Fußball Landesliga Staffel III: Der VfB Bösingen empfängt den SV Zimmern zum Derby

Die Derbys zwischen Bösingen und Zimmern haben immer ihren eigenen Reiz. In der Vorsaison feierten beide Teams Heimsiege: Bösingen gewann in der Vorrunde 2:0, Zimmern in der Rückserie mit 3:0.
Kara- VfB Bösingen empfängt SV Zimmern am Freitag um 18.30 Uhr zum Bezirksderby.
- Beide Trainer erwarten ein enges, umkämpftes Spiel – der Tabellenstand gilt als zweitrangig.
- Am 1. Spieltag blieb Bösingen 0:0 in Pfullingen, Zimmern verlor gegen den BSV Schwenningen.
- Beide Teams warten auf den ersten Saisontreffer, Personal kehrt zurück und Urlaubszeiten wirken mit.
- Historie: In der Vorsaison gab es Heimsiege, Zimmern zuletzt sechsmal sieglos – 3:0 am 29. April.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
VfB Bösingen - SV Zimmern (Freitag, 18.30 Uhr). Am 2. Spieltag steht erneut ein Bezirksderby auf dem Programm. Keine Partie im Kreis Rottweil gab es in vier Jahrzehnten häufiger in der Landesliga. Trotz Urlausbzeit wird eine gute Zuschauerkulisse erwartet mit bis zu 500 Fans.
Trainer erwarten ein enges und umkämpftes Derby
Ob auf dem großen Hauptspielfeld ohne Flutlicht oder dem kleinen Rasen vor dem alten Sportheim gespielt wird, konnte VfB-Trainer Peter Leopold am Donnerstag noch nicht sicher sagen. Den beiden Trainern ist es letztlich egal, sie legen ihr Augenmerk auf den sportlichen Bereich. Und sie sind sich im Vorfeld einig: „Es wird ein wie immer eng umkämpftes und offenes Derby werden, welches unabhängig vom Tabellenstand oder der Formkurve einfach typische Derbyattribute mit sich bringt“, so Leopold und SVZ-Coach Marc Genter.
Am ersten Spieltag noch sieglos
Beide konnten am ersten Spieltag gegen schwere Gegner zwar nicht gewinnen, spielten jedoch per se nicht schlecht. „Mit unserem 0:0 in Pfullingen konnten wir gut leben. da war Glück und Pech gemischt dabei“, zeigt der VfB-Trainer rückblickend auf. Für ihn ist klar, „dass wir daheim natürlich gewinnen wollen.“ Im Vorjahr gelang daheim ein 2:0-Sieg.
Für Zimmerns Genter bleibt es am 2. Spieltag „immer noch eine Standortbestimmung. Unser Ziel ist es zu punkten. ich traue uns einen Sieg zu. Sollte es nicht klappen wäre es bei unserem Startprogramm kein Beinbruch. Ich erwarte allerdings dass wir wie gegen den BSV Schwenningen alles reinhängen und versuchen, damit wir uns nach dem Spiel in die Augen schauen und sagen können, dass wir alles gegeben haben.“
Wer schießt den ersten Saisontreffer?
Worauf beide warten: Den ersten Saisontreffer zu erzielen. Mit ein Grund für die Strafraum-Dürre waren auch personelle Ausfälle, dadurch fehlten die Wechselalternativen oder taktischen Handlungsmöglichkeiten um die Offensiven ab der 65. Minute bnochmals neu zu beleben. Auf Bösinger Seite steht Routinier Adi Dobricean nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder zur Verfügung. Ebenso aus der langen Ausfallliste Steffen Kramer, Ben Fischer und Kevin Hezel. Zimmern hatte ebenfalls mehr als ein halbes Dutzend Ausfälle, wobei Spieler-Co-Trainer Leo Benz als Allrounder vor allem in der Defensive fehlt.
Zimmerns Personalsituation verbessert sich
„Bei uns sieht es da etwas esser aus, allerdings kommen die einen zurück und andere gehen in Urlaub“, beschäftigt sich Genter wie immer „mit denen die da sind. Ihnen und dem Spiel gilt meine Aufmerksamkeit.“ In jedem Fall darf der Verlierer ein entspanntes Wochenende angehen, für den Verlierer hieße es derweil „klassischer Fehlstart“. Und bei einem Remis könnten beide wohl am Anfang der Runde noch gut damit leben. Wenngleich der VfB seine letzten Spielzeit noch im Hinterkopf hat: Da verlor Bösingen die ersten drei von vier Heimpartien, was am Saisonende eindeutig eine mögliche Relegation auf Platz 2 kostete. Saisonübergreifend ist die Leopold-Elf indes vier Partien unbesiegt, Zimmern dagegen sechsmal sieglos mit fünf Niederlagen in Serie. Den letzten Sieg gab es am 29. April daheim - 3:0 gegen Bösingen.