Jubiläum: Hohenzollernberglauf wird 40

Über 300 Anmeldungen gibt es aktuell schon für den Hohenzollernberglauf Hechingen.
Michael Brandt- Hohenzollernberglauf feiert das 40. Mal und steuert auf Teilnehmerrekord zu.
- Über 300 Anmeldungen liegen vor, die Obergrenze beträgt 600 Teilnehmende.
- Start ist am Sonntag, 8. November, 10 Uhr, im Weiherstadion Hechingen – 8,1 Kilometer.
- Strecke mit 365 Höhenmetern, kritisch ist Kilometer 5,5 an der Zimmerner Halde.
- Jubiläums-Finisher-Shirts, neue Ehrung für schnellste Hechinger, Gratis-Pendelbus für Zuschauer.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Am Sonntag, 8. November, 10 Uhr, wird es ernst. Dann sammeln sich wieder die Läufer im Hechinger Weiherstadion. Mit dem Startschuss sind 8,1 Kilometer zu bewältigen, ehe das Ziel im Burghof der Burg Hohenzollern erreicht wird.
Das Ganze findet in diesem Jahr zum 40. Mal statt. Von Anfang an mit von der Partie ist Organisatorin Susanne Bitzer. „Wir haben bereits über 300 Anmeldungen. Das gab es noch nie. Meistens war es so, dass erst kurz vor Meldeschluss noch die meisten aufgesprungen sind. Wir hatten dann so 350 Voranmeldungen. Ich habe ein gutes Gefühl, dass wir einen neuen Rekord knacken.“
Teilnehmerrekord in Aussicht
Die Obergrenze liegt bei 600 Teilnehmern. Das hat mit der Logistik zu tun. Das Raufbringen der Rucksäcke in den Burghof würde sonst an ihre Grenzen stoßen“, weiß Bitzer. Der bisherige Teilnehmerrekord datiert aus dem Jahr 2014. Dort waren es 526 Finisher.
Beim ersten Lauf 1985 war Susanne Bitzer bereits dabei. Damals seien es 99 Männer und neun Frauen gewesen. Nur einmal – wegen Corona – musste das Event ausfallen. Deswegen feiert der Internationale Hohenzollernberglauf 2026 sein 40-jähriges Jubiläum.
Finisher-Shirts beliebt
Das Event ist für seine gute Organisation bekannt. In diesem Jahr gibt es als Andenken auch wieder die Jubiläums-Finisher-Shirts, die zuletzt beim 30. Lauf im Mittelpunkt standen. „Das Jubiläum zieht schon“, weiß Bitzer, die durchaus einen Laufboom ausmacht. Gerade durch Social Media seien Laufevents wieder populärer geworden.
Vom Anfänger, Hobbyläufer, Spezialisten und Leistungssportler ist der Internationale Hohenzollernberglauf für jeden eine Herausforderung. „Etwas Besonderes ist die Ankunft im Burghof. Davor säumen Angehörige die Schleifen über das Kopfsteinpflaster, vom Adlertor bis zur Kanone, die sich schier endlos ziehen“, kennt Susanne Bitzer die Tücken des letzten Abschnitts aus langjähriger eigener Erfahrung.
Intensive 8,1 Kilometer
Insgesamt warten auf die Läufer 8,1 Kilometer mit 365 Höhenmetern. Die ersten vier Kilometer haben zwei kleine Anstiege zu bieten. Es ist aber ein eher schneller Laufabschnitt. Dann ab der Domäne/Brielhof geht es stetig hoch. „Am steilsten und am mental schwierigsten ist es so bei Kilometer 5,5 an der Zimmerner Halde. Dort an der engen Kurve ist es für viele ein Knackpunkt und dort wurde das Rennen auch oft schon vorentschieden“, berichtet Bitzer. Für zusätzliche Motivation und Stimmung sorgen an dieser Stelle auch die „Schnorchel-Huaschter“, eine bekannte Musik- und Fasnetsgruppe aus Hechingen.
Notz ist der Titelverteidiger
2025 siegte Dominik Notz (LAV Stadtwerke Tübingen) in 30:07 Minuten, Zweiter wurde Andreas Schindler (Albside Running) mit 42 Sekunden Rückstand. Auf dem dritten Platz lief Benjamin Pfrommer (LG Calw) in 31:19 Minuten über die Ziellinie. Schnellste Frau war Hannah Graf (Post-SV Tübingen) in 35:30 Minuten.
Ein letztes Mal wird die Siegerehrung in der „alten“ Turn- und Festhalle Hechingen-Stetten stattfinden. Die Halle soll abgerissen werden. Ein Novum bei der Jubiläumsauflage ist, dass auch der schnellste Hechinger und die schnellste Hechingerin geehrt werden.
Über 70 Ehrenamtliche des Veranstalters Ski-Club Hechingen sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Für Zuschauer gibt es wieder einen Gratis-Pendelbus.