Handball
: Auf Luchse wartet unbekannter Gegner

Die SG Dunningen/Schramberg bestreitet am Samstag bei Verbandsligaabsteiger SG Freudenstadt/Baiersbronn ihr zweites Schwarzwald-Duell in Folge.
Von
Julian Roming
Dunningen/Schramberg
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Tobias Flaig und die SG Dunningen/Schramberg bekommen es in Freudenstadt mit einem noch unbekannten Gegner zu tun.

Tobias Fleig und die SG Dunningen/Schramberg bekommen es in Freudenstadt mit einem noch unbekannten Gegner zu tun.

Kara
  • SG Dunningen/Schramberg spielt am Samstag bei SG Freudenstadt/Baiersbronn um 20 Uhr.
  • Gegner ist nach der Bezirksreform 2010 kaum bekannt – sportliche Wege trennten sich früh.
  • Freudenstadt/Baiersbronn: klarer Heimsieg, dann überraschende Niederlage in Allensbach/Dettingen.
  • Kadermix aus jungen Talenten und Routiniers, u. a. Patrick Sandelmann, Mika Philipp, Nico Käser.
  • Luchse wollen Fehlerzahl senken – bei weniger „unforced errors“ sind zwei Punkte möglich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

SG Freudenstadt/Baiersbronn - SG Dunningen/Schramberg (Samstag, 20 Uhr, David-Fahrner-Halle   Freudenstadt). Nach dem packenden und dramatischen Derby gegen die SG Gutach/Wolfach geht die Schwarzwald-Tour für die SG Dunningen/Schramberg am Samstag in die nächste Runde. Um 20 Uhr gastieren die Luchse beim Verbandsliga-Absteiger SG Freudenstadt/Baiersbronn.

Sportliche Trennung vor mehr als 15 Jahren

Auch die Gastgeber gehörten einst dem altehrwürdigen Handball-Bezirk Schwarzwald im Südbadischen Handballverband an. Im Zuge der damaligen Bezirksreform wurden sie 2010 dem Bezirk Rastatt zugeordnet. Damit trennten sich die sportlichen Wege bereits vor mehr als 15 Jahren. Einen persönlichen Bezug zu den früheren Schwarzwald-Duellen dürften daher heute vor allem die langjährigen Wegbegleiter haben.

Gegner ist für die SG ein noch unbeschriebenes Blatt

Für die Dunninger und Schramberger ist die SG Freudenstadt/Baiersbronn als Absteiger aus der vergangenen Verbandsliga-Saison ein weitgehend unbeschriebenes Blatt. Die bisherigen Ergebnisse lassen allerdings aufhorchen: Auf einen deutlichen Heimsieg gegen die SG Gutach/Wolfach folgte eine überraschende Niederlage bei der SG Allensbach/Dettingen-Wallhausen. Überraschend auch deshalb, weil Allensbach/Dettingen-Wallhausen in den vorherigen Begegnungen jeweils mit mindestens zehn Toren Unterschied verloren hatte.

SG mit wechselhaften Ergebnissen

Ob die wechselhaften Ergebnisse auf die noch fehlende Erfahrung im Kader der Gastgeber zurückzuführen sind, lässt sich nur schwer beurteilen. Fest steht jedoch, dass die SG über zahlreiche junge und gut ausgebildete Spieler verfügt. Mit Patrick Sandelmann und Mika Philipp stehen unter anderem ehemalige Kaderspieler des Südbadischen Handballverbands im Aufgebot. Beide gelten als individuell starke und torgefährliche Akteure. Hinzu kommen erfahrene Spieler wie Nico Käser, die der jungen Mannschaft Stabilität verleihen und bereits seit Jahren zum Stamm gehören.

Devise für die „Luchse“ lautet: Fehler vermeiden

Wie sich die Gastgeber am Samstagabend präsentieren werden, bleibt abzuwarten. Für die Luchse gilt es deshalb zunächst, den Blick auf die eigene Leistung zu richten. Die engen Spielverläufe der bisherigen Saison haben gezeigt, wie nah Erfolg und Enttäuschung beieinanderliegen können. Dabei stellten sich die Dunninger und Schramberger mit einer zu hohen Fehlerquote immer wieder selbst ein Bein. Gerade die vielen vermeidbaren Fehler – im Tennis gerne als „unforced errors“ bezeichnet – verhindern bislang, dass sich die Mannschaft konsequent für ihren Aufwand belohnt. Das gilt sowohl für die Abwehr als auch für den Angriff. Gelingt es der SGDS, die Zahl der einfachen Fehler deutlich zu reduzieren, sind auch in Freudenstadt zwei Punkte möglich.