner treffen.

Der Sulgener Marco Eckl (links, rotes Trikot) wird gegen den ASV Schorndorf II wohl wieder auf einen starken Gegner treffen.

Herzog
  • KSV Tennenbronn will beim TuS Adelhausen den Klassenerhalt voranbringen – Vorsicht vor Auftrieb.
  • AV Hardt trifft am Freitag auf Spitzenreiter KG Rems-Löwen und will Schadensbegrenzung.
  • KSV Winzeln peilt beim TSV Ehningen die Rückkehr in die Spur an, Derby-Formaufbau ist wichtig.
  • AB Aichhalden empfängt den KSV Aalen und spielt ohne Druck um Punkte im Mittelfeld.
  • AV Sulgen erwartet am Samstag ASV Schorndorf II: starke Reserve vor allem in den leichten Klassen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nur noch zwei Kampftage, dann ist die Vorrunde bei den Ringern abgeschlossen. Zum Teil hat sich die Spreu vom Weizen bereits getrennt, teilweise stehen Vorentscheidungen kurz bevor. Wer Halbzeitmeister ist, hat der Statistik zufolge gute Chancen, am Ende auch mit dem Titel und Aufstieg in die nächsthöhere Liga belohnt zu werden.

Regionalliga Baden-Württemberg

Nach zähem Saisonstart hat sich der KSV Tennenbronn inzwischen ins gesicherte Mittelfeld vorgearbeitet. An diesem Samstag bietet sich der Brenn-Moosmann-Staffel die große Chance, mit einem Sieg beim TuS Adelhausen einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt zurückzulegen und zugleich einen weiteren Mitkonkurrenten vorerst abzuschütteln. Nicht ins Kalkül des KSV Tennenbronn passt der erste Sieg der Ringer vom Dinkelberg, der ihnen sicherlich Auftrieb geben wird. Vorsicht ist also allemal geboten, den Tabellenvorletzten nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Oberliga Württemberg

Nach der verpassten Siegchance gegen den TSV Ehningen lautet die Devise beim AV Hardt gegen den ungeschlagenen Tabellenführer KG Rems-Löwen (Freitag 20.30 Uhr Arthur-Bantle-Halle) sicherlich, sich so gut es geht aus der Affäre zu ziehen. Das Starensemble vom Remstal fertigte bislang ihre Gegner im einstelligen Bereich ab, selbst dem Tabellenzweiten KSV Neckarweihingen gelangen bei der 5:23 Klatsche nur zwei Einzelsiege. Im Duell gegen die übermächtige KG Rems-Löwen stellt sich somit nicht die Frage des Siegers, sondern dessen Höhe.

Nach der bitteren 5:22 Abfuhr beim KSV Aalen bietet sich dem KSV Winzeln beim TSV Ehningen die Gelegenheit, wieder in die Spur zu kommen. Die Schönbuch-Ringer hatten zuletzt Glück, beim AV Hardt ungeschoren davon zu kommen. Für die Heimbach-Ringer wäre es enorm wichtig, im Schönbuch zu punkten, um eine Woche danach für das Lokalderby gegen den AB Aichhalden Selbstvertrauen zu tanken.

Den Ringern des AB Aichhalden  dürfte die Generalprobe für das brisante Nachbarschaftsderby dagegen eher nicht glücken. Mit dem KSV Aalen stellt sich der derzeitige Tabellenzweite am Eschach-Ursprung vor (20 Uhr Josef-Merz-Halle), der den Anspruch an eine Spitzenmannschaft bislang erfüllt. Beim ABA werden eher kleinere Brötchen gebacken und mit einem Mittelfeldplatz ist man nicht unzufrieden. So können auch die Gastgeber ohne Druck in das Kräftemessen mit den Ostalb-Athleten gehen.

Verbandsliga Württemberg

In seinem letzten Heimkampf der Vorrunde (Samstag,  19.30 Uhr,  Kreissporthalle Sulgen) hat es der AV Sulgen mit dem ASV Schorndorf II erneut mit einer „Wundertüte“ zu tun. Die Malz-Zehn muss wieder damit rechnen, dass die Gäste aufgrund ihres vorletzten Tabellenplatzes ihr Potenzial als Bundesligareserve voll ausschöpfen werden, um den Anschluss ans Mittelfeld nicht zu verlieren. Insbesondere in den Gewichtsklassen 61 kg, 66 kg, 71 kg und 75 kg Fr. haben die Remstaler Top-Athleten. Da muss kräftig dagegengehalten werden, sonst könnten die Gastgeber am Ende wieder mit leeren Händen dastehen.