Fußball-Landesliga
: Jede Menge Pech für Zimmern

Bei der 0:2-Niederlage des SV Zimmern in Tübingen kam vor und während des Spiels viel Pech hinzu.
Von
Holger Rohde
Tübingen/Zimmern
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Für den SV Zimmern lief es bei der TSG Tübingen nicht rund.

Für den SV Zimmern lief es bei der TSG Tübingen nicht rund.

Beytullah Kara
  • TSG Tübingen besiegte SV Zimmern 2:0 in einer vorgezogenen Landesliga-Partie.
  • Zimmern verlor vor dem Anpfiff drei Spieler verletzungsbedingt und stellte um.
  • Mendoza traf früh zum 1:0, Schuhmacher köpfte nach Gelb-Rot für Ja. Thieringer das 2:0.
  • Zimmern hatte Chancen durch Da. Thieringer, Helmke und Reisert, scheiterte aber an Mag.
  • Spartenleiter Beck kritisierte die Gelb-Rote Karte als unberechtigt und sprach von Pech.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In der vorgezogenen Partie trafen sich zwei Teams auf Augenhöhe. Am Ende wäre für die Gäste mehr drin gewesen als die dritte Saisonniederlage.

Die ersten Hiobsbotschaften ereilten die Gäste noch vor dem Anpfiff: Neben Niklas Hillmaier fielen die beim Warmmachen verletzten Leon Kücking (Abwehr) und David Tamer (Offensive) kurzfristig unerwartet aus.

Dies zwang Trainer Marc Genter zum personellen und taktischen Umstellen. Julian Beck sowie Samuel Spada rückten in die Startelf.

Tübingen begann zielstrebig und Chris Fast musste in der 10. Minute mit einer Glanztat einen Ball von Flavio Mendoza über die linke Seite zur Ecke abwehren. 180 Sekunden später klingelt es trotzdem: Mendoza bekam im Strafraum den Ball und versenkte aus fünf Metern unhaltbar, nachdem er sich gegen zwei Zimmerner hatte durchsetzen können (13.).

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Daniel Thieringer schlägt (fast) zu

Die erste SVZ-Chance hatte Daniel Thieringer nach einer Ecke aus der Distanz (21.). Nun kam die Genter-Elf mit mehr Kontrolle besser ins Spiel. In der 36. und 39. Minute hatte Marius Helmke zweimal Pech im Abschluss. Kurz vor der Pause verpasste indes Jan Rieger nach einer Flanke für die TSG nur knapp den zweiten Treffer (44.).

Nach dem Seitenwechsel waren es zunächst wieder die Tübinger, bei denen Elkana Maier aus 22 Metern an Fast scheiterte (55.). Sieben Minuten später entschärfte der Zimmerner Schlussmann einen Freistoß des eingewechselten Tom Schiffel.

Es roch nun förmlich danach, dass ein 2:0 die Partie entscheiden würde. Andererseits hätten die Gäste mit dem Ausgleich die Partie durchaus auch noch drehen können, um zumindest nicht leer auszugehen.

Rico Reisert scheiterte am 1:1, weil TSG-Keeper Tom Mag seinen Abschluss gerade noch zur Ecke abwehrte (70.). Dem SVZ lief langsam die Zeit davon. Und so kam es in der 74. Minute zu einer konfusen und wirren Situation.

Angebliches Meckern – Gelb-Rot!

Jannik Thieringer erhielt nach einem Foul wegen angeblichen Meckerns die Ampelkarte. Der fällige Freistoß landete als Flanke auf dem Kopf des eingewechselten Valentin Schuhmacher – 2:0 für die TSG.

Noch gaben die Gäste nicht auf und hätten bei einem direkten Freistoß von Reisert (80.) und bei einem Kopfball von Joshua Hempel (83.) mit dem Anschluss nochmals neue Dynamik ins Geschehen bringen können.

So brachte Tübingen den Vorsprung ins Ziel und überholte den SVZ in der Tabelle. Spartenleiter Erwin Beck merkte an, „dass wir mit den Verletzungen vor dem Anpfiff keine guten Vorzeichen hatten. Nach dem starken Beginn der Tübinger und dem 0:1 waren wir bis zur Pause deutlich am Drücker. Für uns war in jedem Fall etwas Zählbares drin, bis die unberechtigte Gelb-Rote Karte und der fällige Freistoß die Partie entschieden haben.“

TSG Tübingen – SV Zimmern 2:0 (1:0)

SV Zimmern: Fast – Hempel, Helmke, Da. Thieringer, Ja. Thieringer, Beck, Reisert, Benz (72. Davitian), Pavic (79. Quartarone), Spada (58. Schrankenmüller), Zimmerer.

Schiedsrichter: Tobias Rollnik (Gerlingen).

Zuschauer: 80.

Tore: 1:0 Mendoza (13.), 2:0 Schuhmacher (74.).

Gelb-Rot: Ja. Thieringer (74.).