Fußball Landesliga Staffel 3: Gipfeltreffen steigt auf dem „Bruchäcker“

Bösingens Torhüter Ron Armbruster kann sich gegen Ligaprimus VfL Nagold auf reichlich Arbeit einstellen.
Kara- Am Samstag um 14.30 Uhr trifft der VfB Bösingen als Zweiter auf Spitzenreiter VfL Nagold.
- Beide Teams sind in dieser Saison ungeschlagen – die Ausgangslage gilt als offen.
- Nagold winkt bei einem Sieg die Herbstmeisterschaft, Bösingen könnte die Runde spannend halten.
- Statistik: Nagold 11-1-0 und 31:4 Tore; Bösingen 7-5-0. Direktvergleich zuletzt mit VfB-Siegen.
- Ausfälle beim VfB: Lucjan Teclaw und Andy Zimmermann, Torsten Müller ist fraglich.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
So eine Knallerpartie zweier immer noch ungeschlagener Mannschaften gab es zu diesem Zeitpunkt der Saison seit Jahrzehnten nicht. Der Tabellenzweite ist der große Herausforderer des Spitzenreiters. Zwei Teams mit starker Formkurve, mit Selbstvertrauen und Selbstbewußtsein kreuzen die Klingen.
Ausgangslage: Absolut offen
Zwar trennen acht Punkte den VfB (26) vom VfL (34). Dies scheinen Welten zu sein. Doch VfB-Trainer Peter Leopold bleibt entspannt: „Wir haben keinen Druck, sind der Außenseiter und haben nichts zu verlieren. In einem Spiel ist alles möglich. Wir freuen uns auf die Partie gegen einen starken Gegner.“
Nagold winkt die Herbstmeisterschaft
Gewinnt Nagold ist die Herbstmeisterschaft unter Dach und Fach. „Wir haben bisher eine sehr gute Saison gespielt und fahren nach Bösingen um weitere Punkte zu holen. Es wird ein offenes Spiel werden“, ist VfL-Trainer Marcel Schuon ebenfalls gespannt. Holt Bösingen die drei Punkte ist es vielleicht der Türöffner für eine nochmals spannende Runde, und ein möglicher Alleingang des VfL wird verhindert. Die Konkurrenz (Pfullingen spielt gegen Seedorf, Empfingen in Tübingen) wird mit Argusaugen schauen, was mit dem zweiten Platz passiert.
Zahlen-Daten-Fakten
Nagold verlor keines der zwölf Spiele (11-1-0) schoss 31:4-Tore und holte auswärts 13 von 15 Zählern bei 14:1-Toren. Saisonübergreifend kommen seit April sechs Partien hinzu - die Bilanz mit 18 Partien (14 Siege) ist imponierend. Bösingen ist ebenfalls zwölf Mal unbesiegt (7-5-0), saisonübergreifend ebenfalls beeindruckende 15 Partien. Der direkte Vergleich darf dieses Duell auf die vergangenen 20 Jahre betrachtet als „Klassiker“ bezeichnen. Der VfL spielte acht, Bösingen ein Jahr in der Verbandsliga, durch Corona gab es auf dem Bruckäcker zwei weitere Jahre keine Duelle. Insgesamt zehn Mal gastierte der VfL seit 2006 in Bösingen. Die letzten drei von vier Partien gewann dabei der VfB (3:1, 1:2, 3:1, 4:2). Im Bösinger Meisterjahr 2012 gab es vor 1000 Zuschauern ein 0:0. Meister wurde der VfL dreimal (2008, 2018, 2023), zudem viermal Vizemeister (2013 Aufstieg über die Relegation).
Nagold pulverisierte einen 23 Jahre alten Startrekord des FV 08 Rottweil. Dem gelangen 2003 in den ersten elf Partien neun Zu-Null-Spiele und nur drei Gegentoren. Das Ende kam am 12. Spieltag - 0:2 gegen Nagold! Spielen die Schuon-Mannen in Bösingen zu Null, hätten sie mit zehn Partien einen Rekord für den 13. Spieltag. Der Allzeitrekord der Rottweiler von 2004 steht bei nur 14 Gegentoren (30 Spiele) und 19 Mal ohne Gegentor geblieben.
VfB-Coach Leopold: „Wir wollen es dem Gegner schwer machen“
Peter Leopold´s Einschätzung des Gegners: „Mit dem Trainerteam und dem Kader hat Nagold bisher einen sauberen Fußball gespielt, ist spielstark. Man kann gegen sie unter die Räder kommen. Sie haben Riesen-Kicker in den Mannschaftsteilen. Da habe ich mir schon Gedanken gemacht, was wir vorhaben über die 90 Minuten. Nagold hat einige Spiele erst am Ende entschieden wie beim 2:1 gegen Pfullingen vergangene Woche. Wir wollen es Nagold so schwer machen wie möglich. Läuferisch werden wir die Kilometer brauchen, die Fehlerquote muss gering bleiben. Die Stimmung bei uns ist bombig. Wir sind erfolgreich, da ist es immer einfacher. Die Jungs wollen alles dafür tun, dass die Stimmung nach dem Abpfiff so gut bleibt wie in der Trainingswoche. Allerdings hatten wir vier Spieler, die das Training dosiert haben, es ist jedoch nichts gravierendes.“
Teclaw und Zimmermann fehlen
Personell hat der VfB Lucjan Teclaw und Andy Zimmermann als Ausfälle. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Torsten Müller (Ferse). Bei einigen weiteren Angeschlagenen rechnet Leopold mit einem Einsatz.