Handball
: Huber-Sieben verliert in letzter Sekunde

Die HSG Rottweil hat bei den TSF Ditzingen eine bittere 33:34 (14:15)-Niederlage hinnehmen müssen. Trotz schwieriger personeller Voraussetzungen  machte sie  die Partie bis in die Schlusssekunden spannend. Am Ende fehlte jedoch das nötige Glück.
Von
Phil Wälde
Rottweil
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Timo Hildebrand gelangen zwar zehn Tore für die HSG Rottweil, dennoch reichte es nicht zu einem Punktgewinn in Ditzingen.

Timo Hildebrand gelangen zwar zehn Tore für die HSG Rottweil, dennoch reichte es nicht zu einem Punktgewinn in Ditzingen.

Wälde
  • HSG Rottweil verliert bei TSF Ditzingen 33:34 nach Tor in letzter Sekunde.
  • Nur drei Auswechselspieler begrenzen Hubers Optionen – Rückraum erneut schwach.
  • Ditzingen führt nach der Pause 20:14, Rottweil gleicht zum 21:21 und geht 22:21 in Führung.
  • Schlussphase eng: Rottweil führt 31:30, Ditzingen dreht die Partie auf 34:33.
  • Topscorer: Timo Hildebrand mit 10 Toren, Iven Schlecht mit 8 Treffern.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Mit lediglich drei Auswechselspielern war die HSG Rottweil nach Ditzingen gereist. Entsprechend begrenzt waren die Möglichkeiten von Trainer Michael Huber, auf den Spielverlauf zu reagieren. Die Gastgeber erwischten zunächst den besseren Start und setzten sich nach dem frühen 1:0 der Rottweiler über 5:3 auf 8:4 ab. Vor allem aus dem Rückraum fehlte der HSG erneut die nötige Treffsicherheit. Beim Stand von 15:14 für Ditzingen ging es schließlich für die Gäste mit einem knappen Rückstand in die Pause.

HSG bläst in Durchgang zwei zur Aufholjagd

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gastgeber erneut den besseren Start und bauten ihren Vorsprung innerhalb weniger Minuten auf sechs Tore zum 20:14 aus. Die HSG ließ sich davon jedoch nicht abschütteln und startete eine starke Aufholjagd. Tor um Tor verkürzten die Rottweiler den Rückstand und kamen schließlich beim 21:21 zum Ausgleich. Wenig später brachte Patrick Müller die HSG sogar mit 22:21 in Führung. Damit war die Begegnung wieder völlig offen. Wie Huber die Partie insgesamt beschrieb, blieb sie vor allem in den letzten Minuten ausgeglichen. Beide Mannschaften lieferten sich einen engen Schlagabtausch, in dem die Führung mehrfach wechselte.

Starker Kampf bleibt am Ende ohne Lohn

Beim 31:30 lag die HSG in der Schlussphase erneut vorne. Nach dem Ausgleich der Gastgeber konnte die HSG eine Minute vor Schluss noch einmal in Führung gehen. Ditzingen gelangen aber auch durch Ungenauigkeiten im Passspiel der HSG innerhalb der letzten Minute noch zwei Tore. So erzielte wenige Sekunden vor dem Ende  Malte Bartels das entscheidende Tor zum 34:33 für Ditzingen. Die HSG blieb damit trotz einer starken Aufholjagd am ende ohne Punkte.

HSG-Trainer Huber: „Am Ende mega-unglücklich“

Für Trainer Michael Huber lag ein wesentlicher Grund für den Spielverlauf auch in den begrenzten personellen Möglichkeiten. Mit nur drei Wechselspielern habe die Mannschaft kaum rotieren können. Dazu sei die HSG aus dem Rückraum erneut nicht treffsicher genug gewesen. Gerade angesichts der personellen Situation sei es schwierig gewesen, über die gesamte Spielzeit konstant dagegenzuhalten. Umso bitterer sei der Ausgang nach der Aufholjagd: „Am Ende ist’s dann mega.unglücklich, dass wir das Tor bekommen und keinen Punkt mitnehmen.“

HSG Rottweil: Steffen Franz, Christoph Endres - Patrick Müller (1), Nico Singer (4), Niklas Hummel (3), David Munz (1), Stefano Tullio, David Eglof (2), Iven Schlecht (8), Timo Hildebrand (10), Maximilian Lutz.