Handball Verbandsliga
: Altensteig macht früh alles klar

Die HSG Rottweil hat beim TSV Altensteig eine deutliche 23:35 (8:21)-Niederlage hinnehmen müssen. Beim TSV,  der mit nur einem Minuspunkt in die Partie gegangen war, erwischten die HSG  einen rabenschwarzen Start und lagen bereits zur Halbzeit mit 8:21 zurück.
Von
Phil Wälde
Rottweil
Jetzt in der App anhören
Patrick Müller war mit neun Treffern bester Torschütze der HSG Rottweil, konnte die deutliche Niederlage beim TSV Altensteig jedoch nicht verhindern.

Patrick Müller war mit neun Treffern bester Torschütze der HSG Rottweil, konnte die deutliche Niederlage beim TSV Altensteig jedoch nicht verhindern.

Wälde
  • Altensteig schlägt die HSG Rottweil deutlich mit 35:23 – zur Pause stand es 21:8.
  • Rottweil startete schwach und fand defensiv wie offensiv kaum Lösungen.
  • Patrick Müller traf neunmal, Nico Singer sechs Tore – bester HSG-Schütze war Müller.
  • Personalsorgen prägen die HSG: Tim Singer und Timo Hildebrand fehlten, Niklas Hummel angeschlagen.
  • Trainer Michael Huber kritisierte die erste Hälfte, lobte aber den Charakter nach dem Wechsel.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Angesichts erheblicher personeller Probleme fand die Mannschaft von Trainer Michael Huber erst nach dem Seitenwechsel besser ins Spiel. Bester Torschütze der HSG war Patrick Müller mit neun Treffern.

Schlechte Vorzeichen

Schon vor dem Anpfiff standen die Vorzeichen für die Rottweiler schlecht. Nach seiner Verletzung hatte die HSG zwar gehofft, Tim Singer einsetzen zu können, doch bereits beim Aufwärmen wurde klar, dass ein Einsatz nicht möglich sein würde. Zudem fehlte Timo Hildebrand wegen einer Verletzung am Auge, während Niklas Hummel mit   Kniebeschwerden zu kämpfen hatte. Die ohnehin angespannte Personalsituation verschärfte sich damit weiter.

Altensteig macht schon bis zur Pause alles klar

Auf dem Spielfeld machte sich das von Beginn an bemerkbar. Altensteig legte mit drei schnellen Treffern vor, ehe Patrick Müller erstmals für die HSG erfolgreich war. Doch auch danach fanden die Gastgeber immer wieder Lücken in der Rottweiler Defensive und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Nach rund 15 Minuten stand es bereits 10:3, wenig später wuchs der Rückstand weiter an. Im Angriff fehlten der HSG die Durchschlagskraft und die nötige Konsequenz, während Altensteig seine Chancen konsequent nutzte. Bis zur Pause war die Partie beim Stand von 21:8 praktisch entschieden.

Zweite Hälfte verläuft ausgeglichener

Nach dem Seitenwechsel gelang es den Rottweilern,    die Begegnung zumindest  ausgeglichener zu gestalten. Zwar baute Altensteig den Vorsprung zunächst weiter aus, doch die HSG gab sich nicht auf und fand offensiv häufiger Lösungen. Patrick Müller und Nico Singer sorgten mit ihren Treffern dafür, dass die Gäste den Rückstand zwischenzeitlich etwas verkürzen konnten. Auch in der Schlussphase blieb Rottweil bemüht, das Ergebnis erträglicher zu gestalten. Am deutlichen 35:23-Erfolg der Gastgeber änderte das jedoch nichts.

Trainer Huber: Mannschaft zeigt Charakter

HSG-Trainer Michael Huber sprach von einer der schwächsten ersten Halbzeiten der vergangenen Zeit. „An dem Tag hat gar nichts zusammengepasst“, bilanzierte er. Die verbliebenen Spieler hätten zwar alles gegeben, doch angesichts der personellen Ausfälle und des frühen Rückstands habe es nicht gereicht. Umso höher rechnete Huber seiner Mannschaft an, dass sie auch nach dem deutlichen Pausenrückstand den Mut und den Charakter nicht verloren habe. Die zweite Hälfte sei versöhnlicher verlaufen, Zählbares sei an diesem Abend allerdings nicht  möglich gewesen.

Blick geht auf kommende aufgaben

Den Blick richtet die HSG nun auf die kommenden Aufgaben. In den nächsten Spielen warten vermehrt Mannschaften aus dem unteren Tabellenbereich, gegen die die Rottweiler wichtige Punkte sammeln müssen. Dafür gilt es, die personelle Situation zu stabilisieren und wieder zu den eigenen Stärken zurückzufinden.

HSG Rottweil: Steffen Franz, Christoph Endres - Jonas Bantle, Tim Singer, Patrick Müller (9), Maximilian Alf, Nico Singer (6), Niklas Hummel (3), David Eglof, Iven Schlecht (1), Gabriel Schweizer (1), Maximilian Lutz, Manuel Franzmann (3).