Fußballprofi aus Oberndorf
: Ruben Müller mit Torvorlage bei Startelf-Premiere in der Bundesliga

Zum ersten Mal stand Fußballprofi Ruben Müller aus Oberndorf beim SC Paderborn in der Bundesliga in der Startelf. Er lieferte direkt einen Assist, vergab jedoch auch die große Chance auf seinen ersten Bundesliga-Treffer.
Von
Felix Paschke
Paderborn/Oberndorf
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SC Paderborn 07 - Eintracht Frankfurt: 07.11.2026, Nordrhein-Westfalen, Paderborn: Fußball, Männer: Bundesliga, SC Paderborn 07 - Eintracht Frankfurt, 9. Spieltag, Home Deluxe Arena. Ruben Müller (SC Paderborn 07) gestikuliert nach einer Torchance. Foto: Swen Pförtner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ruben Müller lieferte für den SC Paderborn eine Torvorlage, vergab zu Beginn der zweiten Halbzeit jedoch auch eine dicke Chance zur Führung.

Swen Pförtner/dpa
  • Ruben Müller stand beim SC Paderborn gegen Eintracht Frankfurt erstmals in der Bundesliga-Startelf.
  • Kurz vor der Pause bereitete er das 1:1 von Raphael Obermair vor.
  • Nach dem Seitenwechsel vergab Müller zwei Chancen, eine aus rund drei Metern.
  • In Minute 65 wurde er durch Marvin Pieringer ersetzt – der traf später per Elfmeter zum 2:1.
  • Frankfurt glich in der Nachspielzeit zum 2:2 aus, Vorarbeit kam von Torwart Noah Atubolu.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Der Blick auf die Aufstellung am Samstagmittag hatte für Fans des Aufsteigers SC Paderborn eine Überraschung parat. Denn neben vielen erwartbaren Namen stand dort auch einer, der bislang in der Bundesliga nicht in der Startelf zu finden war: Ruben Müller.

Der Oberndorfer Fußballprofi feierte gegen Eintracht Frankfurt sein Debüt in der ersten Elf – zumindest im Ligabetrieb. Im DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart wurde er schon einmal in die Startaufstellung berufen und konnte dort Werbung in eigener Sache betreiben.

Trainer begründet Entscheidung

So zumindest sind die Aussagen seines Trainers Ralf Kettemann in den obligatorischen TV-Interviews vor dem Spiel zu verstehen. „Ruben hat hier zum einen gegen den VfB Stuttgart im Pokal ein tolles Spiel gemacht“, sagte Kettemann bei DAZN über den Oberndorfer, der erst vor wenigen Wochen als Joker sein Bundesliga-Debüt feiern durfte.

Gegen Eintracht Frankfurt folgte der nächste Schritt. Und Müller stellte unter Beweis, warum sein Trainer viel von ihm hält. „Ruben ist ein kleiner Frechdachs, ein Spielkind. Er gibt einem immer viel Liebe zum Spiel“, sagte er bei Sky.

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Torvorlage kurz vor der Pause

Kurz vor der Halbzeitpause durfte sich Müller, der 2025 aus der Fußballschule des SC Freiburg zum damaligen Zweitligisten SC Paderborn gewechselt war, sogar erstmals in der 1. Fußball-Bundesliga in die Scorerliste eintragen. In einer unübersichtlichen Situation konnte er den Ball gerade noch so zu Raphael Obermair spitzeln, der vor Eintracht-Keeper Noah Atubolu cool blieb und zum zwischenzeitlichen 1:1 traf.

SC Paderborn 07 - Eintracht Frankfurt: 07.11.2026, Nordrhein-Westfalen, Paderborn: Fußball, Männer: Bundesliga, SC Paderborn 07 - Eintracht Frankfurt, 9. Spieltag, Home Deluxe Arena. Raphael Obermair (l, SC Paderborn 07) feiert sein Tor zum 1:1. Foto: Swen Pförtner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der SC Paderborn feiert das 1:1, das Ruben Müller (ganz rechts) vorbereitet hat.

Swen Pförtner/dpa

Nach dem Seitenwechsel war es dann Müller selbst, der gleich zweimal die Chance auf sein erstes Bundesliga-Tor hatte. Doch zunächst wurde der Abschluss des Oberndorfers in höchster Not geblockt. Kurze Zeit später vergab Müller sogar eine noch dickere Chance.

Noah Atubolus Elferserie reißt

Aus gut drei Metern bugsierte er eine scharfe Hereingabe nicht ins Tor, sondern knapp links vorbei. In der 65. Minute war dann für Müller Feierabend, Marvin Pieringer ersetzte den 21-Jährigen aus Oberndorf.

Pieringer war es dann auch, der in Minute 72 Atubolus Wahnsinns-Elfmeterserie beendete. Sechs Strafstöße in Folge hatte der Ex-Freiburger zuletzt gehalten. Gegen Paderborn musste er sich vom Punkt geschlagen geben.

Ein Sieg war Müller und Co. übrigens trotz Führung und Überzahl nicht vergönnt. In der Nachspielzeit (90.+3) traf Jonathan Burkhardt mit der Hacke noch zum 2:2. Die Vorarbeit kam von Torwart Atubolu, der bei der letzten Ecke des Spiels mit nach vorn gegangen war und den Ball zu Burkhardt bugsierte.