Fußball Landesliga SV Seedorf
: Auf den SV Seedorf wartet zu Beginn gleich ein Prüfstein

Das Ingrao-Team bekommt es am Sonntag um 15 Uhr mit Verbandsligaabsteiger TSG Tübingen zu tun.
Von
Holger Rohde
Seedorf
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Laurin Huass und seine Seedorfer Teamkollegen werden zum Saisonstart gegen die TSG Tübingen gleich richtig gefordert.

Laurin Huss und seine Seedorfer Teamkollegen werden zum Saisonstart gegen die TSG Tübingen gleich richtig gefordert.

Kara
  • SV Seedorf startet am Sonntag um 15 Uhr gegen Verbandsligaabsteiger TSG Tübingen.
  • Ingrao setzt auf Mentalität und Kampfgeist – Seedorf ist Außenseiter, will Tübingen ärgern.
  • Junge Spieler reiften in der Vorsaison, mehrere Talente kamen über U19 und Kreisliga A.
  • Tübingen gilt als Favorit auf die Meisterschaft – zuletzt im Pokal 1:0 und 0:2.
  • Personell: Pfeifhofer und Schädle im Aufbau, drei Spieler im Urlaub, sonst kaum Ausfälle.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

SV Seedorf - TSG Tübingen (Sonntag, 15 Uhr). Wenn ein Verbandsliga-Absteiger mit Ambitionen zum Start seine Visitenkarte abgibt, ist die Rollenverteidlung klar: Seedorf ist Außenseiter, möchte den Gast aber ärgern, 90 Minuten Paroli bieten und daheim nicht leer ausgehen.

Youngster haben in der Vorsaison viel gelernt

Viel mitgenommen hat Trainer Emanuele Ingrao aus dem Finale der vergangenen Saison  mit der leidenschaftlichen Aufholjagd zum Ligaerhalt. Viele jungen Spieler taten sich hierbei hervor, wie Elia Fehrenbacher, Janik Staiger, Lasse Nick überraschten. Marvin und Jannis Roth, David Krizmann, Frieder Mauch, Tim Hauger oder Laurin Huss reiften an ihren Aufgaben. „Für den Verein hat sich dies als poritiv gezeigt mit Blick in die Zukunft, wenn viele Spieler über die U19 und die Kreisliga A-Reserve aus den eigenen Reihen den Sprung in die Landesliga schaffen können“, sagt Ingrao.

Mit Mentalität und Kampfgeist gegen die Favoriten

Dass der SVS mit Favoriten wie den spielstarken, dynamischen Tübingern umzugehen weiß, belegte die letzte Runde: Trotz Abstiegskampf und Druck ärgerte Seedorf daheim Meister TSG Balingen (1:1) oder den VfL Nagold (1:1). Mentalität, Kampfgeist und Wille sind immer vorhanden.

TSG muss nach neun Jahren Verbandsliga runter

Gäste-Trainer Martin Frick ist schon seit über 13 Jahren bei der TSG, war dort Spieler und Trainer. Nach neun Jahren Verbandsliga kam der Abstieg. Im Pokal traf die TSG vor einigen Wochen erst auf Zimmern (1:0) und dann auf Bösingen (0:2).

Neuzugang Pfeifhofer ist im Aufbautraining

Und beide Lokalrivalen bestätigten wovon auch Ingrao ausgeht: „Tübingen spielt ganz oben mit um die Meisterschaft.“ Personell sieht es derweil beim SVS insgesamt ganz gut aus. Natürlich fällt Neuzugang Fabio Pfeifhofer noch einige Wochen aus. „Es geht ihm soweit gut. Aktuell befindet er sich im Aufbautraining. Da läuft alles nach Plan bis er wieder einsteigen kann“, fehlte der offensive Neuzugang vom Oberligisten FC 08 Villingen natürlich als Torjäger-Waffe. So müssen es andere richten. „Ansonsten haben wir kaum Ausfälle. Yannick Schädle hat sich vor 14 Tagen erneut am Knöchel und Außenband verletzt. Er ist ebenfalls im Aufbau.“ Bezüglich Urlauber hat Ingrao indes weniger Sorgen als andere Trainer: „Es sind nahezu alle da. Luis Holzer sowie die beiden aus der A-Jugend gekommenen Finn Hermann und Raul Stoica sind verreist.“