Fußball Landesliga Staffel 3: Tabellennachbarn im Derby-Duell

Kann der SV Seedorf am Samstag einen Derbysieg beim SV Zimmern bejubeln? Oder haben am Ende die heimstarken Gastgeber die Nase vorn?
Kara- Derby in Zimmern ob Rottweil: SV Zimmern empfängt am Samstag um 15.30 Uhr den SV Seedorf.
- Beide Teams sind punktgleich mit 13 Zählern – richtungsweisend für Abstand nach unten.
- Zimmern gewann die letzten vier Heimspiele und will den Heimvorteil nutzen.
- Seedorf steckt in Derbywochen, wartet auswärts seit drei Partien auf einen Sieg.
- Trainer betonen Mentalität: Zimmern mit Rückkehrern, Seedorf mit breitem Kader und Bender im Tor.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Ein Lokalkampf zweier Tabellennachbarn verspricht Spannung und ein eng umkämpftes Duell. Aktuell haben die punktgleichen Rivalen je 13 Zähler auf dem Konto und haben daher zwei gleiche Ziele: Den Punkte-Vorsprung zu den letzten vier Plätzen beibehalten und mit einem Dreier wiederum den Anschluss zum sechsten Rang halten. In der Tabelle ist es daher ein richtungsweisender Lokalkampf, was in der Vorrunde sowohl für den SV Zimmern als auch den SV Seedorf noch möglich ist.
Seedorfer Derbywochen gehen weiter
Die Derbywochen des SV Seedorf gehen derweil unvermindert weiter: Seit Mitte September ist es im sechsten von sieben Begegnungen ein Lokal-, Bezirks- oder Regional-Derby. Seit drei Partien gesamt sowie seit drei Auswärtsspielen wartet Seedorf allerdings auf einen Sieg.
SV Zimmern ist zu Hause eine Macht
Der SV Zimmern indes ist daheim wieder eine Macht: Die jüngsten vier Partien wurden gewonnen. „Da haben wir wieder zu unserem Spiel gefunden und unsere Chancen genutzt, die wir uns zahlreiche erspielt haben“, so Trainer Marc Genter. Den Heimvorteil möchte er gegen den Nachbarn natürlich nutzen. Wo gespielt wird, war bis Donnerstag noch unklar, ob Rasen oder Kunstrasen. „Da muss der Platzwart entscheiden wo es besser ist zu spielen.“ Es finden sich allerdings beide Teams auf jedem Geläuf gut zurecht.
Einige Spieler kehren in den Kader zurück
Personell hat der SVZ einige Rückkehrer: „Man wird wieder viele Namen bei uns entdecken“, sagt Genter. „Einige Urlauber sind wieder mit dabei, haben allerdings kein Training absolviert. Da muss ich schauen, bei wem es wie passt." Dem SV Seedorf attestiert Genter „dass sie sehr gut in die Saison gekommen sind. Auch wenn nicht alle jüngsten Ergebnisse berauschend waren, so habe ich sie mir mehrmals angesehen und muss feststellen, dass sie da immer wieder mit kleinen taktischen Feinheiten angetreten sind. Letztlich werden in einem Derby die Taktik, Formkurve und Herangehensweise nicht so entscheidend sein, sondern Mentalität und Einstellung. In dem Punkt sind wir heiß und wollen auftreten wie gegen Mühlheim und Nagold.“
Enge Duelle in der Vergangenheit
Die vergangenen beiden Jahre ging es in Zimmern zweimal eng zu mit einem 1:1 und 1:0 für den SVZ. „Da haben wir sehr unglücklich gespielt“, blickt der Seedorfer Trainer Emanuele Ingrao zurück, der aber optimistisch nach vorne schaut: „Beide Mannschaften sind aktuell gut drauf. Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, sicherlich spannend, da rechnen wir uns in jedem Fall etwas aus. Ingrao hat in den vergangenen Wochen festgestellt dass seine Mannschaft weniger Punkte holte im Verhältnis zum betriebenen Aufwand und den Leistungen bei den guten Auftritten wie in Empfingen (0:1) und Bösingen (1:1). „In Empfingen haben wir in der Nachspielzeit den Punkt verpasst; in Bösingen haben wir insgesamt 86 Minuten mit einem Mann weniger gespielt. Wir werden uns auf Zimmern gut vorbereiten und schauen was möglich ist“, kennt der Seedorfer Übungsleiter den Nachbarn mit seinen Stärken und Schwächen bestens.
Personell können die Seedorfer aus einem breiten Kader schöpfen, Yannick Schädle wird zurückerwartet. Keeper Marcel Bender biss trotz Verletzung und MRT immer auf die Zähne, „weil er der Mannschaft immer helfen möchte“, lobt Ingrao.