Fußball-Landesliga VfB Bösingen
: Bösingen hadert mit Punkteteilung

Beim 0:0 beim VfL Pfullingen wird ein Treffer des VfB  nach einer strittigen Entscheidung nicht anerkannt. So muss das Leopold-Team zum Saisonauftakt mit einem Zähler leben.
Von
Holger Rohde
Bösingen.
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VfB-Torhüter Ron Armbruster hielt zum Start in die neue Saison in Pfullingen seinen Kasten sauber.

VfB-Torhüter Ron Armbruster hielt zum Start in die neue Saison in Pfullingen seinen Kasten sauber.

Kara
  • VfB Bösingen holt zum Saisonauftakt ein 0:0 beim Titelkandidaten VfL Pfullingen.
  • Ein VfB-Tor zählt nach strittiger Entscheidung nicht, zudem reklamiert Bösingen einen Elfer.
  • Pfullingen vergibt die beste Chance früh, Botzenhart klärt mit „Monstergrätsche“ auf der Linie.
  • Bösingen trifft zweimal ans Aluminium, Pfullingens Keeper pariert mehrfach stark.
  • Trainer Leopold sieht sein Team besser – am Ende steht ein 0:0 der besseren Sorte.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

VfL Pfullingen – VfB Bösingen 0:0. Guter Start für den VfB: Gegen Titelkandidat Pfullingen trotzte die Elf von Trainer Peter Leopold allen Widrigkeiten,  wie den vielen Ausfällen  und der 0:6-Packung aus der Vorsaison im Hinterkopf. Am Ende gab es ein Remis  sogar mit Vorteilen der Gäste,  die Partie in der letzten Viertelstunde noch für sich zu entscheiden. Beide Teams hätten das Spiel jedoch mit 1:0 gewinnen können.

VfB-Trainer hadert mit Schiedsrichterentscheidungen

VfB-Trainer Peter Leopold resümierte: „Vorab hätte ich den Punkt natürlich unterschrieben. Am Endes des Tages wäre ein Sieg für uns verdient gewesen. Wir waren das bessere Team  und der Pfullinger Torspieler hat den VfL mit guten Paraden im Spiel gehalten. Ärgerlich waren für mich wieder einige Schiedsrichter-Entscheidungen gegen uns,  wie ein nicht gegebenes reguläres Tor, was keiner der 250 Zuschauer nach dem Spiel anzweifelte und ein nicht gegebener Elfmeter, als aus einem Handspiel Brust wurde. Meinen Jungs ein Kompliment, was alle abgeliefert und reingeworfen haben.“

Botzenharts Monstergrätsche bewahrt VfB vor Rückstand

Kameraschwenk auf das Spielfeld: Die vielleicht wichtigste Knackpunktszene ereigenete sich in der 16. Minute bei der besten VfL-Chance der Begegnung. Lukas Klemenz erlief einen Rückpass von Julian Bihler zu Ron Armbruster, umkurvte den Schlussmann und wollte einschieben – mit einer „Monstergrätsche“ rettete Jannik Botzenhart kurz vor der Linie zur Ecke. Mit zwei weiteren Abschlüssen verpasste Matthias Dünkel (23., 28.) das 1:0 für die in dieser Phase torgefährlicheren Hausherren.

Bösingen  gleich doppelt im Alu-Pech

Bösingen überstand diese Phase schadlos und hatte Pech, als Torsten Müller nur die Lattenunterkante aus 25-Metern traf (29.). Die nächste Alu-Möglichkeit hatte der VfB kurz nach der Pause, als Julian Schneider eine Ecke an den Außenpfosten bugsierte (47.). Armbruster indes entschärfte einen 18-Meter-Schuss von Justin Frey über die Latte (57.).

Kein Tor für den VfB: Emotionen kochen hoch

Hektisch und emotional wurde es in der 65. Minute, als die Gäste das vermeintliche 1:0 erzielten – jedoch zurückgepfiffen wurden. Pfullingens Keeper Jannis Gebhart griff an einem hohen Ball vorbei,  und Samuel Schwämmle köpfte ins Netz. Erste danach prallen beide zusammen, was der Unparteiische jedoch als Foul des Bösingers wertete. n der Folge gab es 30 Minuten auf beiden Seiten viele Angriffe und Abschlüsse mit den Bemühungen den entscheidenden Treffer zu erzielen. So blieb es bei einem 0:0 der besseren Sorte.

VfB Bösingen: Armbruster – Botzenhart, Kimmich, Bihler, Griesser, Schwämmle, Schneider, Siegel (90.+4 Mink), To. Müller (86. Haaga), Jochem, Be. Bantle (69. Stoll).

Tore: Fehlanzeige.

Schiedsrichter: Alexander Mack (Nersingen).

Zuschauer: 250.