Bösingen gewinnt Pokal-Derby in Seedorf
: VfB startet erfolgreich in die neue Saison

Es war das erwartet spannende Pokal-Derby zwischen dem SV Seedorf und dem VfB Bösingen. Am Ende ziehen die Gäste in die nächste Runde ein – dank eines Elfmetertreffers von Razvan-Adrian Dobricean.
Von
Lorenzo Ligresti
Seedorf
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Es war einmal mehr ein spannendes Derby zwischen Seedorf und Bösingen – mit dem besseren Ende für den VfB.

Es war einmal mehr ein spannendes Derby zwischen Seedorf und Bösingen – mit dem besseren Ende für den VfB.

Kara
  • VfB Bösingen siegt im Pokal-Derby beim SV Seedorf mit 1:0 durch Elfmeter in Minute 77.
  • Erste Halbzeit: Bösingen klar spielbestimmend, beste Chance durch Noah Kimmich nach Ecke.
  • Nach der Pause wurde Seedorf mutiger, doch Schneider vergab die beste VfB-Konterchance.
  • Elfmeter nach Foul an Ben Fischer: Razvan-Adrian Dobricean trifft unten rechts.
  • Seedorf drückte zum Schluss, Bender parierte stark – Bösingen ließ das 2:0 mehrfach liegen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

SV Seedorf – VfB Bösingen 0:1 (0:0). In den ersten 45 Minuten sah es so aus, als würde sich der VfB Bösingen relativ problemlos das Ticket für die zweite Runde des Verbandspokals erspielen. Den Gästen gelang zwar noch kein Treffer, doch sie waren die klar spielbestimmende Mannschaft mit den besseren Ansätzen im Spiel nach vorne. „Es war eine katastrophale erste Halbzeit von uns“, meinte auch Seedorfs Cheftrainer Emanuele Ingrao nach der Partie. Die beste Chance des ersten Durchgangs hatte Bösingens Noah Kimmich, als in der 20. Minute ein Eckball von der rechten Seite am langen Pfosten herunterkam und dieser die Kugel jedoch nicht im Tor unterbringen konnte. Ansonsten waren echte Möglichkeiten auf beiden Seiten Mangelware.

Anderes Seedorfer Gesicht

Nach dem Seitenwechsel zeigte der SV Seedorf dann jedoch ein anderes Gesicht, war deutlich präsenter und mutiger. „Wir hatten dann schon den ein oder anderen Wechsel vorgenommen, weil die Vorbereitung zuletzt viele Körner gekostet hat“, war ein Erklärungsansatz von VfB-Coach Peter Leopold für die schwächere zweite Halbzeit seiner Mannschaft. Die beste Gelegenheit hatten dennoch die Gäste, als Julian Schneider in einem Konter auf der linken Seite auf die Reise geschickt wurde, mit seinem Abschluss aus spitzem Winkel aber scheiterte.

Dobricean trifft vom Punkt

Seedorf fand nach rund 70 Minuten immer besser in die Partie – doch dann der Rückschlag. Yannik Scheck brachte Bösingens Ben Fischer im Strafraum zu Fall, Schiedsrichter Michael Steimle zeigte sofort auf den Punkt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Razvan-Adrian Dobricean ganz sicher in die rechte untere Ecke – 1:0 für den Favoriten.

In der Folge warfen die Seedorfer alles nach vorne und wurden auch immer wieder gefährlich, vor allem nach Standardsituationen. Doch der Ausgleichstreffer lag zu keinem Zeitpunkt wirklich zwingend in der Luft. Vielmehr waren es die Bösinger, die es verpassten, mit einem zweiten Tor für die Vorentscheidung zu sorgen. Benedikt Bantle scheiterte mit einem Schlenzer aus 16 Metern (80.), Kimmich verzweifelte aus kurzer Distanz am glänzend aufgelegten SV-Keeper Marcel Bender (81.) und Dominik Stoll legte sich in der Nachspielzeit die Kugel zu weit vor und vertändelte so in einer Zwei-gegen-eins-Situation gegen Bender das wohl sichere 2:0.

„Wie in den letzten Jahren auch schon“

„Es war wie in den letzten zwei Jahren gegen Bösingen auch schon: Ein knappes Spiel und wir verlieren durch ein unglückliches Gegentor“, so Emanuele Ingraos Fazit nach Abpfiff. Sein Gegenüber, Peter Leopold, meinte: „Es war klar: Wer das erste Tor macht, gewinnt das Spiel. Im Pokal zählt letzten Endes eben nur das Weiterkommen – und das haben wir uns heute verdient.“

Aufstellungen

Seedorf: Bender, M. Roth, J. Roth, Grimmeißen, T. Haag (89. Albrecht), Haring (87. Holzer), Mauch, Fehrenbacher (87. Krizman), Scheck, Hauger (87. Huss), L. Haag.
Bösingen: Armbruster, Botzenhart, Wulle, Kimmich, Flaig, Dobricean (78. Bantle), Fischer, Griesser (52. Kramer), Schneider (86. Jochem), Hezel (90.+2 Stoll), Müller (32. Siegel).
Tore: 0:1 Dobricean (Elfmeter, 77.)
Schiedsrichter: Steimle.
Zuschauer: 543.