Fußball Landesliga
: Auf den VfB wartet zum Auftakt ein richtiger Brocken

Bösingen bestreitet seinen Saisonauftakt am Samstag um 14.30 Uhr beim VfL Pfullingen. VfB-Trainer Peter Leopold plagen Personalprobleme.
Von
Holger Rohde
Bösingen
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Die gute Nachricht für den VfB Bösingen: Torhüter Ron Armbruster steht am Samstag zur Verfügung.

Die gute Nachricht für den VfB Bösingen: Torhüter Ron Armbruster steht am Samstag zur Verfügung.

Kara
  • VfB Bösingen startet beim VfL Pfullingen: Anstoß am Samstag um 14.30 Uhr.
  • Personalnot beim VfB: Trainer spricht von „katastrophaler“ Kadersituation.
  • Mehrere Ausfälle und Sperre belasten den Kader, Spieler aus Herren 2 rücken nach.
  • Pfullingen gilt als Top4-Kandidat mit breitem, teils neu formiertem Kader.
  • Hoffnung beim VfB: Torhüter Armbruster und Torjäger Müller sind einsatzbereit.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

VfL Pfullingen – VfB Bösingen (Samstag, 14.30 Uhr). Mit einem dicken Brocken vor der Brust startet der VfB auf der Alb in die neue Runde. Dabei haben die Gäste personell erhebliche Probleme und zahlreiche Ausfälle aus den unterschiedlichsten Gründen.

Katastrophale Kadersituation

Bösingens Trainer Peter Leopold nennt die Kadersituation für dieses Wochenende „katastrophal“. Er hofft „dass es in der weiteren Runde nicht noch schlimmer kommt und wir dies gleich am Anfang weg haben. Es ist fast eine ganze Mannschaft und trotz unseres großen Kaders werden wir einige Akteure aus den Herren 2 nach oben ziehen. Aber alles Jammern hilft nichts, da müssen wir jetzt durch und werden natürlich in Pfullingen nichts herschenken. Es ist zum Auftakt immer alles möglich und mit einem Punkt wäre ich schon sehr zufrieden.“

Schlechte Erinnerungen an den VfL

Im Hinterkopf könnte beiderseits noch das 0:6 vom vergangenen Herbst stecken. „Das war damals eine Abfuhr. Sowas wollen wir nicht noch einmal zulassen.“ Wenngleich der Coach klar hervorhebt: „Wir sind in diesem Spiel nur Außenseiter. Pfullingen ist für mich eine der Top4-Meisterschaftskandidaten mit einer spielstarken Mannschaft und einem riesen Kader – wenn man ihre Reserve dazunimmt – von über 30 Landesliga tauglichen Spielern.“ Immerhin wurde der VfLII Vizemeister in der Bezirksliga, hatte natürlich kein Aufstiegsrecht.

Große personelle Veränderungen in Pfullingen

Der Vorsaison-Siebte um VfL-Trainer Alberth Lennerth holte damals mit einer starken zweiten Saisonhälfte 54 Punkte und schoss 70 Treffer. Nun gab es einige Veränderungen: Labid Ahmed Qadeer (Young Boys Reutlingen), Marian Kurz (U19 TSG Balingen), Danny Läpple (TSV Sickenhausen), Marko Zivkovic (Stuttgarter Kickers) sind extern dazugekommen. Aus den eigenen Reihen der U21/19 Justin Frey, David Reck sowie Philipp Babij. Abgänge sind: Mert Asma, Alex Ripas, Robert Maric (alle Croatia Reutlingen), Samuel Mayer, Marcell Schubmann (beide SSV Reutlingen II), Marcel Freitas (TSG Tübingen) und Haudegen Oliver Leuze der seine Karriere beendet.

Leidenschaft und Disziplin sind gefragt

Auf Bösinger Seite wird angesichts der Ausfälle viel Leidenschaft, Laufbereitschaft und taktische Disziplin von Nöten sein: Adi Dobricean sitzt seine Gelb-Rot-Sperre vom Pokal ab. Zudem fallen Ben Fischer, Steffen Kramer, Kevin Hezel, Niklas Wulle, Marvin und Leon Schlosser aus. Es gibt zudem noch weitere Fragezeichen. Dominik Stoll ist normalerweise beruflich verpflichtet. Andy Zimmermann indes hat jetzt für den VfB „nur noch“ ein Zweitspielrecht. Durch sein Studium wechselte er nach Ostwestfalen zum TuS Lipperreihe südlich von Bielefeld, wo er beim Bundesligisten DSC Arminia ein Praxissemster verbringt.

Torjäger und Torhüter stehen zur Verfügung

Positiv ist, dass Torhüter Ron Armbruster zurückkehrt und Torjäger Torsten Müller, Flügel-Rakete Julian Schneider sowie die Defensivachse Jannik Botzenhart, Noah Kimmich oder Julian Bihler zur Verfügung stehen. Zudem wollen die  Neuzugänge Samuel Schwämmle und Jonathan Siegel ihre gute Pokalleistungen bestätigen.