Vereinsvorstellung: TGB Lahr geht gestärkt ins Abenteuer Bezirksliga

Die Freude bei TGB Lahr nach dem Aufstieg über die Relegation war grenzenlos.
Horst KünstleTürk Gencler Birliği Lahr will sich als Aufsteiger in der Bezirksliga etablieren. Der Kader von Trainer Christian Saban wurde angesichts der Herausforderungen der höheren Liga mit den Neuzugängen Marc Stefan, Darko Medic (beide SC Kappel), Luan Adam (A-Jugend des OFV), Moussa Ly, Malik Kahla (beide Kehl-Sundheim), Jason Keita (SC Orschweier), Yebga Ruben Adonis (Bühl) und Florian Wurth (SG Nonnenweier/Allmannsweier) angereichert. „Wir sind jetzt gerade im defensiven Mittelfeld, Abwehr und im Tor breiter und mit mehr Alternativen ausgestattet“, merkt Saban dazu an.
Gerade von Stefan, der nach den Stationen Rust und Kappel wieder in den Lahrer Raum zurückkehrt, erhofft sich der Coach mehr Stabilität und Absicherung im defensiven Mittelfeld. Auch mit Torhüter Adam habe man qualitativ zugelegt. „Er wird unser Spiel bereichern, ist top ausgebildet und kann neue Facetten einbringen“, ist der TGB-Coach überzeugt.
Nach einer mitunter wilden Rückrunde, die in einer erfolgreichen Relegation mündete, will der Aufsteiger erst einmal durch die Vorbereitung und die ersten Saisonwochen inklusive Pokalspielen kommen. „Wir haben mehr Optionen, um auch von der Bank auf einem Level wechseln zu können. Allerdings wird es, aufgrund von Faktoren wie Urlaub oder Job, bis Mitte September dauern, ehe wir alle Kräfte an Bord haben“, skizziert Saban.
Die Herausforderung werde auch darin bestehen, die kurze Pause von nur zweieinhalb Wochen seit der Relegation passend zu dosieren. „Wir haben ein anspruchsvolles Programm gleich zum Start, durch das wir kollektiv durch müssen. Schaffen wir das, wäre der erste wichtige Schritt gemacht“, sagt der Coach.
Der eine oder andere aktuell noch verletzte Akteur stößt nach und nach noch dazu und taktisch will Saban verschiedene Systeme und Optionen im Blick behalten. „Es werden nicht mehr so viele Mannschaften einfach Beton anrühren. Viele wollen mitspielen und das sollte uns generell entgegenkommen“, kann sich der Trainer vorstellen.
Während sich um die Spitzenplätze Konkurrenten wie Ettenheim, Rammersweier oder auch Schiltach duellieren könnten, will sich TGB Lahr „möglichst schnell in der höheren Liga etablieren. Wir wollen uns möglichst bald von den hintersten Plätzen fernhalten und unsere Chance suchen, in gesicherte Bereiche zu kommen“, umreißt Saban die grobe TGB-Zielrichtung für die Bezirksligasaison.







