Fußball Landesliga Staffel 3
: Aller guten Dinge sind zwei

Nach dem Sieg im WFV-Pokal will der VfB Bösingen auch in der Liga bei der TSG Tübingen erfolgreich sein. Denn die Unistädter sind bislang noch nicht in der Spir.
Von
Holger Rohde
Tübingen
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Nach dem Derbysieg gegen die SG Deißlingen/Lauffen will der VfB Bösingen auch im Gastspiel bei der  TSG Tübingen nicht leer ausgehen.

Nach dem Derbysieg gegen die SG Deißlingen/Lauffen will der VfB Bösingen auch im Gastspiel bei der TSG Tübingen nicht leer ausgehen.

Kara
  • VfB Bösingen will nach Pokalsieg auch bei der TSG Tübingen punkten.
  • Spiel am Samstag, 15.30 Uhr – fünf Wochen nach dem Pokalduell in Tübingen.
  • TSG startet erstes Heimspiel nach Fehlstart und Derby-0:4 in Pfullingen.
  • Trainer Leopold erwartet „All-In“ der TSG und setzt auf Zweikampf- und Laufarbeit.
  • Jonathan Siegel und Torsten Müller dabei, Samuel Schwämmle fehlt; Serie ohne Niederlage.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

TSG Tübingen - VfB Bösingen (Samstag, 15.30 Uhr). Fünf Wochen nach dem Sieg im Pokalspiel in Tübingen muss der VfB erneut in die Unistadt reisen. Die Aufgabe am Neckar wird gegen einen spielstarken Gastgeber eine echte Herausforderung. Für die TSG ist es das erste Heimspiel in der Runde. Entsprechend erwartet Gästetrainer Peter Leopold bei den Hausherren besonders viel Engagement und Revanchegelüste für das letzte Aufeinandertreffen.

Bittere Derbypleite für die TSG in Pfullingen

Gastgeber Tübingen mit Langzeit-Trainer Martin Frick (15 Jahre als Coach und Spieler) hat den Abstieg nach neun Jahren Verbandsliga noch nicht ganz verkraftet und legte einen Fehlstart hin. Vor allem das jüngste 0:4-Debakel mit drei Gegentoren in den letzten 13 Minuten im Derby gegen den VfL Pfullingen nagt am Selbstbewusstsein der Unistädter.

Leopold sieht Gastgeber unter Zugzwang

„Sie werden All-In gehen, weil sie bisher hinter ihren Erwartungen hinterher hinken“, sieht Leopold die TSG unter Zugzwang. Die ersten drei Partien spielten die Tübinger nur auswärts, verloren in Seedorf (0:2) und gewannen in Tuttlingen (2:1). Im Pokal gab es Duelle mit Zimmern (1:0) und das 0:2 daheim im WFV-Pokal am 1. August gegen Bösingen.

Devise: Offenen Schlagabtausch annehmen.

„Für uns heißt dies, dass wir einen sicherlich offenen Schlagabtausch annehmen müssen. Was Tübingen spielerisch besser machen kann, werden wir über die Zweikämpfe und Laufarbeit mit Teamarbeit ausgleichen müssen. Da muss jeder mitmachen, konzentriert sein. Wir werden wieder unsere Chancen bekommen und die müssen wir eiskaqlt nutzen, dann ist Zählbares möglich“,  sagt Leopold. Denn schließlich hat der VfB die ersten drei Spiele nicht verloren und ist saisonübergreifend sechs Begegnungen ohne   Niederlage. Mit dabei ist in Tübingen wieder Jonathan Siegel, der wie Torsten Müller im Pokalspiel einen Treffer erzielte. Dafür fehlt der andere Neuzugang Samuel Schwämmle. „Wir haben neben den Langzeitausfällen noch ein paar weitere Spieler die noch nicht zur Verfügung stehen. Trotzdem fahren wir optimistisch und zielstrebig in die Neckarstadt“, so der Bösinger Trainer.