Ringen: KSV Tennenbronn legt Favorit Freiburg aufs Kreuz

Riesiger Jubel herrschte bei Trainer Matthias Brenn und den Fans, nachdem David Brenn das Duell gegen Alish Alish im Schlussspurt mit 8:7 gewann.
Lothar Herzog- Ringen im Kreis Rottweil: Drei Derbys endeten mit überraschenden Siegen.
- Regionalliga: KSV Tennenbronn schlug ASV 1885 Freiburg mit 15:11 nach sechs Einzelsiegen.
- Schlüsselduelle: D. Brenn 8:7 gegen Alish, Nagel 5:4, Hutuleac 2:0 – Schondelmaier verlor.
- Oberliga: KSV Winzeln bezwang AB Aichhalden 16:13, Entscheidung durch Steinhilber 4:0.
- Verbandsliga: AV Sulgen siegte beim ASV Nendingen 21:13, sechs frühe Erfolge legten den Grundstein.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Der letzte Vorrundenkampftag war geradezu gespickt mit Überraschungen. Während dem KSV Winzeln ein historischer 16:13-Derbysieg gegen den Erzrivalen AB Aichhalden gelang, entführte der AV Sulgen beim ASV Nendingen mit 21:13 beide Punkte aus dem Donautal. Schließlich stellte der KSV Tennenbronn mit dem 15:11-Heimerfolg über den ASV 1885 Freiburg die Tabellensituation auf den Kopf.
Regionalliga Baden-Württemberg
Der KSV Tennenbronn lieferte einmal mehr den Beweis, dass man sich in dieser Liga lieber nicht auf die Papierform verlassen sollte. Da reiste der ASV 1885 Freiburg als Tabellenzweiter in den mittleren Schwarzwald und wurde dort von der Brenn-Staffel sprichwörtlich aufs Kreuz gelegt. Die Gastgeber benötigten zwar sechs Einzelsiege, um die Breisgauer mit 15:11 in die Knie zu zwingen. Entscheidend war dabei, dass der KSV mehr Schlüsselkämpfe für sich entschied. So setzten sich David Brenn (66 kg) gegen Alish Alish mit 8:7, Timo-Marcel Nagel (80 kg) mit 5:4 gegen Konstantin Polewol und Constantin Hutuleac (130 kg) mit 2:0 gegen Maximilian Remensperger durch. Fabian Reiner (75 kg Gr.) unterlag gegen Mohammad Damnkhoshk beim 5:5 wegen der höheren Wertung seines Gegners und Jonas Schondelmaier (98 kg) musste sich Michael Kaufmehl mit 0:4 beugen.
Oberliga Württemberg
Große Freude, aber auch Erleichterung, herrscht beim KSV Winzeln: Endlich gelang den Heimbach-Ringern ein 16:13-Sieg gegen den Nachbarn AB Aichhalden nach gefühlt Jahrzehnten ohne Erfolg. Mit knapp 900 Ringsportfans drohte die Sporthalle in Winzeln aus allen Nähten zu platzen. Die Stimmung war prächtig, und von Beginn an lief es bei den Gastgebern, die bei der Aufstellung klug rochiert hatten, wie am Schnürchen. Zur Halbzeit lag die KSV-Zehn nach Siegen von Philipp Ganter, Semion Brekkeli, Giorgi Kochalidze und Tom Ulamec schon mit 12:4 vorne. Für den ABA kam nur Ion Bulgaru zu einem klaren Erfolg. Aber auch nach Wiederanpfiff blieben die Gastgeber in der Erfolgspur. Zunächst erhöhte Nick Wernz auf 14:4, während Marius Ganter ABA-Athlet Louis Kopp mit 1:3 Punkten unterlag. Doch schon in der achten Einzelpartie fiel die Entscheidung zugunsten des KSV. Paul Steinhilber knöpfte in einem von Taktik geprägten Duell dem 43-jährigen Daniel Eberhardt einen 4:0-Punktsieg ab, womit der Derby-Sieg feststand. Den Gästen von der Eschach gelang durch Dumitru Tulbea und Lorenz Brüstle nur noch eine Ergebnisverbesserung.
Verbandsliga Württemberg
Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge gelang dem AV Sulgen die Wende beim Bezirksrivalen ASV Nendingen. AVS-Trainer Jannik Malz riskierte erneut Umstellungen und wurde dafür belohnt. Zudem sorgte die Rückkehr von Giorgi Chachua und Giorgi Skandelidze ins Team für großes Selbstvertrauen. Unterstützt von einer mitgereisten Fangemeinde legten die Gäste aus Sulgen mächtig los, und die 350 Zuschauer in der Nendinger Donauhalle verstummten zusehends. Der Derbysieg des AV Sulgen stand zur allgemeinen Überraschung bereits nach sechs Einzelkämpfen fest, nachdem Lewis Keysan, Giorgi Sakandelidze, Giorgi Chachua, Simone Iannattoni, Sascha Pfeifer und Jannik Malz allesamt als Sieger hervorgingen. Wie auf Seiten der Sulgener erwartet, tauchte Ex-Trainer Semih Bosyan im ASV-Team auf und entschied das Generationenduell gegen Andreas Moosmann mit 3:1 Punkten für sich.