Handball Verbandsliga Männer: HSG agiert lange auf Augenhöhe

Die Bank der HSG war zum Saisonstart dünn besetzt. Vor allem in der Schlussphase fehlten dadurch die Wechselmöglichkeiten, sodass am Ende die Kräfte schwanden und die ersten Punkte verpasst wurden.
Wälde- HSG Rottweil verliert zum Verbandsliga-Auftakt bei SG Ober-/Unterhausen 31:37.
- Bis zur 55. Minute blieb es eng, doch am Ende fehlten Kraft und Wechseloptionen.
- Rottweil glich in der 44. Minute zum 22:22 aus – Führungschancen blieben ungenutzt.
- Tim Singer traf 14-mal, nach seinem 31:30 folgte ein 7:1-Lauf der Gastgeber.
- Nächste Chance auf Punkte: Heimspiel gegen die TG Schömberg, ein Derby.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
SG Ober-/ Unterhausen - HSG Rottweil 37:31 (15:13). Die Anfangsphase verlief ausgeglichen. Nach zehn Minuten stand es 5:5, auch nach 20 Minuten war beim 9:9 noch keine Mannschaft im Vorteil. Anschließend konnten sich die Gastgeber erstmals etwas absetzen und zogen bis zur 27. Minute auf 15:10 davon. Zwei schnelle Treffer von Gabriel Schweizer über die Außenposition brachten die HSG jedoch wieder heran. Zur Pause lag Rottweil nur noch mit 13:15 zurück.
Auch nach der Pause bleibt es eng
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie eng. Die HSG kämpfte trotz der dünnen Personalsituation weiter und konnte in der 44. Minute beim 22:22 erstmals wieder ausgleichen. In der Folge blieb das Spiel bis etwa fünf Minuten vor Schluss völlig offen. Allerdings verpassten es die Rottweiler mehrfach, selbst in Führung zu gehen.
50 Minuten ein Duell auf Augenhöhe
„Das Spiel ist über 50 Minuten immer um die drei Tore hin und her gegangen und wir konnten trotz dünner Personalsituation und suboptimaler Chancenauswertung dranbleiben“, bilanzierte HSG-Trainer Michael Huber. Gerade in der Schlussphase machte sich die personelle Situation dann zunehmend bemerkbar. Mit Nico Singer und Timo Hildebrand fehlten zwei wichtige Rückraumspieler, wodurch die Wechselmöglichkeiten sowohl im Angriff als auch in der Abwehr eingeschränkt waren.
Singer lässt die Hoffnung leben
Nach dem 31:30 durch den überragenden Tim Singer, der mit 14 Treffern bester Werfer der HSG war, schien weiterhin alles möglich. In den letzten Minuten schwanden bei den Rottweiler Rückraumspielern jedoch zunehmend die Kräfte. Ober-/Unterhausen nutzte dies konsequent aus und setzte sich mit einem 7:1-Lauf noch auf 37:31 ab.
Am Ende fehlen die Kräfte
„Man hat gegen Ende gemerkt, wie die Kräfte vor allem bei den Rückraumspielern weg waren, weil wir sowohl offensiv als auch defensiv nicht wechseln konnten“, erklärte Huber. Die Höhe der Niederlage spiegelte dabei aus seiner Sicht nicht den gesamten Spielverlauf wider: „Die Niederlage war am Ende in der Höhe zu hoch, aber der Leistungsabfall in den letzten Minuten war zu hoch, um noch eine Chance auf Punkte zu haben.“
Neu formierte Mannschaft zeigt ordentliche Leistung
Trotz der Niederlage zeigte die HSG nach dem personellen Umbruch über weite Strecken eine ordentliche Leistung und blieb gegen eine körperlich starke Mannschaft lange im Spiel. Die erste Gelegenheit für die ersten Punkte bietet sich nun im nächsten Heimspiel gegen die TG Schömberg. „Schömberg hat das erste Spiel zwar gewonnen, aber auch sehr von einzelnen Spielern gelebt, was uns mit entsprechender geschlossener Mannschaftsleistung gute Chancen auf die ersten Punkte geben wird“, blickt Huber auf die nächste Aufgabe.
Derby im ersten Heimspiel
HSG Rottweil: Steffen Franz, Christoph Endres - Jonas Bantle, Tim Singer (14), Patrick Müller (3), Luca Wälde, Maximilian Alf, Niklas Hummel (5), David Eglof (1), Iven Schlecht (3), Gabriel Schweizer (3), Maximilian Lutz (2), Manuel Franzmann.